Stark ver­bes­ser­te Wöl­fe ver­kau­fen sich teuer

Diesmal fehlte das Schussglück / Foto: Mario Wiedel

Dies­mal fehl­te das Schuss­glück / Foto: Mario Wiedel

Sel­ber Wöl­fe vs. ESV Kauf­beu­ren 1:3 (0:1; 1:2; 0:0)

Das Sel­ber Laza­rett hat­te sich wie­der etwas gelich­tet und Neu­zu­gang Schwam­ber­ger stand erst­mals zur Ver­fü­gung: So hat­te Coach Hohen­ber­ger drei kom­plet­te Rei­hen zur Ver­fü­gung. Lei­der fehl­te unse­ren Wöl­fen das Glück im Abschluss, denn es wäre durch­aus mehr drin gewe­sen in die­ser Par­tie mit zwei Mann­schaf­ten auf Augenhöhe.

Wöl­fen fehlt das Schussglück

Unse­re Wöl­fe star­te­ten stark ins Spiel, hiel­ten die Kauf­beu­rer wei­test­ge­hend fern von Wei­de­kamps Kasten und kre­ierten selbst Chan­cen. Zwei­mal Aquin sowie Boi­ar­chi­nov prüf­ten den Gäste­tor­hü­ter Mai­er, ehe in der 6. Minu­te Krauß mit dem ersten gefähr­li­chen Abschluss der Gäste zum 0:1 abstaub­te. Unse­re Wöl­fe lie­ßen sich davon nicht beein­drucken und spiel­ten wei­ter wie bis­her. In der 11. Minu­te erneut Boi­ar­chi­nov mit einem Abschluss und in der 14. Minu­te rutsch­te dem Gäste­tor­hü­ter ein Schuss von Ondrusch­ka durch, die Schei­be tru­del­te aber an den Pfo­sten statt über die Linie. Zwei Minu­ten spä­ter zeig­te Wei­de­kamp mit einem tol­len Fang­hand-Save sei­ne Klas­se und drei Minu­ten vor Drit­telen­de brach Reuß bei einem Schuss­ver­such aus aus­sichts­rei­cher Posi­ti­on der Schlä­ger. Unser Rudel hät­te sich das Unent­schie­den nach den ersten 20 Minu­ten mehr als ver­dient gehabt, doch es fehl­te das nöti­ge Quänt­chen Glück im Abschluss.

Gäste zie­hen nach zwi­schen­zeit­li­chem Aus­gleich davon

Im zwei­ten Spiel­ab­schnitt hat­ten die Gäste, bedingt durch eine umstrit­te­ne Stra­fe gegen Van­tuch, zunächst die bes­se­ren Chan­cen, doch Wei­de­kamp war unter ande­rem gegen Gracel auf dem Posten. In der 26. Minu­te ergat­ter­te sich Reuß in der eige­nen Ver­tei­di­gungs­zo­ne die Schei­be, lief allein aufs Tor und ver­wan­del­te zum
hoch­ver­dien­ten Aus­gleich für unse­re Wöl­fe. Unse­re Wöl­fe hat­ten nun etwas mehr vom Spiel, Chan­cen gab es aber den­noch hüben wie drü­ben. So ret­te­te Mei­er gegen Slave­tin­sky mit der Fang­hand und auf der Gegen­sei­te strich ein Abschluss von Schütz an den Außen­pfo­sten. In der 36. Minu­te spiel­ten die Gäste durch
Voit und Lewis einen 2‑auf-1-Kon­ter sehr gut aus und stell­ten den Spiel­stand auf 1:2. In der 38. Minu­te dann bei Über­zahl der Gäste – Miglio hat­te eine unnö­ti­ge Spiel­dau­er wegen Stock­check kas­siert – gar das 1:3 durch einen abge­fälsch­ten Schuss, der über den Innen­pfo­sten den Weg hin­ter die Linie fand.

Kauf­beu­ren ver­wal­tet das Spiel klug

Die Gäste aus Kauf­beu­ren woll­ten nun die Füh­rung über die Zeit brin­gen und mach­ten das klug. Gro­ßer Wehr­muts­trop­fen für unse­re Sel­ber Wöl­fe als Gel­ke nach einem unge­ahn­de­ten Zwei­kampf an der Ban­de ver­letzt aus­schei­den muss­te. Geschla­gen geben woll­te sich unser Wolfs­ru­del noch nicht. Doch alles Anren­nen soll­te nichts mehr ein­brin­gen: Boi­ar­chi­nov ziel­te knapp dane­ben, Nau­manns Abfäl­sche fisch­te Mei­er mit einem Wahn­sinns-Reflex weg und auch Reuß sowie Ross kamen nicht mehr am Kauf­beu­rer Schluss­mann vorbei.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

Sel­ber Wöl­fe: Wei­de­kamp (Spie­wok) – Slave­tin­sky, Gim­mel, Wal­ters, Böh­rin­ger, Sil­ber­mann, Ondrusch­ka – Miglio, Van­tuch, Schwam­ber­ger, Aquin, Gel­ke, Ross, Boi­ar­chi­nov, Reuß, Klug­hardt, Naumann

ESV Kauf­beu­ren: Mei­er (Vajs) – van der Lin­de, Schütz, Echt­ler, Sturm, Pav­lu, Thiel – Krauß, Spur­ge­on, Lam­mers, Lil­lich, Gracel, Blom­quist, Oswald, Lewis, Voit

Tore: 6. Min. 0:1 Krauß (Lam­mers, Schütz); 26. Min. 1:1 Reuß (Gim­mel, Boi­ar­chi­nov); 36. Min. 1:2 Lewis (Voit, Oswald); 38. Min. 1:3 Spur­ge­on (Lewis, Thiel; 5/4)

Straf­zei­ten: Selb 8 + 5 + Spiel­dau­er für Miglio; Kauf­beu­ren 6

Schieds­rich­ter: Polac­zek, Stein­ecke (Mil­ling, van der Heyd)

Zuschau­er: keine

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