Call­cent­er­be­trü­ger in Ober­fran­ken wie­der erfolgreich

symbolfoto polizei

OBER­FRAN­KEN / BAM­BERG / BAY­REUTH. In über 20 Fäl­len ver­such­ten Betrü­ger im Ver­lauf des Don­ners­tags mit ver­schie­de­nen Maschen am Tele­fon Geld zu machen. In Bam­berg und Bay­reuth waren die Gau­ner erfolg­reich. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg bit­tet in die­sem Zusam­men­hang um Zeugenhinweise.

In Bay­reuth gab sich der bis­lang unbe­kann­ten Täter als Mit­ar­bei­ter der Fir­ma Micro­soft aus und behaup­te­te, dass Bank- und E‑Mail-Accounts gehackt wor­den sei­en. Um den Hackern auf die Spur zu kom­men, benö­ti­ge der Spe­zia­list Zugriff auf den Rech­ner. Zudem sol­le der 68-jäh­ri­ge Seni­or einen fünf­stel­li­gen Geld­be­trag über­wei­sen. Der arg­lo­se Geschä­dig­te tätig­te die gefor­der­te Über­wei­sung. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth hat die Ermitt­lun­gen aufgenommen.

Und auch in Bam­berg waren die Gau­ner erfolg­reich. Hier täusch­ten sie gegen­über einer 82-Jäh­ri­gen vor, Kri­mi­nal­be­am­te zu sein und Mit­glie­der einer Ein­bre­cher­ban­de geschnappt zu haben. Eini­ge Ein­bre­cher sei­en aber noch auf frei­em Fuß. Zum Schutz sol­le die Rent­ne­rin Wert­sa­chen, Bar­geld und EC-Kar­ten an die angeb­li­chen Poli­zi­sten über­ge­ben. Die gut­gläu­bi­ge Dame kam der Auf­for­de­rung nach und über­gab meh­re­re hun­dert Euro sowie EC- und Kre­dit­kar­ten mit Zugangs­da­ten. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg führt die wei­te­ren Ermitt­lun­gen und bit­tet die Bevöl­ke­rung um Mithilfe.

Der unbe­kann­te Mann, der die Gegen­stän­de in der Sali­er­stra­ße in Bam­berg abge­holt hat, wird wie folgt beschrieben:

  • kur­ze Haare
  • trug einen schwar­zen Ano­rak und eine schwar­ze Basecap
  • zir­ka 175 Zen­ti­me­ter groß und schlan­ke Statur
  • mitt­le­res Alter

Zeu­gen, die am Don­ners­tag, zwi­schen 12 und 15 Uhr, ver­däch­ti­ge Per­so­nen und/​oder Fahr­zeu­ge im Baben­ber­ger Vier­tel / in der Sali­er­stra­ße in Bam­berg beob­ach­ten konn­ten, wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129–491 bei der Kri­po Bam­berg zu melden.

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