Hoch­schu­le Hof schafft Test­la­bor für alters­ge­rech­tes Wohnen

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Das „WohnX­Lab“ am Lucas-Cra­nach-Cam­pus in Kronach

Die Hoch­schu­le Hof schafft im Rah­men ihres Stu­di­en­gangs „Inno­va­ti­ve Gesund­heits­ver­sor­gung“ am Stand­ort Kro­nach ein inno­va­ti­ves Test- und Demon­stra­ti­ons­la­bor mit ange­schlos­se­nem Schu­lungs­be­reich. In einer inter­ak­ti­ven und mul­ti­modu­la­ren Erleb­nis­welt wer­den Stu­die­ren­den künf­tig ver­schie­den­ste The­men des Woh­nens und Arbei­tens – ins­be­son­de­re im Umfeld von Pfle­ge­si­tua­tio­nen – näher­ge­bracht und so ihre fach­li­chen Kom­pe­ten­zen gestärkt.

Das „WohnXLab“ am Lucas-Cranach-Campus in Kronach

Das „WohnX­Lab“ am Lucas-Cra­nach-Cam­pus in Kro­nach. (Quel­le: Hoch­schu­le Hof)

Das „WohnX­Lab“ – so der Name des neu­en Labors am Kro­nacher Lucas-Cra­nach-Cam­pus (Kulm­ba­cher Str. 11) – soll Stu­die­ren­den eine inno­va­ti­ve Lern­um­ge­bung bie­ten. Sie sol­len dort all­täg­li­che Her­aus­for­de­run­gen phy­sisch oder psy­chisch ein­ge­schränk­ter Per­so­nen, aber auch Pfle­gen­der direkt erle­ben können.

Pra­xis­na­he Szenarien

„Bedar­fe und Bedürf­nis­se die­ser Per­so­nen­grup­pen wer­den auf die­sem Weg anwen­dungs­ori­en­tiert ver­mit­telt. Zugleich wer­den in die­sem Labor Hilfs­mit­tel, Tech­no­lo­gien und digi­ta­le Anwen­dun­gen direkt und in pra­xis­na­hen Sze­na­ri­en aus­pro­biert und auf ihre indi­vi­du­el­le Eig­nung hin über­prüft“, so Dekan Prof. Dr. Gerald Schmo­la über die neue Einrichtung.

Das Alter wird erlebbar

Im Labor selbst wer­den unter­schied­lich­ste Fra­ge­stel­lun­gen behan­delt und beant­wor­tet: So kön­nen Stu­die­ren­de u.a. mit Alters­si­mu­la­ti­ons­an­zü­gen am eige­nen Leib die Ein­schrän­kun­gen älte­rer Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger erle­ben. Auch die The­men Schwer­hö­rig­keit und Seh­be­hin­de­rung wer­den vor Ort erfahr­bar gemacht und die Stu­die­ren­den ler­nen, wie Pfle­gen­de unter­stüt­zend wir­ken kön­nen. Auch ganz grund­sätz­li­che Fra­gen ste­hen im Mit­tel­punkt: „Wie müs­sen der Grund­riss und die Aus­stat­tung eines Bades, eines Schlaf­zim­mers oder einer Küche aus­se­hen, damit sich ein Mensch im Roll­stuhl oder mit Rol­la­tor dort ohne Unter­stüt­zung frei bewe­gen kann? Oder wie muss eine Medi­ka­men­ten­do­set­te aus­se­hen, damit ein Mensch mit hap­ti­schen und/​oder opti­schen Ein­schrän­kun­gen die­se eigen­stän­dig nut­zen kann? Die­se und vie­le wei­te­re The­men­stel­lun­gen kön­nen im neu­en Labor behan­delt wer­den“, erläu­tert Prof. Dr. Schmo­la. Auch all­tags­un­ter­stüt­zen­de Assi­stenz­sy­ste­me sol­len zukünf­tig vor Ort erprobt werden.

Zusam­men­ar­beit mit Chem­nit­zer Vorbild

Das WohnX­Lab ori­en­tiert sich am bestehen­den Pro­jekt WohnX­pe­ri­um in Chem­nitz. Der gleich­na­mi­ge För­der­ver­ein hat auch für den Cam­pus Kro­nach die Ent­wick­lung und Umset­zung des Pro­jek­tes übernommen.

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