Bei­na­he Woh­nungs­brand in Reinersdorf

Symbolbild Feuerwehr. Foto: Pixabay/FF Bretzfeld

Am Don­ners­tag­mit­tag wur­den die Feu­er­weh­ren Wei­sen­dorf, Rei­ners­dorf-Neu­en­bürg, Ret­zels­dorf, Gro­ßen­see­bach und Buch zu einer star­ken Rauch­ent­wick­lung in einem Gebäu­de alarmiert.

Ein 80-jäh­ri­ger Bewoh­ner bemerk­te die star­ke Rauch­ent­wick­lung, wel­che sich inner­halb kur­zer Zeit durch das gesam­te Gebäu­de erstreck­te. Die Ursa­che des Bran­des sei nicht klar, hieß es in der Alarm­mel­dung. Die Feu­er­wehr war rasch an der Ein­satz­stel­le und konn­te den Bewoh­ner, sowie eini­ge Nach­barn im Frei­en emp­fan­gen. Sofort ging ein Trupp unter schwe­rem Atem­schutz über die Ein­gangs­tü­re im Erd­ge­schoss ins Gebäu­de. Mit der Wär­me­bild­ka­me­ra und einem Klein­lösch­ge­rät konn­te eine Brand­stel­le rasch loka­li­siert und abge­löscht wer­den. Der Scha­den durch den Brand, haupt­säch­lich jedoch durch den erheb­li­chen Brand­rauch ist immens.

Zügig wur­den Abluft­öff­nun­gen geschaf­fen und das gesam­te Gebäu­de mit einem Hoch­lei­stungs­lüf­ter ent­raucht. Nach­lös­ch­ar­bei­ten und das Aus­räu­men von Brand­schutt dau­er­ten an.

Die Feu­er­wehr betreu­te den Bewoh­ner bis zum Ein­tref­fen des Ret­tungs­dien­stes, wel­cher aus Höchstadt an die Ein­satz­stel­le kam. Nach des­sen Unter­su­chung auf eine Rauch­gas­ver­gif­tung wur­de fest­ge­stellt, dass glück­li­cher­wei­se nichts Schlim­me­res vor­lag. Der Pati­ent ver­blieb im Ein­ver­neh­men mit dem Ret­tungs­dienst bei Ver­wand­ten in der Nachbarschaft.

Bis auf die Feu­er­weh­ren Wei­sen­dorf und Gro­ßen­see­bach, konn­ten rest­li­che Kräf­te rasch wie­der abrücken. Das Gebäu­de ist bis auf Wei­te­res nicht bewohn­bar. Die genaue Ursa­che des Brand­aus­bruchs ist wei­ter­hin unklar und muss nun im Nach­gang ermit­telt werden.

Kreis­brand­mei­ster Seba­sti­an Weber

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