Kulm­ba­cher MdL Mar­tin Schöf­fel zur „Gewer­be­steu­er­kom­pen­sa­ti­on Land­kreis Kulmbach“

MdL Martin Schöffel
MdL Martin Schöffel

„Bay­ern steht zu sei­nen Kom­mu­nen – Teil­aus­gleich von Min­der­ein­nah­men bei der Gewerbesteuer“

Die Gemein­den des Land­krei­ses Kulm­bach erhal­ten vom Frei­staat Bay­ern zum Aus­gleich von Min­der­ein­nah­men bei der Gewer­be­steu­er 668.304 Euro. „Auch in die­sem Jahr hilft der Frei­staat Bay­ern den Kom­mu­nen, die wegen Coro­na einen Rück­gang ihrer Gewer­be­steu­er­ein­nah­me zu bekla­gen haben. In den näch­sten Tagen erhal­ten die Kom­mu­nen Abschlags­zah­lun­gen zur Gewer­be­steu­er 2021. Eine genaue Abrech­nung erfolgt dann in 2022, dort kön­nen noch wei­te­re Gel­der hin­zu­kom­men“, sagt Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Mar­tin Schöffel.

„Die Sta­bi­li­sie­rung der Haus­hal­te unse­rer Kom­mu­nen ist dem Baye­ri­schen Land­tag ein sehr wich­ti­ges The­ma. Wir wis­sen, dass es unse­rem Land nur gut geht, wenn die Kom­mu­nen hand­lungs­fä­hig sind. Die­se Kom­pen­sa­ti­ons­zah­lun­gen für Gewer­be­steu­er­aus­fäl­le sind an kei­ner­lei Auf­la­gen gebun­den und stär­ken die Kom­mu­nal­haus­hal­te unmit­tel­bar. Die Land­krei­se selbst par­ti­zi­pie­ren über die Kreis­um­la­ge. Lei­der betei­ligt sich der Bund in die­sem Jahr nicht mehr an die­sen Hil­fen. Die Ampel-Par­tei­en haben zwar im Wahl­kampf von den Kom­mu­nal­fi­nan­zen gespro­chen, bei einem Aus­gleich der Gewer­be­steu­er wol­len sie aber nicht mit­ma­chen. Das ist bedau­er­lich für die Kom­mu­nen.“ Bay­erns Finanz- und Hei­mat­mi­ni­ster Albert Füracker, MdL, hat die Gewer­be­steu­er­kom­pen­sa­ti­on an die baye­ri­schen Kom­mu­nen heu­te bekanntgegeben.

Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­ten die baye­ri­schen Gemein­den zur Abmil­de­rung der Fol­gen der Coro­na-Pan­de­mie einen pau­scha­len Aus­gleich für Rück­gän­ge in der Gewer­be­steu­er in Höhe von ins­ge­samt fast 2,4 Mil­li­ar­den Euro erhal­ten, davon 1,346 Mil­li­ar­den Euro vom Frei­staat Bay­ern. Die For­de­run­gen des Frei­staats an den Bund, auch 2021 sei­nen Bei­trag zu lei­sten, wur­den bis­lang nicht auf­ge­grif­fen. Daher wird der Frei­staat Bay­ern nun selbst aktiv,2 ent­spre­chend der letzt­jäh­ri­gen Hil­fe auch für die­ses Jahr sei­nen Anteil an einem Aus­gleich der ver­min­der­ten Gewer­be­steu­er zu leisten.

Für eine schnel­le Hil­fe wird in den kom­men­den Tagen eine Abschlags­zah­lung in Höhe von 200 Mil­lio­nen Euro aus­ge­zahlt. Die end­gül­ti­ge Abrech­nung erfolgt erst 2022, um die Gewer­be­steu­er­ein­nah­men des gesam­ten Jah­res 2021 berück­sich­ti­gen zu können.

Die vor­läu­fi­ge Abschlags­zah­lung im Über­blick (Land­kreis Kulmbach):

  • Gra­fen­ge­haig: 6.141 €
  • Hars­dorf: 26.005 €
  • Him­mel­kron: 217.936 €
  • Kasen­dorf: 29.740 €
  • Ködnitz: 14.261 €
  • Kulm­bach: 268.400 €
  • Main­leus: 9.422 €
  • Markt­leug­ast: 5.590 €
  • Presseck: 14.822 €
  • Thur­nau: 30.825 €
  • Wirsberg: 45.162 €
  • Ins­ge­samt: 668.304 €

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