Bad Ste­ben und BHV for­dern 2G–Regel auch in Thermen

Der Baye­ri­sche Heil­bä­der-Ver­band (BHV) for­dert für die Ther­men in den Heil­bä­dern und Kur­or­ten die Ein­füh­rung der 2‑G-Regel wie auch bei den Seil­bah­nen: „Wir neh­men die aktu­el­len Erleich­te­run­gen der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung für die Seil­bahn­be­trie­be wahr und begrü­ßen die­se aus­drück­lich“, so der BHV-Vor­sit­zen­de, der Wun­sie­de­ler Land­rat Peter Berek. „Aller­dings sehen wir für unse­re Bäder, Ther­men und Kur­be­trie­be die glei­che Not­wen­dig­keit. Unse­re Ein­rich­tun­gen sind nach den Aus­wer­tun­gen der Luca-App kei­ne Pan­de­mietrei­ber, gleich­zei­tig die­nen sie aber der Gesund­heit und der Prä­ven­ti­on unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und gehö­ren damit zum not­wen­di­gen Bedarf.“ Nach den aktu­el­len Coro­na-Rege­lun­gen gilt für Ther­men und Bäder die 2‑G-Plus-Regel, was für alle geimpf­ten und gene­se­nen Gäste zusätz­lich die Vor­la­ge eines Tests erfordert.

„Die Ther­men sind Dreh- und Angel­punk­te eben­so des Gesund­heits- wie des Well­ness­tou­ris­mus und haben daher in ihrer Regi­on stets beson­de­re Bedeu­tung“, betont Bad Stebens Bür­ger­mei­ster Bert Horn. Dar­über hin­aus tra­gen sie nicht zuletzt bei Gästen aus dem direk­ten Umfeld gera­de in der aktu­ell ange­spann­ten Pha­se zum psy­chi­schen Wohl­be­fin­den bei, was kei­nes­falls außer Acht gelas­sen wer­den dürfe.

BHV-Geschäfts­füh­rer Tho­mas Jahn ver­wies auf ein Gut­ach­ten des Bun­des­am­tes für Umwelt von ver­gan­ge­nem Jahr. „Dar­in wur­de ein­deu­tig fest­ge­stellt, dass das Risi­ko; sich in Ther­men und Bädern mit auf­be­rei­te­tem Was­ser anzu­stecken, äußerst gering ist. Auch die Aus­wer­tung der Luca App hat erge­ben, dass ledig­lich 0,6% der Kon­takt­mel­dun­gen auf Ther­men oder Bäder zurückgehen.“

Der Baye­ri­sche Heil­bä­der-Ver­band hat­te bereits 2020 Rah­men­kon­zep­te für Ther­men und Bäder erar­bei­tet und die­se 2021 noch­mals über­prüft. „Unse­re Kon­zep­te sor­gen für aus­rei­chend Sicher­heit in unse­ren Ein­rich­tun­gen“, betont der BHV-Vor­sit­zen­de Peter Berek. „Eine lücken­lo­se Kon­trol­le von 2G ist für die Betrei­ber der Baye­ri­schen Ther­men selbst­ver­ständ­lich und wird auch von unse­ren Besu­chern akzep­tiert. Sie soll­te so schnell wie mög­lich für Ther­men und Bäder ein­ge­führt werden.“

„Am lieb­sten wären uns kla­re und ein­deu­ti­ge 2 G‑Regeln in allen Berei­chen ohne Aus­nah­me“, so Berek wei­ter. „Also auch im Bereich Kul­tur, Gastro­no­mie oder Beher­ber­gung. Dann kön­nen sich die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger end­lich auf etwas ver­las­sen und wis­sen, was sie mit­brin­gen müs­sen. Nie­mand muss dann noch nach­schau­en, wel­che Regeln wo gelten.“

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