Dezi­mier­te Sel­ber Wöl­fe chancenlos

Selber Wölfe in Aktion. Foto: Mario Wiedel
Selber Wölfe in Aktion. Foto: Mario Wiedel

Sel­ber Wöl­fe vs. Dresd­ner Eis­lö­wen 0:5 (0:1; 0:2; 0:2)

Ein stark dezi­mier­tes Wolfs­ru­del gegen lauf­star­ke Dresd­ner Eis­lö­wen, die in vol­ler Mann­schafts­stär­ke auf­lau­fen. Klingt wie ein heil­lo­ses Unter­fan­gen. Doch unse­re Wöl­fe spiel­ten cle­ver und blie­ben zumin­dest bis zur 34. Minu­te im Spiel. Dres­den nutz­te aller­dings sei­ne Chan­cen, vor allem in Über­zahl. Unse­re Jungs hin­ge­gen lie­ßen ihre Gele­gen­hei­ten lie­gen, was letzt­end­lich zu einem kla­ren Aus­wärts­sieg für die Dresd­ner Eis­lö­wen führte.

Cle­ve­re Wöl­fen zie­hen sich gut aus der Affäre

Unse­re Sel­ber Wöl­fe, die in der Abwehr auf Böh­rin­ger sowie Ondrusch­ka und im Sturm auf Thomp­son, Gare, Hechtl, Nau­mann, Ham­mer­bau­er und Wolt­mann ver­zich­ten muss­ten, agier­ten im ersten Spiel­ab­schnitt sehr cle­ver. Unse­re Cracks stan­den defen­siv gut vor einem star­ken Wenin­ger im Tor und tauch­ten selbst auch immer wie­der gefähr­lich vor dem Dresd­ner Kasten auf. Van­tuch, Gel­ke, zwei­mal Miglio sowie Sil­ber­mann prüf­ten Gäste­tor­wart Schwen­de­ner, der sich aber nicht über­li­sten ließ. 19 Sekun­den vor Drit­telen­de – Gel­ke saß eine Stra­fe wegen hohen Stocks ab – waren die Gäste aber in Über­zahl zur Stel­le und mar­kier­ten durch Porsber­ger das 0:1. Scha­de – unse­re Wöl­fe hät­ten durch­aus das Unent­schie­den zur Drit­tel­pau­se ver­dient gehabt.

Eis­lö­wen nut­zen ihre Chancen

Unse­re Wöl­fe kamen gut aus der Kabi­ne und über­stan­den die zwei­te Stra­fe gegen Gel­ke schad­los. Im wei­te­ren Ver­lauf setz­ten sich unse­re Cracks sogar ein­mal im Angriffs­drit­tel fest, konn­ten aber lei­der kein Kapi­tal aus die­ser Drang­pha­se schla­gen. Viel­mehr waren es die Eis­lö­wen, die nach einem schö­nen Spiel­zug durch Karls­son das 0:2 erziel­ten. Unser Wolfs­ru­del hader­te nun das ein oder ande­re Mal mit nicht gege­be­nen Stra­fen gegen unse­re Gäste aus Sach­sen, was in einer klei­nen Kei­le­rei gip­fel­te. Die Kon­se­quenz: Dop­pel­te Unter­zahl gegen unse­re Wöl­fe. Und die­se Chan­ce lie­ßen sich die Eis­lö­wen nicht ent­ge­hen und stell­ten den Spiel­stand aber­mals durch Karls­son auf 0:3. Eis­lö­wen machen früh den Sack zu Gleich zu Drit­tel­be­ginn die Chan­ce für Boi­ar­chi­nov auf 1:3 zu ver­kür­zen, doch im direk­ten Gegen­zug mach­ten die Eis­lö­wen mit dem 0:4 früh im Schluss­ab­schnitt den Sack zu. Unse­re Wöl­fe gaben nicht auf, aber so lang­sam schwan­den die Kör­ner. Vier Minu­ten vor Ende beka­men die Gäste noch einen Penal­ty zuge­spro­chen, den Peter­sen zum 0:5‑Endstand verwandelte.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

  • Sel­ber Wöl­fe: Wenin­ger (Wei­de­kamp) – Slave­tin­sky, Ross, Sil­ber­mann, Wal­ters, Gim­mel – Miglio, Van­tuch, Boi­ar­chi­nov, Aquin, Gel­ke, Deeg, Reuß, Klug­hardt Dresdner
  • Eis­lö­wen: Schwen­de­ner (Huf­sky) – Suvan­to, Upleg­ger, Karls­son, Man­nes, Schmitz, Kolb, Fla­de – Knack­stedt, Walt­her, Filin, Kie­de­wie­cz, Porsber­ger, And­res, Rund­quist, Kuh­ne­kath, Peter­sen, Kälb­le, Drews, Knobloch
  • Tore: 20. Min. 0:1 Porsber­ger (5/4); 25. Min. 0:2 Karls­son (And­res); 34. Min. 0:3 Karls­son (Knack­stedt, Porsber­ger; 5/3); 41. Min. 0:4 Walt­her (Knack­stedt); 56. Min. 0:5 Peter­sen (Penal­ty)
  • Straf­zei­ten: Selb 20 + 5 für Wal­ters; Dres­den 6 + 5 für Mannes
  • Schieds­rich­ter: Flad, Haupt (Kozi­ol, Linnek)
  • Zuschau­er: keine

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