Der Straf­zet­tel wird digital

symbolfoto polizei

OBER­FRAN­KEN. Knöll­chen sehen bald anders aus. Am 13. Dezem­ber star­ten das Bür­ger-Info­por­tal sowie die poli­zei­li­che mOwi-App in Ober­fran­ken. In die­sem Zuge wird der Straf­zet­tel von einer Bür­ger­be­nach­rich­ti­gung mit QR-Code abgelöst.

Lang­fri­stig soll das neue Ver­fah­ren die bis­he­ri­gen Knöll­chen (Poli­zei­deutsch: Ver­war­nung mit Zah­lungs­auf­for­de­rung) erset­zen. Poli­zei­kräf­te wer­den ab näch­ster Woche Ver­war­nun­gen mit­hil­fe ihrer dienst­li­chen Smart­pho­nes digi­tal erfas­sen. Die betrof­fe­nen Ver­kehrs­teil­neh­me­rin­nen und Ver­kehrs­teil­neh­mer erhal­ten eine Bür­ger­be­nach­rich­ti­gung mit QR-Code in Papier­form. Die­se wird je nach Situa­ti­on per­sön­lich über­ge­ben, am Fahr­zeug ange­bracht oder per Post zugestellt.

Die Ver­warn­ten kön­nen ent­we­der den QR-Code mit ihrem Smart­pho­ne ein­le­sen oder mit Hil­fe der dar­un­ter ver­merk­ten Log­in-Daten im Bür­ger-Info­por­tal die Details abru­fen: Dort fin­den sie den Tat­be­stand, der ihnen vor­ge­wor­fen wird, die Höhe des Ver­war­nungs­gel­des sowie die Zah­lungs­mög­lich­kei­ten. Das Ver­war­nungs­geld kann so direkt online bezahlt werden.

Selbst­ver­ständ­lich besteht wei­ter­hin die Mög­lich­keit, sich unter Vor­la­ge der Bür­ger­be­nach­rich­ti­gung bei einer Poli­zei­in­spek­ti­on zu infor­mie­ren und die Ver­war­nung dort zu begleichen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie ein erklä­ren­des Video ste­hen auf dem Bür­ger-Info­por­tal (www​.info​-buss​geld​.poli​zei​.bay​ern​.de) unter den Rubri­ken Hil­fe und FAQ zur Verfügung.

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