Unter­stein­ach: Auto­fah­re­rin stirbt bei Frontalzusammenstoß

symbolfoto polizei

UNTER­STEIN­ACH, LKR. KULM­BACH. Am Don­ners­tag­nach­mit­tag kam eine 59-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin zwi­schen Kau­ern­dorf und Unter­stein­ach in den Gegen­ver­kehr. Sie stieß fron­tal mit einem ent­ge­gen­kom­men­den Trans­por­ter zusam­men und erlag noch an der Unfall­stel­le ihren schwe­ren Verletzungen.

Gegen 15.10 Uhr fuhr die Frau aus dem Land­kreis Kulm­bach mit ihrem VW auf der Bun­des­stra­ße B289 von Kau­ern­dorf kom­mend in Rich­tung Unter­stein­ach. Etwa einen hal­ben Kilo­me­ter vor Unter­stein­ach geriet sie mit ihrem Wagen aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che in den Gegen­ver­kehr. Ein ent­ge­gen­kom­men­der 54-jäh­ri­ger Fah­rer eines Trans­por­ters konn­te einen Fron­tal­zu­sam­men­stoß nicht mehr ver­hin­dern. Der VW der Frau schleu­der­te anschlie­ßend gegen die Leit­plan­ke, wo er total beschä­digt lie­gen blieb. Trotz des raschen Ein­tref­fens der ersten Ret­tungs­kräf­te konn­te ein Not­arzt nur noch den Tod der 59-Jäh­ri­gen fest­stel­len. Ihr Unfall­geg­ner erlitt schwe­re Ver­let­zun­gen und wur­de vom Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus gebracht. An den betei­lig­ten Fahr­zeu­gen ent­stand ein Gesamt­scha­den im fünf­stel­li­gen Bereich.

Auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth unter­stütz­te ein Sach­ver­stän­di­ger die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Stadt­stein­ach bei der Unfall­auf­nah­me. Den genau­en Unfall­her­gang und die Ursa­che, war­um die Frau ihre Fahr­spur ver­ließ, sol­len jetzt die wei­te­ren Ermitt­lun­gen klären.

Für die Dau­er der Unfall­auf­nah­me und die Ber­gung der Fahr­zeug­wracks war die Bun­des­stra­ße für fünf Stun­den zumin­dest zum Teil gesperrt. Die Feu­er­wehr lei­te­te den Ver­kehr wech­sel­sei­tig über eine Behelfs­um­fah­rung an der Unfall­stel­le vor­bei. Den­noch muss­ten zahl­rei­che Ver­kehrs­teil­neh­mer ins­be­son­de­re im Berufs­ver­kehr zum Teil erheb­li­che Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen in Kauf nehmen.

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