Aus­bau der Hofer Stra­ße in Kulm­bach wird gefördert

Bay­erns Ver­kehrs­mi­ni­ste­rin Ker­stin Schrey­er sagt finan­zi­el­le Unter­stüt­zung in Höhe von 1,65 Mil­lio­nen Euro zu

  • Neu­ge­stal­tung der Stra­ße im Zuge der Hoch­was­ser­frei­le­gung der Purbach
  • Gesamt­in­ve­sti­tio­nen in Höhe von rund 15 Mil­lio­nen Euro, davon 2,7 Mil­lio­nen Euro für die Straßensanierung
  • Bes­se­re Über­sicht und mehr Ver­kehrs­si­cher­heit durch neu­en Kreisverkehr

Seit August lau­fen die Bau­ar­bei­ten für die Hoch­was­ser­frei­le­gung der Pur­bach im Bereich der Hofer Stra­ße in Kulm­bach. Dem Bach­lauf, der bis­lang in einer nur einen Meter brei­ten Röh­re unter der Stra­ße ver­läuft, wird durch einen neu­en Kanal mehr Platz gege­ben und die Hoch­was­ser­ge­fahr in die­sem Bereich somit ver­min­dert. Im Zuge der Bau­ar­bei­ten, in die die Stadt Kulm­bach ins­ge­samt rund 15 Mil­lio­nen Euro inve­stiert, wird auch die Hofer Stra­ße neu­ge­stal­tet und unter ande­rem eine bis­lang unüber­sicht­li­che Kreu­zung zu einem Kreis­ver­kehr umge­baut. Für die­se Maß­nah­me hat Bay­erns Ver­kehrs­mi­ni­ste­rin Ker­stin Schrey­er nun För­der­mit­tel in Höhe von 1,655 Mil­lio­nen Euro in Aus­sicht gestellt: „Ich freue mich, dass wir die Stadt Kulm­bach dabei unter­stüt­zen kön­nen, durch den Umbau der Hofer Stra­ße für mehr Ver­kehrs­si­cher­heit in der Stadt zu sorgen.“

Die Stadt Kulm­bach nutzt die drin­gend erfor­der­li­che Hoch­was­ser­frei­le­gung, um gleich­zei­tig wei­te­re ohne­hin anste­hen­de Maß­nah­men durch­zu­füh­ren. So wer­den auch der vor­han­de­ne Misch­was­ser­ka­nal sowie die hier ver­gra­be­nen Gas- und Was­ser­lei­tun­gen erneu­ert. Da hier­für die Hofer Stra­ße ohne­hin auf einer Län­ge von 500 Metern auf­ge­gra­ben wer­den muss, beinhal­tet das Pro­jekt auch die Neu­ge­stal­tung der Stra­ße. Ins­be­son­de­re wird ein bestehen­der fünfar­mi­ger Kno­ten­punkt, an dem Hofer‑, Blai­cher- und Albert-Schweit­zer-Stra­ße sowie die Stra­ße Unterpru­bach auf­ein­an­der­tref­fen, zu einem Kreis­ver­kehr umge­stal­tet. Die bes­se­re Über­sicht­lich­keit wird die Ver­kehrs­si­cher­heit an die­ser Stel­le signi­fi­kant erhöhen.

Von den ins­ge­samt gut 15 Mil­lio­nen Euro, die das Gesamt­pro­jekt vor­aus­sicht­lich kosten wird, sol­len 2,715 Mil­lio­nen Euro in die Erneue­rung der Stra­ßen flie­ßen. Der Frei­staat Bay­ern wird hier­von 1,655 Mil­lio­nen Euro durch Mit­tel aus dem Baye­ri­schen Gemein­de­ver­kehrs­fi­nan­zie­rungs­ge­set­zes übernehmen.

In den letz­ten fünf Jah­ren hat der Frei­staat Bay­ern den Land­kreis Kulm­bach und sei­ne kreis­an­ge­hö­ri­gen Gemein­den mit Zuwen­dun­gen in Höhe von rund 3,1 Mil­lio­nen Euro bei Stra­ßen- und Brücken­bau­maß­nah­men unter­stützt. Ins­ge­samt erhal­ten Land­krei­se, Städ­te und Gemein­den in Bay­ern vom Frei­staat jähr­lich rund 250 Mil­lio­nen Euro für Pro­jek­te zur Ver­bes­se­rung ihrer Stra­ßen­net­ze. Dazu gehö­ren neben der Ver­stär­kung von Fahr­bah­nen und Brücken bei­spiels­wei­se auch der Rad­we­ge­bau, der ver­kehrs­si­che­re Umbau von Kreu­zun­gen oder der Bau von Busspuren.

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