Leicht­ver­letz­te bei Brand in Prie­sen­dor­fer Asylbewerberunterkunft

Symbolbild Feuerwehr. Foto: Pixabay/FF Bretzfeld

PRIE­SEN­DORF, LKR. BAM­BERG. Zahl­rei­che Ein­satz­kräf­te der ört­li­chen Feu­er­weh­ren, des Ret­tungs­dien­stes und der Poli­zei beschäf­ti­ge Sonn­tag­nacht ein Brand in Prie­sen­dorf. Meh­re­re Bewoh­ner erlit­ten leich­te Ver­let­zun­gen und es ent­stand hoher Sach­scha­den. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen aufgenommen.

Gegen 21.10 Uhr ging der Not­ruf über den Brand in einer Woh­nung in der Unter­kunft in der Schinds­gas­se ein. Ein­satz­kräf­te der ört­li­chen Feu­er­weh­ren, des Ret­tungs­dien­stes und der Poli­zei eil­ten dar­auf­hin zum Brand­ort. Durch das rasche Ein­schrei­ten der Feu­er­wehr­kräf­te konn­te ein Über­grei­fen der Flam­men von der Woh­nung auf das gesam­te Gebäu­de ver­hin­dert wer­den. Weil die Unter­kunft durch den Brand unbe­wohn­bar ist, orga­ni­sier­te der Bür­ger­mei­ster von Prie­sen­dorf einen Shut­tle, der die Bewoh­ner zur Ver­sor­gung in die Schul­turn­hal­le trans­por­tier­te. Neun der 14 Bewoh­ner atme­ten beim Ver­las­sen des Wohn­hei­mes Rauch ein und wur­den dort durch Kräf­te des Ret­tungs­dien­stes und der Feu­er­wehr medi­zi­nisch ver­sorgt. Im Anschluss trans­por­tier­te der Buss­hut­tle die Asyl­be­wer­ber in das Anker­zen­trum Bamberg.

An der Unter­kunft in Prie­sen­dorf ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von rund 50.000 Euro. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen zur bis­lang unkla­ren Brand­ur­sa­che übernommen.

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