Fal­sche Poli­zei­be­am­te betro­gen älte­re Men­schen um meh­re­re Tau­send Euro – Warn­hin­weis und Zeugenaufruf

symbolfoto polizei

Nürn­berg / Erlan­gen (ots) – Seit Tagen meh­ren sich erneut Betrugs­fäl­le, bei denen fal­sche Poli­zei­be­am­te vor allem betag­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger um ihr Erspar­tes brin­gen. Am Don­ners­tag­nach­mit­tag (02.12.2021) gelang es Betrü­gern in Nürn­berg (Spi­tal­hof) und Erlan­gen (Dech­sen­dorf) hohe Geld­be­trä­ge und wei­te­re Wert­ge­gen­stän­de zu ergaunern.

Gegen 13:00 Uhr klin­gel­te das Tele­fon einer Fami­lie in der Strom­stra­ße in Nürn­berg. Der Betrü­ger gab sich als Poli­zei­be­am­ter aus. Durch eine geschick­te Gesprächs­füh­rung gelang es ihm, beim Ange­ru­fe­nen kei­nen Ver­dacht bezüg­lich sei­ner vor­ge­gau­kel­ten Anga­ben auf­kom­men zu las­sen. Er gab an, dass die Poli­zei das vor­han­de­ne Bar­geld und Gold der Fami­lie sicher­stel­len müs­se. Wenig spä­ter bega­ben sich zwei unbe­kann­te Abho­ler zur Wohn­adres­se der Fami­lie, denen die Geschä­dig­ten ihr Bar­geld und Edel­me­tal­le in einem hohen fünf­stel­li­gen Wert übergaben.

Im zwei­ten Fall rief ein Betrü­ger gegen 15:00 Uhr eine Fami­lie in Erlan­gen Dech­sen­dorf an und gab sich auch in die­sem Fall als Poli­zei­be­am­ter aus. Es gelang ihm, die geschä­dig­te Fami­lie dazu zu brin­gen, bei ihrer Bank einen mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Geld­be­trag abzu­he­ben. Zu Hau­se ange­kom­men, über­ga­ben sie das gesam­te Bar­geld einer weib­li­chen Abho­le­rin, die sich uner­kannt entfernte.

Das Fach­kom­mis­sa­ri­at für Trick­dieb­stahl der Nürn­ber­ger Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Ermitt­lun­gen über­nom­men und bit­tet um Zeu­gen­hin­wei­se. Per­so­nen, die in die­sem Zusam­men­hang ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen in bei­den Fäl­len (Nürnberg/​Spitalhof und Erlangen/​Dechsendorf) gemacht haben, wer­den gebe­ten sich unter der Tele­fon­num­mer 0911/2112–3333 mit dem Kri­mi­nal­dau­er­dienst Mit­tel­fran­ken in Ver­bin­dung zu setzen.

In bei­den Fäl­len gin­gen die fal­schen Poli­zei­be­am­ten nach der­sel­ben Masche vor. Sie gau­kel­ten vor, eine ost­eu­ro­päi­sche Betrü­ger­ban­de fest­ge­nom­men und bei den angeb­li­chen Tätern eine Liste mit der Adres­se der Ange­ru­fe­nen fest­ge­stellt zu haben. Wegen angeb­li­cher „Eigen­tums­si­che­rung“ müss­ten die Ange­ru­fe­nen ihr Bar­geld und ihre Wert­sa­chen einer Per­son über­ge­ben, die bald zu ihren nach Hau­se kom­men wer­de. Das Poli­zei­prä­si­di­um Mit­tel­fran­ken warnt ein­dring­lich vor die­ser Betrugs­ma­sche und bit­tet alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dar­um, betag­te Ange­hö­ri­ge oder Nach­barn aufzuklären.

Wie Sie sich und ande­re vor Betrü­ge­rei­en die­ser Art schüt­zen kön­nen, erfah­ren sie über fol­gen­den Link:

https://​www​.poli​zei​.bay​ern​.de/​s​c​h​u​e​t​z​e​n​-​u​n​d​-​v​o​r​b​e​u​g​e​n​/​k​r​i​m​i​n​a​l​i​t​a​e​t​/​b​e​t​r​u​g​s​d​e​l​i​k​t​e​/​0​0​6​2​8​1​/​i​n​d​e​x​.​h​tml

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