Poli­zei­prä­si­di­um Mit­tel­fran­ken warnt: Betrugs­ma­sche durch fal­schen Microsoft-Support

symbolfoto polizei

West­mit­tel­fran­ken (ots) – In den letz­ten Wochen waren erneut angeb­li­che Micro­soft-Mit­ar­bei­ter in West­mit­tel­fran­ken aktiv. Die Kri­mi­nal­po­li­zei warnt davor, frem­den Per­so­nen am Tele­fon Zugang zum eige­nen Com­pu­ter zu gewähren.

Die Masche der Betrü­ger ist dabei immer gleich: Sie geben sich tele­fo­nisch als Micro­soft-Mit­ar­bei­ter aus und brin­gen ihre Opfer meist unter einem Vor­wand dazu, ihnen mit­tels einer Soft­ware Fern­zu­griff auf ihren Rech­ner zu ermöglichen.

In den vor­lie­gen­den Fäl­len erklär­ten die Unbe­kann­ten, dass ein umfang­rei­cher Hacker-Angriff auf das Kon­to des jewei­li­gen Betrof­fe­nen erfolg­te. Anschlie­ßend wur­den durch die Täter diver­se, meist kosten­freie Soft­ware instal­liert. Hier­durch gene­rier­ten die Unbe­kann­ten Zugang zu den Rech­nern und somit auch zu den Zugangs­da­ten des Online­ban­kings der Betroffenen.

Mit den gewon­ne­nen Zah­lungs­da­ten über­wei­sen die Betrü­ger dann oft hohe Geld­be­trä­ge auf ein frem­des Kon­to. Mit die­ser Vor­ge­hens­wei­se erbeu­te­ten die Unbe­kann­ten Mit­te Novem­ber meh­re­re Zehn­tau­send Euro von dem Kon­to eines Man­nes aus dem Land­kreis Ansbach.

Das zustän­di­ge Fach­kom­mis­sa­ri­at für Cybercrime der Ans­ba­cher Kri­mi­nal­po­li­zei hat die wei­te­ren Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und gibt fol­gen­de Warnhinweise

  • Die Fir­ma Micro­soft hat mit der oben beschrie­be­nen Betrugs­ma­sche nichts zu tun
  • Gewäh­ren Sie kei­nen Frem­den den Zugriff auf Ihren Rechner
  • Ech­te Mit­ar­bei­ter der Fir­ma Micro­soft wer­den nie­mals ohne Auf­trag anru­fen, Zah­lungs­da­ten ver­lan­gen oder Soft­ware per Fern­zu­griff aufspielen

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