Spi­le­be­richt Löwen Frank­furt vs. Sel­ber Wöl­fe 4:1 (1:1; 2:0; 1:0)

puck © Pauline Manzke
© Pauline Manzke

Löwen eine Num­mer zu groß

Trotz der Nie­der­la­ge in der Main­me­tro­po­le hat sich unser dezi­mier­tes Wolfs­ru­del – es fehl­ten wei­ter­hin acht Stamm­spie­ler – wacker geschla­gen. Frank­furt muss­te sich lan­ge strecken, um den fest ein­ge­plan­ten Heim­sieg ein­zu­fah­ren. Turm in der Sel­ber Abwehr­schlacht war Tor­hü­ter Wei­de­kamp, der sein Team lan­ge im Spiel und die Nie­der­la­ge in einem erträg­li­chen Rah­men hielt.

Wei­de­kamp hält das Unent­schie­den fest

Das Spiel beginn, wie es vie­le erwar­tet hat­ten: Die Löwen Frank­furt bestimm­ten über wei­te Strecken das Spiel und rann­ten gegen das Abwehr­boll­werk unse­rer sehr defen­siv aus­ge­rich­te­ten Sel­ber Wöl­fe an. Unser Goa­lie Wei­de­kamp konn­te sich über man­geln­de Beschäf­ti­gung nicht bekla­gen und war auch früh im Spiel das erste Mal geschla­gen. Der ver­meint­li­che Tref­fer der Löwen wur­de aber wegen eines uner­laubt hohen Stocks nicht aner­kannt. So dau­er­te es bis zur 11. Minu­te bis die Gast­ge­ber zum ersten Mal an die­sem Abend zurecht jubeln durf­ten. Syko­ra drück­te die Schei­be im zwei­ten Nach­schuss über die Linie.

Doch unse­re Wöl­fe steck­ten nicht auf und tauch­ten über schnell vor­ge­tra­ge­ne Kon­ter immer wie­der gefähr­lich vor dem Frank­fur­ter Tor auf. So war es auch in der 15. Minu­te, als Aquin sei­ne Schnel­lig­keit aus­spiel­te, den mit­ge­lau­fe­nen Reuß sah, muster­gül­tig bedien­te und letz­te­rer die Schei­be zum Aus­gleich ins kur­ze Eck zimmerte.

Zwei Feh­ler – zwei Gegentore

Die Löwen spiel­ten wei­ter bis­sig und schnür­ten unse­re Wöl­fe lan­ge in der defen­si­ven Zone ein. Bereits in der 21. Minu­te traf Slave­tin­sky in unse­rer Angriffs­zo­ne die fal­sche Ent­schei­dung, Frank­furt kam zum schnel­len Gegen­zug und Wruck schob die Schei­be durch Wei­de­kamps Scho­ner zum 2:1. Drei Minu­ten spä­ter hat­te Reuß die Chan­ce auf den erneu­ten Aus­gleich im Allein­gang, doch traf er bei sei­nem Schuss­ver­such die Schei­be nicht rich­tig. Wei­de­kamp stand wei­ter sei­nen Mann und war oft Turm in der Sel­ber Abwehrschlacht.

So konn­te er sich unter ande­rem gegen den allei­ne durch­ge­bro­che­nen Syko­ra aus­zeich­nen. In der 31. Minu­te war er jedoch wie­der­um macht­los: Selb hat­te eine Stra­fe wegen eines Wech­sel­feh­lers gezo­gen, Wruck zog ab, Moser hielt sei­ne Kel­le rein und fälsch­te zu 3:1 ab. Frank­furt war im Anschluss wei­ter die ton­an­ge­ben­de Mann­schaft, unse­re Wöl­fe lie­ßen aber kei­nen wei­te­ren Gegen­tref­fer mehr zu.

Vogt macht den Sack zu

Im Schluss­ab­schnitt hat­ten unse­re Sel­ber Wöl­fe wie­der ein paar mehr Ent­la­stungs­an­grif­fe als im zwei­ten Spiel­ab­schnitt. So schei­ter­te Reuß gleich in der 41. Minu­te an Kucis. Alles in allem hat­ten die Haus­her­ren das Spiel aber wei­ter im Griff und spä­te­stens als Vogt in der 46. Minu­te vom Bul­ly weg das 4:1 erziel­te, war die Par­tie gelau­fen. Den­noch brach­ten unse­re Jungs das Spiel ordent­lich zu Ende und kas­sier­ten bis zur Schluss­si­re­ne kei­nen wei­te­ren Tref­fer mehr.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

  • Löwen Frank­furt: Kucis (Hil­de­brand) – Son­nen­burg, Faber, Ray­mond, Wirt, Magi­not, Erk, Freis – Schwartz, Moser, Wruck, Miesz­kow­ski, Stro­del, Pre­to, Wen­zel, McMil­lan, Syko­ra, Vogt
  • Sel­ber Wöl­fe: Wei­de­kamp (Spie­wok) – Slave­tin­sky, Gim­mel, Wal­ters, Böh­rin­ger, Men­ner – Aquin, Thomp­son, Reuß, Miglio, Van­tuch, Hechtl, Nau­mann, Gel­ke, Deeg
  • Tore: 11. Min. 1:0 Syko­ra (McMil­lan, Erk); 15. Min. 1:1 Reuß (Aquin, Slave­tin­sky); 21. Min. 2:1 Wruck (Moser, Son­nen­burg); 31. Min. 3:1 Moser (Wruck, Faber; 5/4); 46. Min. 4:1 Vogt (Stro­del)
  • Straf­zei­ten: Frank­furt 0; Selb 4
  • Schieds­rich­ter: Apel, Ratz (Menz, Pfeifer)Seite 3 von 3
  • Zuschau­er: 2.558

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