Gise­la Hoff­mann als Künst­le­rin der Metro­pol­re­gi­on ausgezeichnet

Gisela Hoffmann
Gisela Hoffmann

Mini­ma­ler Ein­satz und viel Raum zum Nachdenken

Gise­la Hoff­mann wird von der Jury des Forums Kul­tur als Künst­le­rin der Metro­pol­re­gi­on Nürn­berg ausgezeichnet.

Der täg­li­che Blick auf den Hori­zont gab der 1963 auf der Ost­see­insel Feh­marn gebo­re­nen bil­den­den Künst­le­rin viel Frei­raum, sich mit Mate­rie, Raum und Zeit zu beschäf­ti­gen. Ein Stu­di­um der Kunst­ge­schich­te in Erlan­gen sowie an der Aka­de­mie der Bil­den­den Kün­ste Nürn­berg bei den Pro­fes­so­ren Ste­phan Euse­mann und Hans Her­pich führ­te dazu, dass Gise­la Hoff­mann eine unver­wech­sel­ba­re künst­le­ri­sche Hand­schrift ent­wickelt hat.

Gisela Hoffmann, "Oval-Gewebe", 2020

Gise­la Hoff­mann, „Oval-Gewe­be“, 2020

Ihre Arbei­ten beru­hen auf genau­en Beob­ach­tun­gen und per­sön­li­chen Erfah­run­gen, sind auf das Wesent­li­che redu­ziert und geben Raum zum Wei­ter­den­ken. Mit ein­fa­chen Lini­en als Wand­zeich­nung oder als Objekt kon­stru­iert sie neue Zwi­schen­räu­me. Ihr Inter­es­se gilt dabei ver­schie­den­sten abstrak­ten Räu­men wie Kommunikations‑, Hand­lungs- und Mög­lich­keits­räu­men aber auch dem Ver­hält­nis von Außen- und Innen­raum, pri­va­tem und öffent­li­chem Raum, urba­nem Raum und Natur­raum. Gise­la Hoff­mann ent­wickelt ihre Wer­ke in Aus­stel­lungs­räu­men, Gale­rien oder an Gebäu­den, dort wo sie spä­ter zu sehen sind.

Das Wis­sen um einen Ort und das Gefühl für einen Raum ergibt bei ihr die Regel für das zu schaf­fen­de Werk, nicht etwa mathe­ma­ti­sche Syste­me. Sehr wohl arbei­tet sie aber mit Rei­hun­gen, Ord­nun­gen, Pro­por­tio­nen, Rhyth­mik, immer in Inter­ak­ti­on mit dem Raum. Mit mini­ma­len Mit­teln, mate­ri­al­ge­recht, ver­schafft sie ihren Zwi­schen­räu­men Luft zum Atmen.

Die Gege­ben­hei­ten vor Ort wie Licht, Archi­tek­tur, Far­ben bezieht sie aus unter­schied­lich­sten Per­spek­ti­ven ein. So ent­ste­hen trans­pa­ren­te, licht­durch­flu­te­te und durch­läs­si­ge Räu­me, die die Betrach­ten­den auf ange­neh­me Wei­se herausfordern.

Gise­la Hoff­mann gehört zu den am mei­sten gezeig­ten Künst­le­rin­nen der Metropolregion.

Das Forum Kul­tur hat sie nun zur „Künst­le­rin der Metro­pol­re­gi­on“ des Monats Novem­ber gekürt. Ab 25. Novem­ber bespielt sie zusam­men mit Petra Nau­mann das kultur.lokal.fürth in der König­stra­ße 147. Rein­gucken lohnt sich! Die Künst­le­rin­nen sind vor Ort.

Alle bis­her aus­ge­zeich­ne­ten Künst­le­rin­nen und Künst­ler der Metro­pol­re­gi­on Nürn­berg sind zu fin­den unter www​.metro​pol​re​gi​on​nu​ern​berg​.de/​k​u​e​n​s​t​l​e​r​i​n​n​e​n​-​d​e​r​-​m​e​t​r​o​p​o​l​r​e​g​i​o​n​n​u​e​r​n​b​erg

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