Bay­reu­ther MdB Dr. Sil­ke Lau­nert zur Prä­sen­ta­ti­on des Koalitionsvertrages

MdB Dr. Silke Launert. Foto: Thomas Trutschel
MdB Dr. Silke Launert. Foto: Thomas Trutschel

„Die Stim­me der Uni­on wird in den kom­men­den vier Jah­ren drin­gend gebraucht!“

Die Ampel-Koali­ti­on hat am Mitt­woch ihren Koali­ti­ons­ver­trag prä­sen­tiert. Zu den fami­li­en­po­li­ti­schen Vor­ha­ben erklärt die Bay­reu­ther Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Sil­ke Lau­nert: „Der Koali­ti­ons­ver­trag zeigt: Die Stim­me der Uni­on wird auch in den kom­men­den vier Jah­ren drin­gend gebraucht! Sei es die Ein­füh­rung der „Mehr­el­tern­schaft“, die Lega­li­sie­rung von Can­na­bis, die Eta­blie­rung einer „Ehe light“ oder die Abschaf­fung des Wer­be­ver­bots für Abtrei­bun­gen: Die Ampel will unse­re Gesell­schaft deut­lich nach links rücken.

SPD, Grü­ne und FDP wol­len „Fort­schritt wagen“ und alle gesell­schaft­li­chen Grup­pen ein­be­zie­hen. Ob sie dabei aber auch die Fami­li­en und vor allem die Kin­der tat­säch­lich so in den Blick neh­men wer­den, wie sie nicht müde wer­den zu beto­nen, ist mehr als frag­lich. So sol­len etwa künf­tig bis zu vier Erwach­se­ne als Eltern aner­kannt wer­den kön­nen. Die Ampel stellt hier ganz klar die Inter­es­sen der Erwach­se­nen und nicht die des Kin­des in den Mit­tel­punkt. Eine Ori­en­tie­rung am Kin­des­wohl sieht defi­ni­tiv anders aus.

Durch die Ein­füh­rung einer „Ver­ant­wor­tungs­ge­mein­schaft“ – oder anders aus­ge­drückt: einer „Ehe light“ – droht zudem eine Ent­ker­nung des ver­fas­sungs­recht­lich geschütz­ten Insti­tuts der Ehe. Ein rei­nes „Wünsch-dir-Was“, in des­sen Rah­men die Vor­tei­le ger­ne mit­ge­nom­men, die ein­her­ge­hen­den Vor­tei­le aber aus­ge­spart wer­den sol­len, leh­nen wir als CSU ganz klar ab! Auch die Ankün­di­gung, eine Kom­mis­si­on ein­zu­rich­ten, die sich mit Mög­lich­kei­ten zur Lega­li­sie­rung der Eizell­spen­de und der „altru­isti­schen“ Leih­mut­ter­schaft aus­ein­an­der­set­zen soll, ist mehr als besorgniserregend.

Für uns als Uni­on ist klar: Wir wer­den für unse­re Wer­te und Über­zeu­gun­gen ein­tre­ten und unse­re Rol­le als größ­te Oppo­si­ti­ons­frak­ti­on ver­ant­wor­tungs­voll ausfüllen!“

1 Antwort

  1. Vanessa Schmidt sagt:

    Ich bin über­zeugt, Eizell­spen­de und Leih­mut­ter­schaft müs­sen auch in Deutsch­land legal sein, weil vie­le Leu­te kin­der­los sind und ohne Hil­fe von Eizell­spen­de­rin­nen oder Leih­müt­ter kei­ne Eltern wer­den kön­nen. Die Situa­ti­on mit Frucht­bar­keit ist trau­rig. Die Zahl der unfrucht­ba­ren Men­schen wird jedes Jah­res grö­ßer. Sol­che Kin­der­wun­sch­kli­ni­ken wie Bio­tex sind von Wunsch­el­tern aus aller Welt über­füllt. Und was wird wei­ter? Das ist ein gro­ßes Pro­blem, das drin­gend gelöst wer­den muss.

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