Streit endet im Ope­ra­ti­ons­saal – Angrei­fer in Untersuchungshaft

symbolfoto polizei

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bayreuth

BAY­REUTH. Am frü­hen Mon­tag­nach­mit­tag füg­te ein 17-Jäh­ri­ger Bay­reu­ther im Rah­men eines Strei­tes in der Spin­ne­rei­stra­ße einem 20-Jäh­ri­gen offen­bar mit einem Mes­ser eine schwe­re Bauch­ver­let­zung zu. Der Tat­ver­däch­ti­ge sitzt auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth in U‑Haft.

Nach dem Mes­ser­an­griff gegen 13.45 Uhr nah­men Poli­zei­be­am­te den zunächst flüch­ti­gen Tat­ver­däch­ti­gen um 17 Uhr wider­stands­los in der Nähe der Wil­he­mi­nen­aue fest.

Der Ver­letz­te muss­te not­fall­me­di­zi­nisch ver­sorgt und ope­riert wer­den. Er befin­det sich wei­ter­hin in einem Kli­ni­kum in ärzt­li­cher Behand­lung, ist jedoch außer Lebensgefahr.

Die kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Ermitt­lun­gen zu den Hin­ter­grün­den der Tat sowie die Suche nach dem Tat­mit­tel dau­ern an.

Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth wur­de der Tat­ver­däch­ti­ge am Diens­tag­nach­mit­tag dem Ermitt­lungs­rich­ter am Amts­ge­richt vor­ge­führt. Die­ser erließ Haft­be­fehl wegen ver­such­ten Tot­schlags gegen den Täter. Der 17-Jäh­ri­ge sitzt nun in einer Justiz­voll­zugs­an­stalt in Untersuchungshaft.

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