Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim benennt Umwelt­be­auf­trag­te in rund 30 Einrichtungen

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Mitarbeiter_​innen wer­den zu Klimaretter_innen

Es ist mit das gro­ße The­ma unse­rer Zeit: der Kli­ma­wan­del. Auch die Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim stellt sich mit ihren rund 40 Ein­rich­tun­gen und Pro­jek­ten der Her­aus­for­de­rung, Nach­hal­tig­keit und öko­lo­gi­sches Han­deln im All­tag zu ver­an­kern. „Dabei haben vie­le unse­rer Ein­rich­tun­gen den Umwelt­schutz bereits seit Jah­ren im Blick“, berich­tet Dia­kon Wolf­gang Streit. Er ist nicht nur als Abtei­lungs­lei­ter für die sta­tio­nä­re Alten­hil­fe ver­ant­wort­lich, son­dern lei­tet auch den Arbeits­kreis Öko­lo­gie bei der Dia­ko­nie Bamberg-Forchheim.

Ein erstes Treffen der Umweltbeauftragten aus den Einrichtungen der Diakonie Bamberg-Forchheim hat im November stattgefunden. Jetzt tragen sie den Umweltgedanken weiter zu ihren Kolleg_innen in Stadt und Landkreis Bamberg, Stadt und Landkreis Forchheim und die Region Haßberge. Foto: Stephanie Sebald

Ein erstes Tref­fen der Umwelt­be­auf­trag­ten aus den Ein­rich­tun­gen der Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim hat im Novem­ber statt­ge­fun­den. Jetzt tra­gen sie den Umwelt­ge­dan­ken wei­ter zu ihren Kolleg_​innen in Stadt und Land­kreis Bam­berg, Stadt und Land­kreis Forch­heim und die Regi­on Haß­ber­ge. Foto: Ste­pha­nie Sebald

„An unse­rem Senio­ren­zen­trum Hephata in Asch­bach exi­stiert seit eini­gen Jah­ren bereits eine Bie­nen­wie­se, unse­re Kita St. Johan­nis in Hirschaid wid­met sich seit Lan­gem dem The­ma Fairtra­de und bemüht sich, Pla­stik im Kita-All­tag weit­ge­hend zu ver­mei­den, und unser Zuver­dienst­pro­jekt ZIP auf dem Zeilberg bei Marolds­wei­sach poliert alte Möbel wie­der auf, die bei Woh­nungs­auf­lö­sun­gen abge­ge­ben wer­den, und ver­kauft sie wei­ter – um nur eini­ge Bei­spie­le zu nen­nen.“ Jetzt haben die Teil­neh­men­den des Öko­lo­gie-Arbeits­krei­ses Leit­li­ni­en zu Umwelt­schutz und Nach­hal­tig­keit erar­bei­tet, die all die ver­schie­de­nen ört­li­chen Aktio­nen mit dem Trä­ger ver­bin­den. Die­se wer­den seit Novem­ber von Mit­ar­bei­ten­den in die Pfle­ge­hei­me, ambu­lan­ten Pfle­ge­dien­ste, Kitas, Ein­rich­tun­gen der Sozi­al­psych­ia­trie und sozia­len Pro­jek­te getra­gen, die sich als Umwelt­be­auf­trag­te ihrer jewei­li­gen Arbeits­stel­le dem The­ma im Beson­de­ren wid­men möch­ten. Ein erstes Tref­fen stat­te­te die enga­gier­ten Mit­ar­bei­ten­den mit einer Check­li­ste aus. „Bis Ende Janu­ar haben die Kolleg_​innen Zeit, jeweils in ihrer Ein­rich­tung zu prü­fen, wie es um nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten und umwelt­freund­li­ches Ver­hal­ten bestellt ist“, so Wolf­gang Streit. Anschlie­ßend sol­len Maß­nah­men erar­bei­tet wer­den, die die Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim in Sachen Öko­lo­gie voranbringt.

Umwelt­schutz nicht nur auf Arbeit

„Wir möch­ten aber nicht nur im Arbeits­all­tag das The­ma bei unse­ren Mit­ar­bei­ten­den ver­an­kern“, meint Wolf­gang Streit. Des­halb habe sich die Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim auch an der Kli­ma­wet­te Bam­berg betei­ligt und moti­vie­re das Per­so­nal dazu, auch beim durch das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Umwelt, Natur­schutz und nuklea­re Sicher­heit geför­der­te Pro­jekt „Kli­ma­ret­ter – Lebens­ret­ter“ der Stif­tung via­me­di­ca mit­zu­ma­chen. „Licht aus­schal­ten, auf das Stand-by am PC ver­zich­ten, am Abend die Hei­zung run­ter­dre­hen oder die Trep­pe statt den Auf­zug nut­zen: So ein­fach ist es, neben­bei und ganz ohne zusätz­li­chen Auf­wand CO2 zu spa­ren und damit zum Kli­ma­ret­ter zu wer­den. Wenn das vie­le tun, lei­sten sie damit einen gro­ßen Bei­trag zum Kli­ma­schutz. Des­halb hat sich das Dia­ko­ni­sche Werk Bam­berg-Forch­heim ent­schie­den, Part­ner des Pro­jek­tes zu wer­den“, erklärt Wolf­gang Streit die Moti­va­ti­on dazu. „Als Dia­ko­nie haben wir den Auf­trag Got­tes Schöp­fung zu bewah­ren. Der Schutz der Natur und der bewuss­te Umgang mit Res­sour­cen muss für uns eines der wich­tig­sten The­men unse­rer Zeit sein.“

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