Lich­ten­fel­ser Gesund­heits­amt mit Fäl­len über­häuft – aktu­el­le Zah­len – Impftermine

Corona Maske Symbolbild

Auf­grund der aktu­el­len hohen Inzi­den­zen und der Coro­na-Lage ist bei Ter­mi­nen im Land­rats­amt ein 3G-Nach­weis erfor­der­lich. Ein Zutritt ist nur mit einem Nach­weis über einen nega­ti­ven Anti­gen-Schnell­test oder einen nega­ti­ven PCR-Test, mit einem Gene­se­nen-Nach­weis oder mit einem Nach­weis über eine voll­stän­di­ge Imp­fung möglich.

Bereits seit 10. Novem­ber 2021 hat das Land­rats­amt nur nach vor­he­ri­ger Ter­min­ver­ein­ba­rung geöff­net. Zudem gilt eine FFP2-Maskenpflicht.

Auch in der Zulas­sungs­stel­le gibt es nur noch Ter­mi­ne nach Ver­ein­ba­rung. Auch dort ist ein 3G-Nach­weis erfor­der­lich und es gilt FFP2-Mas­ken­pflicht. Als Ser­vice bie­tet das Land­rats­amt an, die Zulas­sungs­un­ter­la­gen am Emp­fang abzu­ge­ben und spä­ter wie­der dort abzu­ho­len. Hier ist kein 3G-Nach­weis erfor­der­lich, es gilt ledig­lich FFP2-Maskenpflicht.

Eine Über­sicht über die Anti­gen-Schnell­test-Anbie­ter fin­den Sie unter https://​www​.lkr​-lif​.de/​s​c​h​n​e​l​l​t​est.

Gesund­heits­amt mit Fäl­len über­häuft und tele­fo­nisch nur schwer erreichbar

Aktu­ell arbei­ten die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Gesund­heits­am­tes Lich­ten­fels auf Hoch­tou­ren mit der Kon­takt­nach­ver­fol­gung und der Bear­bei­tung der Fäl­le. Tele­fo­nisch ist das Gesund­heits­amt daher nur sehr schwer erreich­bar. In den letz­ten sie­ben Tagen sind ca. 400 COVID-19-Fäl­le dem Gesund­heits­amt gemel­det wor­den. In den zurück­lie­gen­den Wochen waren es weni­ger als 50 Fäl­le in einer Woche. Aktu­ell sind 105 Fäl­le noch in Bear­bei­tung und 191 unbe­ar­bei­tet (Stand 18.11.2021, 17 Uhr). Das Land­rats­amt wird schnellst­mög­lich die Kapa­zi­tä­ten erwei­tern und bit­te die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger um Geduld und Verständnis.

Zudem ver­zö­gert sich aktu­ell auch die elek­tro­ni­sche Über­mitt­lung der posi­ti­ven SARS-CoV‑2 Ergeb­nis­se der Labo­re an das Gesund­heits­amt erheb­lich. Dage­gen kön­nen die posi­tiv gete­ste­ten Per­so­nen ihre Ergeb­nis­se bereits über QR-Codes abru­fen und erhal­ten die­se zum Teil deut­lich frü­her als das Gesundheitsamt.

Des­halb gibt es Hin­wei­se – auch auf der Start­sei­te des Land­rats­am­tes -, wie man sich ver­hal­ten soll:

Ich hat­te Kon­takt zu einem Infi­zier­ten – Was soll ich tun?

Wann besteht für mich eine Ansteckungs­ge­fahr mit dem Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2?
Ansteckungs­fahr besteht, wenn Sie engen Kon­takt zu einer infi­zier­ten Per­son hatten

  • bereits inner­halb von 2 Tagen vor dem Sym­ptom­be­ginn der infi­zier­ten Person,
  • wäh­rend der gesam­ten Zeit, in der die infi­zier­te Per­son Krank­heits­zei­chen zeigt, und auch
  • inner­halb von 2 Tagen vor Abnah­me des posi­ti­ven Tests bei der infi­zier­ten Per­son, falls die­se kei­ne Krank­heits­zei­chen zeigt.

Ein „enger Kon­takt“ ist zum Bei­spiel, wenn der Abstand unter­ein­an­der über mehr als 10 Minu­ten weni­ger als 1,5 Meter betrug und weder die infi­zier­te Per­son noch ihre Kon­takt­per­so­nen durch­ge­hend und kor­rekt eine medi­zi­ni­sche Gesichts­mas­ke oder eine FFP2-Mas­ke getra­gen haben. Ein Gespräch zwi­schen infi­zier­ter Per­son und Kon­takt­per­son gilt zudem immer als „enger Kon­takt“, unab­hän­gig davon, wie lang es dau­ert, wenn nicht bei­de eine Mas­ke ent­spre­chend getra­gen haben.

Die Ansteckungs­ge­fahr besteht so lan­ge, bis die infi­zier­te Per­son aus der Iso­la­ti­on ent­las­sen ist.
Ein enger Kon­takt außer­halb die­ser Zeit ist in der Regel unkritisch.

Wer­de ich vom Gesund­heits­amt kontaktiert?

In der jet­zi­gen Pha­se der Pan­de­mie geht es vor allem dar­um, Per­so­nen mit einem hohen Risi­ko für einen schwe­ren Krank­heits­ver­lauf zu schüt­zen und zu ver­hin­dern, dass vie­le Men­schen eine Behand­lung im Kran­ken­haus benö­ti­gen. Daher kon­zen­trie­ren sich akti­ve Ermitt­lun­gen des Gesund­heits­amts bei Kon­takt­per­so­nen infi­zier­ter Men­schen der­zeit auf

  • Haus­halts­an­ge­hö­ri­ge, also Part­ne­rin oder Part­ner, Kin­der und wei­te­re Per­so­nen, die mit in der Woh­nung leben. Sie haben ein beson­ders hohes Ansteckungsrisiko.
  • Per­so­nen mit Kon­takt zu gefähr­de­ten Men­schen. Sie könn­ten eine Infek­ti­on in Risi­ko­grup­pen wei­ter­tra­gen oder eine Viel­zahl von Men­schen anstecken. Dies betrifft Per­so­nen in Pfle­ge- oder Alten­hei­men, in Obdach­lo­sen­un­ter­künf­ten, Asyl­un­ter­künf­ten, Justiz­voll­zugs­an­stal­ten und ambu­lan­ten Pfle­ge­dien­sten, sowohl die­je­ni­gen, die dort arbei­ten, als auch die­je­ni­gen, die dort leben oder betreut wer­den. Für Schu­len und Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen gibt es eige­ne Regelungen.

Per­so­nen, die nicht die­sen Grup­pen ange­hö­ren, wer­den nicht mehr vom Gesund­heits­amt kon­tak­tiert. Statt­des­sen kön­nen sie durch die infi­zier­ten Per­so­nen selbst infor­miert werden.

Wer auf die­se Wei­se erfährt, dass er Kon­takt zu einer infi­zier­ten Per­son hat­te, soll­te sei­ne eige­nen Kon­tak­te redu­zie­ren, die all­ge­mei­nen Hygie­ne­re­geln genau befol­gen, sich mit einem Schnell­test selbst testen und auf mög­li­che Krank­heits­zei­chen von COVID-19 achten.

Wich­tig zu wissen:
Solan­ge kei­ne Krank­heits­zei­chen auf­tre­ten und die ggf. durch­ge­führ­ten Coro­na-Tests nega­tiv sind, muss kein Kon­takt zum Gesund­heits­amt auf­ge­nom­men wer­den und es besteht kei­ne Quarantänepflicht.

Geimpf­te und gene­se­ne Per­so­nen (für letz­te­re gilt: PCR-bestä­tig­te SARS-CoV-2-Infek­ti­on nicht älter als 6 Mona­te) sind in der Regel, auch bei einem engen Kon­takt, von der Qua­ran­tä­ne­pflicht ausgenommen.

Was soll ich tun, wenn ich Kon­takt zu einem Infi­zier­ten hatte?

Eigen­ver­ant­wort­lich han­deln – Emp­feh­lun­gen zum Verhalten:

Wer Kon­takt mit einer infi­zier­ten Per­son in einem Zeit­raum hat­te, in dem eine Ansteckungs­ge­fahr bestand, soll­te Fol­gen­des beachten:

  • Kon­takt zu ande­ren Per­so­nen ein­schrän­ken, vor allem zu Risiko­per­so­nen, die gefähr­det sind, schwer an COVID-19 zu erkranken.
  • AHA+L‑Formel beach­ten: Abstand wah­ren, Hygie­ne­re­geln berück­sich­ti­gen, im All­tag Mas­ke tra­gen (höch­ste Sicher­heit bie­tet eine FFP2-Mas­ke!) und lüften.
  • Regel­mä­ßig testen: Selbst­test mit eigen­stän­dig beschaff­ten Tests oder im Rah­men von Test­mög­lich­kei­ten in Betrie­ben. Wer eine War­nung der Coro­na War­nApp erhält, kann mit die­ser auch eine kosten­lo­se PCR-Testung in Anspruch neh­men. Die War­nung auf dem Han­dy muss bei der Testung vor­ge­zeigt werden.
  • Selbst­be­ob­ach­tung für 14 Tage: Ins­ge­samt zwei Wochen nach dem letz­ten Kon­takt zur infi­zier­ten Per­son auf Coro­na-spe­zi­fi­sche Sym­pto­me achten.
  • Falls Krank­heits­zei­chen auf­tre­ten: Unver­züg­lich Selbst­iso­la­ti­on, ärzt­li­che Abklä­rung und Mit­tei­lung an das zustän­di­ge Gesundheitsamt.

Mehr Sicher­heit für Geimpfte

Die­se Ver­hal­tens­re­geln soll­ten auch geimpf­te und gene­se­ne Per­so­nen berück­sich­ti­gen. Sie haben im Ver­gleich zu Unge­impf­ten zwar ein viel gerin­ge­res Risi­ko, sich mit dem Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2 anzu­stecken. Aller­dings ist der Schutz nicht hun­dert­pro­zen­tig, so dass Vor­sichts­maß­nah­men zum Schutz der Men­schen in der Umge­bung den­noch sinn­voll sind. Soll­te es bei Geimpf­ten zu einer Infek­ti­on kom­men, so ver­läuft die­se in der Regel mild; das Risi­ko von Kom­pli­ka­tio­nen ist deut­lich gerin­ger als bei nicht geimpf­ten Menschen.

Es gibt kei­ne wirk­sa­me­re Prä­ven­ti­on als eine Imp­fung – Nut­zen Sie die Chance!

Die Sicher­heit der COVID-19-Impf­stof­fe wur­de umfas­send geprüft. Imp­fen ist die beste Mög­lich­keit, um sich vor einer Coro­na-Erkran­kung und auch deren mög­li­chen Lang­zeit­fol­gen („Long COVID“) zu schüt­zen. Damit hel­fen Sie sich, Ihren Ange­hö­ri­gen und den Men­schen in Ihrer Umge­bung. Je mehr Per­so­nen geimpft sind, desto weni­ger erkran­ken schwer oder ster­ben am Coro­na­vi­rus. Und wer geimpft ist, muss auch als enge Kon­takt­per­son in der Regel kei­ne Qua­ran­tä­ne ein­hal­ten. Nut­zen Sie die­se Chan­ce – Imp­fen ist ein zen­tra­ler Bau­stein hin zu mehr Normalität.

Wegen der hohen Fall­zah­len kön­nen im Gesund­heits­amt nicht alle Tele­fo­na­te ent­ge­gen­ge­nom­men wer­den. Zudem wird am Wochen­en­de im Gesund­heits­amt aus­schließ­lich die Fall­be­ar­bei­tung vorgenommen.

Die aktu­el­len COVID-19-Zah­len lau­ten (Stich­tag 18.11.2021, 17:00 Uhr) wie folgt:

  • Infi­zier­te ins­ge­samt: 4.817
  • der­zeit noch Infi­zier­te: 478
  • Gene­se­ne: 4.260
  • Ver­stor­be­ne: 79

Eine Dar­stel­lung der COVID-Infi­zier­ten auf Gemein­de­ebe­ne und die Inzi­denz­dar­stel­lung nach Alter und Impf­sta­tus, ist auf­grund der vie­len Fäl­len, die sich noch in Bear­bei­tung befin­den bzw. noch unbe­ar­bei­tet sind, aktu­ell nicht mög­lich. Die­se Wer­te wer­den zu einem spä­te­ren Zeit­punkt auf der Home­page des Land­rat­sa­mes veröffentlicht.

Baye­ri­sches Test­zen­trum des Land­krei­ses in Burgkunstadt

In unse­rem Baye­ri­schen Test­zen­trum fin­den ab 11.10.2021 nur noch aus­schließ­lich kosten­freie Tests für u. g. Per­so­nen­grup­pen statt. Kosten­pflich­ti­ge Tests dür­fen in den loka­len Test­zen­tren nicht ange­bo­ten wer­den und fin­den dort auch nicht statt.

Infos fin­den Sie unter https://​www​.lkr​-lif​.de/​T​e​s​t​z​e​n​t​rum

Die Liste mit den wei­te­ren Test­zen­tren im Land­kreis fin­den Sie unter: https://​www​.lkr​-lif​.de/​s​c​h​n​e​l​l​t​est

Freie Impf­stun­den und Sonder-Impftermine

Das Baye­ri­sche Impf­zen­trum hat wei­ter­hin geöff­net und bie­tet neben der Frei­en Impf­stun­de im Impf­zen­trum auch mit den Mobi­len Teams Imp­fun­gen an. Das Impf­zen­trum in Lich­ten­fels ist jeweils von 8.30 bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr geöff­net und bie­tet Freie Impf­stun­den (Imp­fung ohne Ter­min) an. Sonn­tags und mon­tags ist das Impf­zen­trum geschlossen.

Des Wei­te­ren bie­ten wir Son­der­impf­ter­mi­ne mit unse­ren Mobi­len Teams an:

Don­ners­tag, 18.11.2021 – Sams­tag, 20.11.2021

REWE Bad Staf­fel­stein, Lich­ten­fel­ser Str. 45, 96231 Bad Staffelstein

  • 09.00 bis 11.30 Uhr
  • 13.30 bis 16.00 Uhr

Mitt­woch, 01.12.2021

Brauma­nu­fak­tur Lip­pert, Bam­ber­ger Str. 77, 96215 Lichtenfels

  • 13.30 bis 16.30 Uhr

Mitt­woch, 08.12.2021

Brauma­nu­fak­tur Lip­pert, Bam­ber­ger Str. 77, 96215 Lichtenfels

  • 13.30 bis 16.30 Uhr

Mitt­woch, 15.12.2021

Brauma­nu­fak­tur Lip­pert, Bam­ber­ger Str. 77, 96215 Lichtenfels

  • 13.30 bis 16.30 Uhr

Wei­te­re Infos unter Land­kreis Lich­ten­fels, Ober­fran­ken, Bay­ern | Infor­ma­tio­nen für die Bür­ger (lkr​-lif​.de).

Ver­ein­ba­ren Sie einen Ter­min für eine Imp­fung! So wer­den lan­ge War­te­zei­ten vermieden!

Das Baye­ri­sche Impf­zen­trum ist in der Gabels­ber­ger­stra­ße 22 in Lichtenfels

Ab sofort gibt es drei Mög­lich­kei­ten, einen Impf­ter­min (Erst‑, Zweit- bzw. Auf­fri­schimp­fung) zu bekommen:

  1. die Freie Impf­stun­den (ohne Ter­min) im Impfzentrum
  2. online als regi­strier­ter Bay­IM­CO-Nut­zer unter BIZ – Baye­ri­sches Impf­zen­trum (impf​zen​tren​.bay​ern)
  3. tele­fo­nisch über unse­re Impf-Hot­line 09571–18-9060.

Wich­ti­ge Telefonnummern:

  • Impf­zen­trum Hot­line: 0 95 71 / 18 – 90 60
  • Test­zen­trum Hot­line: 0 95 71 / 18 – 90 70
  • Hot­line für all­ge­mei­ne Fra­gen zu Coro­na-Beschrän­kun­gen: 0 95 71 / 18 – 90 90

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