Frau­en­uni­on besucht Forch­hei­mer Kino: „Die Unbeugsamen“

Zusam­men stärker

Die Kreis­ver­bän­de der Frau­en­uni­on Forch­heim und Bam­ber­ger Land luden zu einem gemein­sa­men Kino­be­such ins Kino­cen­ter Forch­heim ein. Auf dem Pro­gramm stand für die Gäste aus bei­den Land­krei­sen der Doku­men­tar­film „Die Unbeugsamen“.

Das Werk por­trä­tiert ein­drucks­voll Poli­ti­ke­rin­nen der Bon­ner Repu­blik, die dafür kämpf­ten, als Frau­en in poli­ti­schen Ämtern und Par­la­men­ten mit ihren Anlie­gen wahr­ge­nom­men, gehört und akzep­tiert zu wer­den. In Inter­views erzäh­len die Frau­en von ihren Erfah­run­gen mit sexu­el­ler Dis­kri­mi­nie­rung, Demü­ti­gung und Igno­ranz durch ihre männ­li­chen Kol­le­gen, und von ihrem Kampf um ihre recht­mä­ßi­ge Teil­ha­be an demo­kra­ti­schen Prozessen.

„Es ist beklem­mend zu sehen, mit wel­chen Wid­rig­kei­ten unse­re Vor­gän­ge­rin­nen zu kämp­fen hat­ten. Die­se star­ken Frau­en haben sich über Par­tei­gren­zen hin­weg soli­da­ri­siert und so den Weg geeb­net für die Poli­ti­ke­rin­nen unse­rer Zeit,“ meint die stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Kreis­ver­ban­des Forch­heim, Hed­wig Güth­lein, die die Ver­an­stal­tung gemein­sam mit Ange­li­ka Saf­fer aus Bam­berg mode­rier­te. Ein beson­de­rer Dank gel­te dem Kino­cen­ter Forch­heim, das den Film extra für die­ses Tref­fen aus­ge­lie­hen und die­se Son­der­vor­stel­lung mög­lich gemacht habe.

Die Ver­an­stal­tung unter Ein­hal­tung der 2G-Regel dien­te dazu, die Kreis­ver­bän­de regio­nal stär­ker zu ver­net­zen, um gemein­sam die Pro­jek­te der Frau­en­uni­on vor­an­zu­trei­ben. „Wir wol­len den Anlie­gen von Frau­en in der Kom­mu­nal­po­li­tik noch mehr Gehör ver­schaf­fen und zusam­men eine grö­ße­re poli­ti­sche Schlag­kraft ent­wickeln“, erklärt die Vor­stand­schaft des FU Kreis­ver­ban­des Forch­heim. Ent­spre­chend fand die Ver­an­stal­tung ihren Abschluss bei einem gemein­sa­men Abend­essen im „Stadt­loCK­al Forch­heim“, wo sich die Teil­neh­me­rin­nen über den Film, aber auch ihre eige­nen Erfah­run­gen aus­tau­schen, und sich näher ken­nen­ler­nen konnten.

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