Blick über den Zaun: Gast­ge­wer­be reagiert fas­sungs­los auf ange­kün­dig­te Ver­schär­fun­gen für Bayern

Ange­la Insel­kam­mer: „Wir wis­sen aus dem letz­ten Jahr, dass Teil­schlie­ßun­gen und ein­sei­ti­ge Lock­downs nicht wir­kungs­voll sind“

Die durch Mini­ster­prä­si­dent Mar­kus Söder bekannt gege­be­nen Ver­schär­fun­gen für Bay­ern sind für den Baye­ri­schen Hotel- und Gast­stät­ten­ver­band DEHO­GA Bay­ern abso­lut nicht nach­voll­zieh­bar und sto­ßen auf Fas­sungs­lo­sig­keit bei den gast­ge­werb­li­chen Betrie­ben in Bay­ern. „Die bekannt gewor­de­nen Ent­schei­dun­gen sind für uns unvor­stell­bar,“ so DEHO­GA Bay­ern-Prä­si­den­tin Ange­la Insel­kam­mer. „Wir wis­sen aus dem letz­ten Jahr, dass Teil­schlie­ßun­gen und ein­sei­ti­ge Lock­downs in unse­rer Bran­che nicht wir­kungs­voll sind“, reagiert Insel­kam­mer auf die ange­kün­dig­te Schlie­ßung von Schank­wirt­schaf­ten, Clubs und Bars sowie des kom­plet­ten Gast­ge­wer­bes in soge­nann­ten Hotspots.

Sofort­pro­gramm gefordert

„Ent­we­der ein har­ter Lock­down für alle oder Kon­zept­lö­sun­gen. Wir kön­nen abso­lut nicht nach­voll­zie­hen, war­um das Gast­ge­wer­be nun wie­der die Son­der­op­fer­rol­le zuge­wie­sen bekommt. Die ange­droh­te Schlie­ßung sen­det auch an die Mit­ar­bei­ter der Bran­che ein kata­stro­pha­les Signal,“ so Insel­kam­mer. „Auch die Rück­kehr zum Inzi­denz­wert bei soge­nann­ten Hot­spots ist wenig nach­voll­zieh­bar“, so Insel­kam­mer. Wenn die Inzi­denz bei Kin­dern bei­spiels­wei­se bei über 1.000 sei, war­um soll­te man dann die Hotel­le­rie und Gastro­no­mie schlie­ßen, fragt sich die Prä­si­den­tin. Auch vor dem finan­zi­el­len Kol­laps warnt Insel­kam­mer: „Wir erwar­ten jetzt ein Baye­ri­sches Sofort­pro­gramm in Form von Umsatz­ent­schä­di­gun­gen sowie sofor­ti­ge Steu­er­stun­dun­gen für die von der unver­schul­de­ten Schlie­ßung betrof­fe­nen Betrie­be, um kurz­fri­stig Liqui­di­tät zu erhalten.“

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