Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 18.11.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

E‑S­coo­ter-Fah­rer fährt unter Drogeneinfluss

COBURG. Dro­gen­ty­pi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten zeig­te ein 38-jäh­ri­ger E‑S­coo­ter-Fah­rer am Mitt­woch­abend bei einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le im Cobur­ger Stadtgebiet.

Cobur­ger Poli­zi­sten kon­trol­lier­ten den Mann um 20:20 Uhr mit sei­nem elek­tri­schen Zwei­rad in der Hin­den­burg­stra­ße. Ein Dro­gen-Schnell­test bestä­tig­te den Ver­dacht der Beam­ten auf einen vor­he­ri­gen Rausch­gift­kon­sum. Neben der Unter­bin­dung der Wei­ter­fahrt ord­ne­ten die Cobur­ger Poli­zi­sten bei dem 38-Jäh­ri­gen eine Blut­ent­nah­me im Cobur­ger Kli­ni­kum an. Gegen den Cobur­ger wird wegen einer Ord­nungs­wid­rig­keit nach dem Stra­ßen­ver­kehrs­ge­setz ermittelt.

Zwei Leicht­ver­letz­te und hoher Sach­scha­den nach Verkehrsunfall

COBURG. Zwei Mit­fah­re­rin­nen einer 18-jäh­ri­gen Fahr­an­fän­ge­rin ver­letz­ten sich am Mitt­woch­abend bei einem Ver­kehrs­un­fall im Cobur­ger Stadt­teil Neers­hof leicht.

Die 18-jäh­ri­ge VW-Fah­re­rin kam auf der Orts­ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Wald­sach­sen und Neers­hof in einer Links­kur­ve von der Stra­ße ab und streif­te einen Leit­pfo­sten. Ihr Fahr­zeug blieb schließ­lich quer auf der Stra­ße ste­hen. Die bei­den Mit­fah­re­rin­nen der 18-Jäh­ri­gen erlit­ten nach der­zei­ti­gem Ermitt­lungs­stand ein Schleu­der­trau­ma und bega­ben sich selbst­stän­dig zum Arzt. Am Fahr­zeug der Unfall­ver­ur­sa­che­rin wur­de die kom­plet­te Fahr­zeug­front beschä­digt. Den Sach­scha­den schät­zen die Beam­ten auf 15000 Euro. Das Unfall­fahr­zeug war nicht mehr fahr­be­reit und wur­de von einem Abschlepp­dienst gebor­gen. Die Cobur­ger Poli­zi­sten nah­men einen Ver­kehrs­un­fall auf. Gegen die Unfall­ver­ur­sa­che­rin wird wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung sowie Ver­stö­ßen nach der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung ermittelt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Hof

Schwe­rer Verkehrsunfall

Ködi­tz.- Am heu­ti­gen Mit­tag, gegen 12.20 Uhr kam, es auf der Bun­des­stra­ße 173 an der Ein­mün­dung nach Neu­kö­di­tz zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall mit zwei Ver­letz­ten. Zur Unfall­zeit kam ein, mit hei­ßem Asphalt bela­de­ner, Lkw vom dor­ti­gen Misch­werk und woll­te nach links auf die B 173 in Rich­tung Nai­la ein­bie­gen. Dabei über­sah er einen 70-jäh­ri­gen Mann aus Nie­der­sach­sen, der mit sei­nem Ford in Rich­tung Hof unter­wegs war. Der Fah­rer des Fords ver­such­te noch erfolg­los sei­nen Pkw auf die Gegen­fahr­bahn zu len­ken, um einem Zusam­men­stoß zu ver­mei­den. Infol­ge der Kol­li­si­on erlitt der Pkw-Len­ker des Fords leich­te, sei­ne 65-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin schwe­ren Ver­let­zun­gen. Letz­te­re wur­de im Fahr­zeug ein­ge­klemmt und muss­te durch die FFW befreit werden.

Bei­de Ver­letz­te wur­den in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser ein­ge­lie­fert. Ein zwi­schen­zeit­lich gelan­de­ter Ret­tungs­hub­schrau­ber konn­te unver­rich­te­ter Din­ge wie­der weg­flie­gen. Der Fah­rer des Lkw blieb unver­letzt. Die Bun­de­stra­ße 173 war für eine Stun­de kom­plett gesperrt und der Ver­kehr umge­lei­tet. Am Pkw ent­stand wirt­schaft­li­cher Total­scha­den, die Scha­dens­sum­me wird auf ins­ge­samt 20.000 Euro geschätzt.

Hof / Poli­zei­prä­si­di­um Oberfranken

Fahn­dungs­er­folg bei Kon­troll­ak­ti­on – Ein­bre­cher ertappt

A93/REHAU, LKR. HOF. Einen Fahn­dungs­er­folg ver­zeich­ne­ten Kräf­te der Grenz­po­li­zei Selb und der Ver­kehrs­po­li­zei Hof in Zusam­men­ar­beit mit der säch­si­schen Poli­zei am Diens­tag­abend bei einer gemein­sa­men Kon­troll­ak­ti­on mit dem Schwer­punkt Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahl. Auf der Auto­bahn A93 gin­gen ihnen mut­maß­li­che Ein­bre­cher ins Netz, bei denen die Poli­zi­sten eine gan­ze Palet­te an wei­te­ren Straf­ta­ten ans Licht brachten.

Gegen Mit­ter­nacht geriet der VW Golf GTI ins Visier der Grenz­po­li­zi­sten, der die A93 offen­bar in Kolon­ne mit einem VW Polo in Rich­tung Süden befuhr. Die 30-jäh­ri­ge Polo-Fah­re­rin ver­such­te durch ris­kan­te Fahr­ma­nö­ver die Anhal­tung des vor­aus­fah­ren­den 29-Jäh­ri­gen zu ver­hin­dern, wäh­rend die­ser flüch­te­te. Den­noch gelang den Poli­zei­kräf­ten die Anhal­tung bei­der Fahr­zeu­ge im Bereich der Anschluss­stel­le Rehau. Bei der fol­gen­den Kon­trol­le der Per­so­nen und Fahr­zeu­ge ent­deck­ten die Beam­ten, dass die Kenn­zei­chen des VW Golf GTI ungül­tig waren. Der Fah­rer war außer­dem nicht im Besitz einer Fahr­erlaub­nis. Dane­ben fan­den die Poli­zi­sten in sei­nem Fahr­zeug ver­schie­de­nes Auf­bruchs­werk­zeug, Die­sel­schläu­che sowie Rausch­gif­tu­ten­si­li­en und stell­ten die Gegen­stän­de sicher. Da bei­de Fahr­zeug­len­ker dro­gen­ty­pi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten zeig­ten, ord­ne­ten die Beam­ten je eine Blut­ent­nah­me an und unter­sag­ten die Weiterfahrt.

Die 30-Jäh­ri­ge aus dem säch­si­schen Vogt­land­kreis muss sich nun straf­recht­lich wegen Ver­stö­ßen gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz, Nöti­gung im Stra­ßen­ver­kehr und der Fahrt unter Dro­gen­ein­fluss ver­ant­wor­ten. Dem 29-Jäh­ri­gen aus Plau­en dro­hen Stra­fen wegen Ver­stö­ßen gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz, gegen das Kraft­fahr­steu­er­ge­setz, gegen das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz, wegen der Fahrt unter Dro­gen­ein­fluss und ohne Fahr­erlaub­nis und wegen Urkundenfälschung.

Die Grenz­po­li­zei Selb bit­tet mög­li­che Geschä­dig­te, die durch die ris­kan­ten Fahr­ma­nö­ver der 29-jäh­ri­gen Polo-Fah­re­rin gefähr­det wur­den, sich unter der Tel.-Nr. 09287/956309–0 zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Feu­er­wehr löscht Kaminbrand

Markt­ro­dach: Am Don­ners­tag­mor­gen gegen 03:45 Uhr, muss­te die Feu­er­wehr zu einem Brand­mel­de­alarm nach Unter­ro­dach aus­rücken. Die Bewoh­ne­rin eines Anwe­sen in der Haupt­stra­ße hat­te bemerkt, dass es aus einem der Tür­stöcke qualm­te und des­halb die Feu­er­wehr alar­miert. Es wur­de fest­ge­stellt, dass es offen­sicht­lich zu einem Kamin­brand gekom­men war, wel­cher sich auf eine Zwi­schen­decke aus­brei­te­te. Die Zwi­schen­decke muss­te von der Feu­er­wehr geöff­net wer­den. Das Brand­ge­sche­hen war schnell unter Kon­trol­le. Per­so­nen wur­den nicht ver­letzt. Es ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von etwa 10.000,- Euro.

VW-T-Cross ange­fah­ren

Kro­nach: In der Lucas-Cra­nach-Stra­ße wur­de am Mon­tag­nach­mit­tag zwi­schen 14:00 und 16:00 Uhr ein wei­ßer VW T‑Cross ange­fah­ren. Das Fahr­zeug stand auf einem mar­kier­ten Stell­platz gegen­über vom Rat­haus und wur­de im hin­te­ren lin­ken Bereich beschä­digt. Die Höhe des Unfall­scha­dens liegt bei etwa 2500,- Euro.

Ver­kehrs­zei­chen entwendet

Wei­ßen­brunn: Inner­halb der letz­ten 14 Tage wur­den in der Alten Stra­ße in Wei­ßen­brunn zwei Ver­kehrs­zei­chen ent­wen­det. Es han­delt sich um die Zei­chen 301 („Vor­fahrt“) und Zei­chen 274 („zuläs­si­ge Höchst­ge­schwin­dig­keit“), wel­che an einem Pfo­sten befe­stigt waren. Die Poli­zei Kro­nach hat die Ermitt­lun­gen wegen Stra­ßen­ver­kehrs­ge­fähr­dung und Dieb­stahl auf­ge­nom­men und bit­tet um Zeu­gen­hin­wei­se unter Tel. 09261–5030 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Zwei Die­be ding­fest gemacht

Kulm­bach. Zeu­gen konn­ten beob­ach­ten wie sich zwei Per­so­nen an einen Alt­mel­tal­con­tai­ner in der Kro­nacher Stra­ße zu schaf­fen mach­ten. Beim Ein­tref­fen der Strei­fe konn­te ein Täter ange­trof­fen wer­den. Bei der Kon­trol­le wur­de fest­ge­stellt, dass der 34-jäh­ri­ge Kulm­ba­cher mit einem gestoh­le­nen Rad auf sei­ner Die­bes­tour unter­wegs war. Das Rad wur­de von einen Beam­ten zur Dienst­stel­le gefah­ren. Bei der Fahrt fiel dann der wei­te­re Täter auf wel­cher sich noch in der Tat­ort­nä­he auf­hielt und sich ver­däch­tig ver­hielt. Nach kur­zer Obser­va­ti­on konn­te auch die­ser fest­ge­nom­men wer­den. Bei dem 39-jäh­ri­gen Kulm­ba­cher konn­te als wei­te­res Die­bes­gut ein unter­schla­ge­nes Han­dy sicher­ge­stellt werden.

Hin­weis: Die Fest­nah­me der bei­den Täter erfolg­te in der ver­gan­ge­nen Nacht von Mitt­woch auf Don­ners­tag kurz nach Mit­ter­nacht. Das bei einem der Täter fest­ge­stell­te Fahr­rad wur­de bereits im Mai 2021 als ent­wen­det gemeldet.

Schwer ver­letzt nach Verkehrsunfall

KULM­BACH Am spä­ten Don­ners­tag­nach­mit­tag ereig­ne­te sich auf der Orts­um­ge­hung Mel­ken­dorf ein Ver­kehrs­un­fall mit zwei ver­letz­ten Per­so­nen. Der 69jähriger Fah­rer eines Maz­das befuhr die Staats­stra­ße aus Rich­tung Burg­haig kom­mend und woll­te nach links in Rich­tung Kulm­bach abbie­gen. Hier­bei über­sah er den zu die­sem Zeit­punkt aus Rich­tung Kasen­dorf ent­ge­gen­kom­men­den Hyun­dai eines 39jährigen. Es kam zum Fron­tal­zu­sam­men­stoß der Fahr­zeu­ge, bei dem sich der Unfall­ver­ur­sa­cher schwe­re, jedoch nicht lebens­be­droh­li­che Ver­let­zun­gen zuzog. Er wur­de zur medi­zi­ni­schen Behand­lung in ein Kli­ni­kum ein­ge­lie­fert. Der Unfall­geg­ner erlitt leich­te Ver­let­zun­gen. Bei­de Fahr­zeu­ge waren infol­ge des Unfalls nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten durch Abschlepp­dien­ste von der Unfall­stel­le ent­fernt. Für die Dau­er der Unfall­auf­nah­me und Ber­gung der Fahr­zeu­ge sowie die Rei­ni­gung der Fahr­bahn von den aus­ge­lau­fe­nen Betriebs­stof­fen muss­te die Fahr­bahn zeit­wei­se kom­plett gesperrt wer­den. Auf­grund des Fei­er­abend­ver­kehrs kam es auch zu nicht uner­heb­li­chen Verkehrsbehinderungen.

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