Münch­berg: Flüch­ti­ge durch­bre­chen Poli­zei­sper­re und ver­let­zen Beam­ten schwer

symbolfoto polizei

MÜNCH­BERG, LKR. HOF. Unter Hoch­druck fahn­den der­zeit zahl­rei­che Ein­satz­kräf­te nach zwei flüch­ti­gen Män­nern, die mit einem Fahr­zeug eine Poli­zei­sper­re bei Münch­berg durch­bra­chen. Hier­bei wur­de ein Poli­zei­be­am­ter schwer ver­letzt. Kurz vor 19 Uhr geriet ein Audi A6 auf der Auto­bahn A9 ins Visier der Poli­zi­sten. Zunächst woll­ten die Poli­zei­kräf­te den mit zwei männ­li­chen Per­so­nen besetz­ten Audi einer Ver­kehrs­kon­trol­le bei Bay­reuth unter­zie­hen. Dar­auf­hin beschleu­nig­ten die bis­lang Unbe­kann­ten ihr Fahr­zeug auf teil­wei­se weit über 200 Stun­den­ki­lo­me­ter und flüch­te­ten auf der Auto­bahn in nörd­li­che Rich­tung. Die Män­ner ver­lie­ßen die A9 im Bereich Münch­berg und durch­bra­chen eine durch die Poli­zei errich­te­te Ver­kehrs­sper­re auf der Staats­stra­ße St2194. Hier erfass­ten sie einen Beam­ten der Ver­kehrs­po­li­zei und ver­letz­ten ihn schwer. Die Unbe­kann­ten fuh­ren noch zir­ka 200 Meter auf einer Wie­sen­flä­che wei­ter und flüch­te­ten anschlie­ßend fuß­läu­fig in ein angren­zen­des Wald­stück. Der Ver­kehrs­po­li­zist kam mit schwe­ren Ver­let­zun­gen in ein Kran­ken­haus. Der­zeit lau­fen umfang­rei­che Fahn­dungs­maß­nah­men mit über 150 Ein­satz­kräf­ten nach den dun­kel geklei­de­ten Män­nern (Stand 0.15 Uhr). Hier­bei wird die ober­frän­ki­sche Poli­zei ins­be­son­de­re von Per­so­nen­such­hun­den aus Thü­rin­gen und Mit­tel­fran­ken unter­stützt. Zudem kom­men hier­für Droh­nen der Feu­er­wehr zum Ein­satz. Nach der­zei­ti­gem Stand gel­ten die amt­li­chen Kenn­zei­chen des Audi als gestoh­len. Wei­te­res müs­sen die umfang­rei­chen kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Ermitt­lun­gen ergeben.

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