Viel­sei­ti­ger Pro­test in Wunsiedel

symbolfoto polizei

WUN­SIE­DEL. Trotz des tri­sten Novem­ber­ta­ges zeig­te sich Wun­sie­del heu­te bunt. Vie­le Men­schen brach­ten ihren demo­kra­ti­schen Wider­stand gegen extre­mi­sti­sche Strö­mun­gen zum Aus­druck. Die Poli­zei sorg­te von Beginn an für einen wei­test­ge­hend fried­li­chen Ablauf der Ver­samm­lun­gen und ver­hin­der­te ein Auf­ein­an­der­tref­fen der unter­schied­li­chen Lager.

Die von einem Akti­vi­sten der rech­ten Sze­ne ab dem spä­ten Nach­mit­tag ange­mel­de­te, sich fort­be­we­gen­de Ver­samm­lung beweg­te sich, wie die Jah­re zuvor, mit deren zir­ka 150 Anhän­gern durch ein Wohn­ge­biet. Im süd­li­chen Stadt­ge­biet führ­ten sie zudem eine sta­tio­nä­re Kund­ge­bung durch.

Das Netz­werk „Wun­sie­del ist bunt“, Kir­chen und ein Gym­na­si­um orga­ni­sier­ten sich an meh­re­ren Ört­lich­kei­ten im Stadt­ge­biet zum bür­ger­li­chen Pro­test gegen Extre­mis­mus. An den bür­ger­li­chen Ver­samm­lun­gen nah­men rund 250 Per­so­nen teil. Auch „Die Par­tei“ betei­lig­te sich vom Wun­sied­ler Markt­platz aus mit etwa 20 Per­so­nen am Demonstrationsgeschehen.

In den Nach­mit­tags­stun­den began­nen Ange­hö­ri­ge der „Initia­ti­ve gegen den Nazi­auf­marsch in Wun­sie­del 2021“ mit einer Kund­ge­bung am Bahn­hof im Orts­teil Holen­brunn. Anschlie­ßend setz­ten die Teil­neh­mer die Ver­samm­lung in der Innen­stadt fort.

Zahl­rei­che Ein­satz­kräf­te der Poli­zei­prä­si­di­en Ober- und Mit­tel­fran­ken sowie der Baye­ri­schen Bereit­schafts­po­li­zei und der Bun­des­po­li­zei konn­ten jeder­zeit einen stö­rungs­frei­en Ablauf der Ver­samm­lun­gen gewähr­lei­sten und ein Auf­ein­an­der­tref­fen der gegen­sätz­li­chen Lager verhindern.

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