Mehr Geld für Dach­decker im Kreis Kulmbach

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2,1 Pro­zent mehr Ein­kom­men – „Auf Tarif­lohn pochen“

Lohn-Plus für die Jobs ganz oben: Wer im Kreis Kulm­bach im Dach­decker­hand­werk arbei­tet, hat jetzt mehr Geld. Fach­leu­te erhal­ten seit Okto­ber einen Stun­den­lohn von 19,52 Euro – ein Plus von 2,1 Pro­zent. Damit ste­hen bei einem Dach­decker­ge­sel­len am Monats­en­de knapp 70 Euro mehr auf dem Lohn­zet­tel, wie die Indu­strie­ge­werk­schaft Bau­en-Agrar-Umwelt mitteilt.

Gerald Nick­las, Bezirks­vor­sit­zen­der der IG BAU Ober­fran­ken, spricht von einem „ver­dien­ten Plus“ und rät den Beschäf­tig­ten in der Regi­on, sich nicht mit dem deut­lich nied­ri­ge­ren Bran­chen­min­dest­lohn von 14,10 Euro zufrie­den zu geben. „Vie­le Dach­decker­be­trie­be suchen hän­de­rin­gend nach Per­so­nal. Kei­ne Fach­kraft soll­te sich unter Wert ver­kau­fen und des­halb auf den Tarif­lohn pochen“, so der Gewerk­schaf­ter. Einen Anspruch auf tarif­li­che Bezah­lung haben Gewerk­schafts­mit­glie­der, deren Fir­ma Mit­glied der Arbeit­ge­be­r­in­nung ist. Nach Anga­ben der Arbeits­agen­tur zählt das Dach­decker­hand­werk im Kreis Kulm­bach der­zeit rund 110 Beschäftigte.

Die IG BAU ver­weist zugleich auf die gute Wirt­schafts­la­ge in dem Hand­werk. „Getrie­ben durch den Bau-Boom und die hohe Nach­fra­ge nach neu­en, kli­ma­freund­li­chen Dächern quel­len die Auf­trags­bü­cher vie­ler Unter­neh­men über. Die Dach­decker­mei­ster sind gut bera­ten, ihre Beschäf­tig­ten fair zu bezah­len und im Betrieb zu hal­ten“, unter­streicht Nicklas.

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