Das Weih­nachts­mär­chen im Bam­ber­ger ETA Hoff­mann Theater

„Herr Bello und das blaue Wunder“. Foto: Martin Kaufhold
„Herr Bello und das blaue Wunder“. Foto: Martin Kaufhold

Am Sams­tag, 13. Novem­ber, 16:00 Uhr, fei­ert das Weih­nachts­mär­chen „Herr Bel­lo und das blaue Wun­der“ von Paul Maar und Ulrich Lim­mer end­lich sei­ne Pre­miè­re vor Publi­kum im ETA Hoff­mann Thea­ter. Ursprüng­lich für die Weih­nachts­zeit 2020/21 geplant, konn­te „Herr Bel­lo“ coro­nabe­dingt nur online gezeigt wer­den. Umso mehr freu­en sich die Betei­lig­ten um Regis­seu­rin Jana Vet­ten, das Fami­li­en­stück jetzt den klei­nen und gro­ßen Zuschau­en­den prä­sen­tie­ren zu können.

Zum Stück:

Der Apo­the­ker Stern­heim besitzt eine klei­ne Apo­the­ke im länd­li­chen Raum. Dort wohnt er ger­ne, weil er hier Ruhe und viel Zeit für sei­nen Sohn Max hat, den er allei­ne erzieht. Vor Kur­zem zog Frau Licht­blau in den obe­ren Stock des Hau­ses ein. Sofort emp­fin­den Herr Stern­heim und Frau Licht­blau eine gewis­se Zunei­gung, doch Vater Stern­heim möch­te eigent­lich nicht, dass sein Sohn eine neue Mut­ter bekommt, und Max selbst behagt die­se Vor­stel­lung über­haupt nicht.

„Herr Bello und das blaue Wunder“. Foto: Martin Kaufhold

„Herr Bel­lo und das blaue Wun­der“. Foto: Mar­tin Kaufhold

Als eine geheim­nis­vol­le alte Frau eines Tages einen zau­ber­haf­ten blau­en Saft in die Apo­the­ke von Max Stern­heim und sei­nem Vater bringt, nimmt das Unheil sei­nen Lauf. Hund Bel­lo ist näm­lich dum­mer­wei­se so unvor­sich­tig und schlab­bert die gan­ze Fla­sche des blau­en Tranks aus – wodurch sich Bel­lo blitz­schnell in den Men­schen „Herr Bel­lo“ ver­wan­delt. Auch Herr Bel­lo ist ver­liebt in Frau Licht­blau und Max sieht dar­in eine gro­ße Chan­ce, sei­nen Herrn Bel­lo und Frau Licht­blau zu ver­kup­peln, damit er sei­nen Vater wei­ter­hin ganz für sich allei­ne hat. Doch das „blaue Wun­der“, der Trank, führt zu einer lan­gen und amü­san­ten Ket­te von Ver­wick­lun­gen, denn nicht nur Hund Bel­lo hat davon geko­stet. Und außer­dem ist es für Herrn Bel­lo gar nicht so leicht, als Hund im Kör­per eines Men­schen zu leben.

Der Bam­ber­ger Kin­der­buch­au­tor Paul Maar hat mit den Geschich­ten von „Herr Bel­lo“ eine eben­so magi­sche wie ver­spiel­te Welt erschaf­fen, in der die Schwie­rig­kei­ten des mensch­li­chen Zusam­men­le­bens und ganz all­täg­li­che Kin­der­pro­ble­me auf amü­san­te und wunderbar­ tie­ri­sche Wei­se ver­han­delt werden.

Besucher*innen wer­den gebe­ten, sich tages­ak­tu­ell über die Web­site www​.thea​ter​.bam​berg​.de oder die Thea­ter­kas­se (0951–87-3030) über die jeweils gel­ten­den Hygie­ne­be­stim­mun­gen zu informieren.

  • Regie: JANA VETTEN
  • Büh­ne und Kostü­me: Euge­nia Leis
  • Musik: ÖGUNÇ KARDELEN
  • Dra­ma­tur­gie: PETER KRAUCH
  • Es spie­len: Dani­el Diet­rich, Lara Hel­ler, Ste­fan Herr­mann, Flo­ri­an Wal­ter, Eric Wehlan
  • Auf­füh­rungs­dau­er: ca. 60 Minu­ten, kei­ne Pause
  • Alle Vor­stel­lun­gen im Frei­en Ver­kauf: 13.11., 16:00 Uhr | 14.11., 16:00 Uhr | 04.12., 15:00 und 17:00 Uhr | 05.12., 15:00 und 17:00 Uhr (geschlos­se­ne Vor­stel­lung) | 26.12., 16:00 Uhr. Kar­ten an der Thea­ter­kas­se und auf www​.thea​ter​.bam​berg​.de.
  • Die Ter­mi­ne der Schul­vor­stel­lun­gen sind im Netz unter www​.thea​ter​.bam​berg​.de zu finden.

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