Jonas Klaus sichert Brei­ten­güß­bach den Derbysieg

symbolbild basketball

Der TSV Trö­ster Brei­ten­güß­bach gewinnt das Der­by im Geor­gen­damm beim TTL Bas­ket­ball Bam­berg vor 250 Zuschau­ern dank eines Dou­ble-Dou­bles von Jonas Klaus (27 Punk­te & 13 Rebounds) mit 83:70.

Am Sams­tag stand das erste Der­by der aktu­el­len Sai­son für die Regio­nal­li­ga-Bas­ket­bal­ler des TSV Trö­ster Brei­ten­güß­bach in der Bam­ber­ger Geor­gen­damm­hal­le an. Bei­den Coa­ches stan­den alle Akteu­re bis auf Kevin Jef­fer­son (TTL) und Erik Land (TSV) zur Ver­fü­gung. Die Gast­ge­ber erwisch­ten einen guten Start und gin­gen durch Gar­mi­zo schnell mit 5:2 in Füh­rung. Danach fan­den die Män­ner des Trai­ner­du­os Völkl/​Lorber immer bes­ser ins Spiel und star­te­ten durch Klaus, Nies­lon und Feu­er­pfeil einen 10:0‑Run. Auf­fäl­lig war schon direkt am Anfang die Güß­ba­cher Über­le­gen­heit am Brett, sodass sich Klaus und Nies­lon etli­che Offen­siv­re­bounds (ins­ge­samt 18 des TSV im Spiel) angeln und ihrer Mann­schaft damit zwei­te oder gar drit­te Wurf­chan­cen besche­ren konn­ten. Bis zum Vier­te­len­de ver­kürz­te Wal­de den Rück­stand sei­ner Mann­schaft auf 15:21.

Die Inten­si­tät nahm im zwei­ten Spiel­ab­schnitt deut­lich zu und es wur­de um jeden Zen­ti­me­ter auf dem Feld hart gekämpft. In die­ser Pha­se hat­ten die Güß­ba­cher durch Engel und Nies­lon die pas­sen­de Ant­wort von der Drei­er­li­nie parat, sodass man zwi­schen­zeit­lich zwei­stel­lig führ­te, 18:29. Doch der TTL Bam­berg star­te­te in der Fol­ge­zeit einen 9:0‑Run durch ihren Import-Spie­ler Gar­mi­zo, der Güß­bach Coach Völkl zu einer Aus­zeit zwang. Im Anschluss dar­an stand die TSV-Abwehr wie­der bes­ser und auch offen­siv war man durch Kai­ser und Dip­pold erfolg­reich. Dadurch ging der TSV Trö­ster mit einer 32:39-Führung in die Halbzeitpause.

Anfang des drit­ten Vier­tels fand Brei­ten­güß­bach immer wie­der sei­ne gro­ßen Spie­ler Klaus und Nies­lon am Brett, die dem TSV wie­der eine zwei­stel­li­ge Füh­rung bescher­ten. Ange­führt vom jun­gen Guard Paul Guck star­te­ten die Haus­her­ren erneut eine Auf­hol­jagd. Zwar konn­ten Engel Dip­pold und Hubat­schek für die Gelb­schwar­zen zwi­schen­zeit­lich punk­ten, den­noch kam der TTL durch Zäh­ler von Wal­de und Gar­mi­zo immer näher her­an. Nach 30 Spiel­mi­nu­ten führ­te Güß­bach nur noch mit zwei Punk­ten, 54:56.

Im Schluss­ab­schnitt droh­te die Par­tie zu kip­pen. Aller­dings hielt Brei­ten­güß­bach durch star­ke Ver­tei­di­gung dage­gen und ließ Bam­berg nicht in Füh­rung gehen. Hier mach­ten alle Güß­ba­cher einen sehr guten Job und erlaub­ten dem TTL nur noch schwie­ri­ge Wür­fe. Zudem sam­mel­ten sie die Rebounds gna­den­los ein, sodass die Gast­ge­ber nie zwei­te Wurf­chan­cen beka­men. Abset­zen konn­te sich in die­ser Pha­se jedoch kei­ne Mann­schaft. Im letz­ten Vier­tel schlug die gro­ße Zeit von Cen­ter Jonas Klaus, der von Bam­berg nicht gestoppt wer­den und allein in den letz­ten zehn Spiel­mi­nu­ten unglaub­li­che 16 Zäh­ler erzie­len konn­te. Egal ob am Brett, von der Drei­er­li­nie oder von der Frei­wurf­li­nie, Güß­bachs jun­ger Cen­ter traf hoch­pro­zen­tig. Brei­ten­güß­bachs Team-Bas­ket­ball funk­tio­nier­te in die­ser Pha­se sehr gut. Immer wie­der fan­den sie das Mis­match, wel­ches ent­we­der Feu­er­pfeil oder auch Klaus und Nies­lon gna­den­los bestraf­ten. Bam­berg kämpf­te sich aller­dings 90 Sekun­den vor dem Ende noch­mal bis auf drei Zäh­ler her­an. Anschlie­ßend war es Klaus von der Drei­er­li­nie, der für die Vor­ent­schei­dung sorg­te. Durch tak­ti­sche Fouls pro­bier­ten die Haus­her­ren noch­mal alles, aber Brei­ten­güß­bach behielt küh­len Kopf an der Frei­wurf­li­nie. Schluss­end­lich gewann der TSV Trö­ster Brei­ten­güß­bach das Der­by mit 70:83 und sicher­te sich damit die vor­rüber­ge­hen­de Tabel­len­füh­rung, da das Spiel zwi­schen Aschaf­fen­burg und Wei­mar abge­sagt wurde.

Brei­ten­güß­bach: Klaus (27/1 Drei­er), Nies­lon (13/1), Engel (11/1), Feu­er­pfeil (11), Dip­pold (9/1), Kai­ser (5), Fuchs (3), Hubat­schek (2), Wag­ner (2), Hock­gei­ger, Reichmann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.