Forch­hei­mer Pater Josef Brandl ist im Alter von 81 Jah­ren verstorben

Sein Prie­ster­tum präg­te den Forch­hei­mer Osten – 42 Jah­re wirk­te er segens­reich in der Pfar­rei Don Bosco

Pater Josef Brandl ist nach schwe­rer Krank­heit im Alter von 81 Jah­ren ver­stor­ben. Vie­le Weg­ge­fähr­ten und Freun­de trau­ern um ihn. Sein Name ist untrenn­bar mit der Pfarr­ge­mein­de St. Johan­nes Bos­co ver­bun­den, in der er 37 Jah­re lang aktiv als Seel­sor­ger wirk­te, und im Pfar­rei­ver­bund mit den Gemein­den St. Anna und und St. Johan­nes der Täu­fer Reuth hat er für den „Forch­hei­mer Osten“ ein Ver­mächt­nis geleb­ten Glau­bens hinterlassen.

Noch im Sep­tem­ber konn­ten lang­jäh­ri­ge Freun­de Pater Brandl im Klo­ster Ens­dorf besu­chen, und sie spür­ten, dass ein Leben in Fül­le und sale­sia­ni­scher Freu­de am Prie­ster­sein zu Ende geht. Im Novem­ber 2020 hat­te er Forch­heim nach 42 Jah­ren aus gesund­heit­li­chen Grün­den ver­las­sen, um sei­nen Lebens­abend in Ens­dorf in der Ober­pfalz zu ver­brin­gen. In sei­nem Abschieds­wort zitier­te der Sale­sia­ner das Fun­da­ment sei­nes Lebens und Wir­kens: „Wer glaubt, ist nie allein.“ Damit drück­te er sei­ne Dank­bar­keit gegen­über den Men­schen aus, die unter sei­ner seel­sorg­li­chen Beglei­tung die mehr als vier Jahr­zehn­te gemein­sa­men Wir­kens gestal­tet haben. Kin­der­gar­ten, Kir­chen­chor und der Män­ner­kreis tru­gen zur Viel­falt im Gemein­de­le­ben bei, eben­so der Män­ner­chor und die Scho­la in Reuth. Das Pfarr­zen­trum öff­ne­te sich dank sei­ner Auf­ge­schlos­sen­heit für kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen, unver­ges­sen dabei sind die Weih­nachts­kon­zer­te mit Oli­via Moli­na und ihren mexi­ka­ni­schen Waisenkindern.

Die Gemein­den im Forch­hei­mer Osten haben mit ihm vie­le Ver­än­de­run­gen gemei­stert. Zuerst wur­den St. Anna, St. Johan­nes Bos­co und St. Johan­nes der Täu­fer zu einem Pfar­rei­en­ver­bund geformt, wo P. Brandl das Zusam­men­wach­sen in Familien‑, Kin­der- und Jugend­an­ge­bo­ten beglei­te­te, wofür er im gemein­sa­men Enga­ge­ment vie­le haupt- und ehren­amt­lich Mit­ar­bei­ten­de begei­stern konn­te. Die Begei­ste­rung über­trug er als Anlei­ter und Beglei­ter auch für Pasto­ral- und Gemein­de­as­si­sten­tin­nen und –assi­sten­ten sowie für den eige­nen Ordensnachwuchs.

Für sei­ne Ver­dien­ste erhielt P. Josef Brandl die Ehren­me­dail­le der Stadt Forch­heim zuer­kannt und bei sei­nem Abschieds­be­such ver­lieh ihm Erz­bi­schof Lud­wig Schick die Ehren­me­dail­le des Erz­bis­tums Bamberg.

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