Betrü­ger ergau­nern in Pot­ten­stein hohen Geldbetrag

symbolfoto polizei

POT­TEN­STEIN, LKR. BAY­REUTH. Mit einer drei­sten Masche über­zeug­ten am Don­ners­tag bis­lang unbe­kann­te Betrü­ger eine 85-jäh­ri­ge Frau. Um ihrer ver­meint­li­chen Enke­lin in einer Not­la­ge zu hel­fen, über­gab sie am Abend einen hohen Bar­geld­be­trag. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth hat die Ermitt­lun­gen aufgenommen.

Am frü­hen Nach­mit­tag klin­gel­te bei der Senio­rin aus dem süd­li­chen Bay­reu­ther Land­kreis das Tele­fon. Ein Unbe­kann­ter täusch­te vor, dass eine nahe Ange­hö­ri­ge in einen Ver­kehrs­un­fall ver­wickelt gewe­sen sei und jetzt eine hohe Geld­sum­me auf­brin­gen müss­te, um ihren Füh­rer­schein nicht zu ver­lie­ren. Durch die­se drei­ste Geschich­te nutz­ten die Betrü­ger die Hilfs­be­reit­schaft der Frau aus. Sie über­gab am Abend, gegen 18.30 Uhr, im Pot­ten­stei­ner Gemein­de­teil Küh­len­fels einen fünf­stel­li­gen Bar­geld­be­trag und Schmuck an einen Unbe­kann­ten. Erst im Nach­hin­ein flog der Schwin­del auf. Der Mann, der das Geld in Emp­fang nahm, wird wie folgt beschrieben:

  • geschätzt 25 Jah­re alt
  • schlank
  • rund 170 Zen­ti­me­ter groß
  • trug eine wei­ße Base­ball­müt­ze und eine brau­ne Brille.

Außer­dem konn­ten auf­merk­sa­me Zeu­gen eine schwar­ze Limou­si­ne, ver­mut­lich einen Mer­ce­des, mit aus­län­di­scher Zulas­sung am Abend in Tat­ort­nä­he beob­ach­ten. Zeit­wei­se war die­ser laut Zeu­gen­aus­sa­gen mit einem Taxi­s­child auf dem Dach unter­wegs. Hin­wei­se zu dem bis­lang unbe­kann­ten Mann oder zu dem schwar­zen Mer­ce­des nimmt die Kri­po Bay­reuth unter Tel.-Nr. 0921–506‑0 entgegen.

In dem Zusam­men­hang warnt die Poli­zei vor der­ar­ti­gen Anru­fen und den betrü­ge­ri­schen Absich­ten der Kriminellen.

  • Sei­en Sie miss­trau­isch bei Anru­fen, die Ihre finan­zi­el­le und/​oder per­sön­li­che Situa­ti­on betref­fen und geben Sie kei­ne Auskunft.
  • Infor­mie­ren und war­nen Sie ihre Ange­hö­ri­gen zu die­sen Betrugsmaschen.
  • Las­sen Sie sich nicht von einer ver­trau­ens­er­wecken­den Ruf­num­mer auf dem Dis­play in die Irre führen.
  • Las­sen Sie sich zeit­lich und emo­tio­nal nicht unter Druck setzen.
    Hal­ten Sie nach einem Anruf mit finan­zi­el­len For­de­run­gen mit ande­ren Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen Rücksprache.
  • Über­ge­ben Sie nie­mals Geld oder Wert­ge­gen­stän­de an unbe­kann­te Per­so­nen – auch nicht, wenn sie angeb­lich im Auf­trag von Verwandten/​Bekannten handeln.
  • In drin­gen­den Fäl­len wäh­len Sie den Not­ruf 110.

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