Berlin/​Bayreuth: 19 Mil­lio­nen Euro Bun­des­för­der­mit­tel für Modell­pro­jekt der DRV Nordbayern

MdB Dr. Silke Launert. Foto: Tobias Koch

MdB Dr. Sil­ke Lau­nert. Foto: Tobi­as Koch

Für ihr Modell­pro­jekt „Zeit­lich ange­pass­te Tätig­keit mit ambu­lan­ter berufs­be­zo­ge­ner Begleit­in­ter­ven­ti­on (ZaT­aB)“ erhält die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung (DRV) Nord­bay­ern För­der­gel­der vom Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Arbeit und Sozia­les aus dem zwei­ten Pro­jekt­auf­ruf des Bun­des­pro­gramms „Inno­va­ti­ve Wege zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben – rehapro“. Dar­auf macht Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Sil­ke Lau­nert aufmerksam.

Für die Pro­jekt­lauf­zeit vom 1.11.2021 bis zum 31.10.2026 erhält die DRV Nord­bay­ern mehr als 19 Mil­lio­nen Euro Bun­des­för­der­mit­tel. In dem Modell­pro­jekt soll die Teil­ha­be psy­chisch Erkrank­ter am Arbeits­le­ben ermög­licht wer­den – etwa durch Arbeits­zeit­re­duk­ti­on bis maxi­mal zur Hälf­te der regu­lä­ren Arbeits­zeit und eine inten­si­ve psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Bear­bei­tung berufs­be­zo­ge­ner Bela­stun­gen. Hin­ter­grund: Psy­chi­sche Erkran­kun­gen zäh­len zu den häu­fig­sten Grün­den für Krank­schrei­bun­gen. Die­se dau­ern häu­fig beson­ders lan­ge und kön­nen zur Aus­glie­de­rung füh­ren. Psy­chi­sche Erkran­kun­gen zäh­len zu den häu­fig­sten Grün­den für Erwerbs­min­de­rungs­ren­ten. Doch nicht immer führt die Erkran­kung zu einer voll­stän­di­gen Auf­he­bung des Arbeits­ver­mö­gens. An die­sem Punkt setzt das Modell­pro­jekt an.

Ziel des Bun­des­pro­gramms ist es, durch die Erpro­bung von inno­va­ti­ven Lei­stun­gen und inno­va­ti­ven orga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men – wie durch das Modell­pro­jekt der DRV Nord­bay­ern – neue Wege zu fin­den, um die Erwerbs­fä­hig­keit von Men­schen mit gesund­heit­li­chen Ein­schrän­kun­gen noch bes­ser zu erhal­ten bzw. wie­der­her­zu­stel­len. Lang­fri­stig soll der Zugang in die Erwerbs­min­de­rungs­ren­te und die Ein­glie­de­rungs­hil­fe bzw. Sozi­al­hil­fe nach­hal­tig gesenkt werden.

Zur Umset­zung von rehapro ste­hen bis 2026 ins­ge­samt rund eine Mil­li­ar­de Euro zur Ver­fü­gung. Die ein­zel­nen Modell­pro­jek­te kön­nen bis zu fünf Jah­re geför­dert wer­den. Die Pro­jek­te des zwei­ten För­der­auf­rufs star­ten vor­aus­sicht­lich Ende 2021.

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