Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 04.11.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

„Bera­tungs­re­si­sten­ter“ Ruhe­stö­rer erhält Anzeige

COBURG. Zu einem Ein­satz wegen Ruhe­stö­rung fuh­ren Cobur­ger Poli­zi­sten in der Nacht zum Don­ners­tag zu einem Mehr­fa­mi­li­en­haus im Cobur­ger Stadtgebiet.

Über­lau­te Musik aus einer Woh­nung eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses im Pil­grams­roth ver­an­lass­te um 23 Uhr Nach­barn wegen der anhal­ten­den Ruhe­stö­rung zur Ver­stän­di­gung der Cobur­ger Poli­zei. Den Grund für das poli­zei­li­che Ein­schrei­ten zur Nacht­zeit woll­te der 35-Jäh­ri­ge nicht so recht ein­se­hen. Erst als ihm die Sicher­stel­lung sämt­li­cher Wie­der­ga­be­ge­rä­te für Musik aus des­sen Woh­nung ange­droht wur­de, dreh­te der Mann lei­ser. Die Nacht­ru­he konn­te wie­der her­ge­stellt wer­den. Den 35-Jäh­ri­gen erwar­tet eine Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­ge wegen Ruhestörung.

Unfall­flüch­ti­ges Fahr­zeug­ge­spann flüch­tet nach Zusammenstoß

AHORN, B 303, LKR. COBURG. Der bis­lang unbe­kann­te Fah­rer eines Gespanns aus Zug­fahr­zeug und Anhän­ger kam in der Nacht zum Don­ners­tag auf der Bun­dess­stra­ße B303 bei Ahorn in den Gegen­ver­kehr und beschä­dig­te dabei ein ent­ge­gen­kom­men­des Fahrzeug.

Der Fah­rer des Gespanns kam um 23.10 Uhr einem 27-jäh­ri­gen Kia-Fah­rer auf des­sen Fahr­bahn­sei­te ent­ge­gen. Der Fah­rer des Kia signa­li­sier­te noch mit Fern­licht dem Ent­ge­gen­kom­men­den, dass die­ser sich auf sei­ner Fahr­bahn befand. Der Fah­rer des Gespanns wich zwar im letz­ten Moment wie­der auf des­sen Fahr­bahn­sei­te aus, den­noch tou­chier­te der Anhän­ger die Fah­rer­sei­te des Kia und beschä­dig­te die­sen mas­siv. Der Unfall­ver­ur­sa­cher setz­te sei­ne Fahrt fort ohne sich um den ange­rich­te­ten Scha­den zu küm­mern. Den Sach­scha­den an dem Auto schät­zen die Beam­ten auf 10.000 Euro.

Die Cobur­ger Poli­zi­sten ermit­teln wegen uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort sowie Ver­stö­ßen nach der Straßenverkehrsordnung.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Coburg

Aus­flugs­fahrt aus Ober­bay­ern ende­te unfrei­wil­lig in Coburg

Coburg, A 73. In den Fän­gen einer Fahn­dungs­strei­fe der VPI Coburg geriet am spä­ten Mitt­woch­abend eine 31jährige Octa­via Fah­re­rin aus Alt­öt­ting. Den Beam­ten fiel das Fahr­zeug gegen 21.45 Uhr auf der A 73 in Fahrt­rich­tung Suhl auf. Bei der anschlie­ßen­den Kon­trol­le auf dem Park­platz „Cobur­ger Forst“ kam so eini­ges zum Vor­schein. Bei der Über­prü­fung im Fahn­dungs­sy­stem stell­te sich her­aus, dass gegen die Dame ein Haft­be­fehl vor­lag. Wei­ter war ein vor­lie­gen­des Fahr­ver­bot bereits rechts­kräf­tig und ihr Füh­rer­schein war zu beschlag­nah­men. Wäre das nicht schon genug, stell­te die Beam­ten zudem fest, dass die Frau offen­bar unter dem aku­ten Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand. Ein vor Ort durch­ge­führ­ter Test ver­lief posi­tiv auf Amphet­amin und Methamphetamin.

Somit war für die 31jährige die Fahrt in Coburg been­det. Es wur­den Ermitt­lungs­ver­fah­ren u.a. wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis und der Teil­nah­me am Stra­ßen­ver­kehr unter Dro­gen­ein­fluss eingeleitet.

Die Frau konn­te die Wache der Poli­zei in Coburg erst in den frü­hen Mor­gen­stun­den ver­las­sen, nach­dem Bekann­te für ihr eine mitt­le­re fünf­stel­li­ge Sum­me hin­ter­legt hatten.

Die Ober­baye­rin wird dem­nächst wohl wie­der die Vestestadt besu­chen kom­men, dies­mal aller­dings, um vor dem Rich­ter Rede und Ant­wort zu stehen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Schwe­rer Verkehrsunfall

Kro­nach. Ein schwe­rer Ver­kehrs­un­fall ereig­ne­te sich heu­te, gegen 15:00 Uhr, auf der Bun­des­stra­ße B85 kurz vor Kronach–Blumau. Aus der­zeit noch unge­klär­ter Ursa­che kam der Fah­rer eines Audi A4, ein 70jähriger Mann aus Thü­rin­gen, der allei­ne die Bun­des­stra­ße von Kro­nach aus kom­mend in Rich­tung Gun­dels­dorf befuhr, mit sei­nem Pkw auf die Gegen­fahr­bahn. Ein dort ent­ge­gen­kom­men­der 78jähriger Fah­rer aus Kro­nach, der eben­falls allei­ne im Auto war, ver­such­te noch, mit sei­nem VW Tigu­an aus­zu­wei­chen, was ihm aller­dings nicht gelang, so dass bei­de Pkw fron­tal zusam­men stie­ßen. Der Audi wur­de durch den Auf­prall von der Fahr­bahn kata­pul­tiert, der Fah­rer in sei­nem Auto ein­ge­klemmt. Er konn­te von der wenig spä­ter ein­tref­fen­den Feu­er­wehr aus sei­nem Pkw befreit wer­den. Der Mann war schwer ver­letzt und kam mit dem Ret­tungs­wa­gen in das Kran­ken­haus in Kro­nach. Eben­so der zwei­te Pkw Fah­rer, der sich jedoch selbst aus sei­nem Fahr­zeug befrei­en konn­te und weni­ger schwer ver­letzt war. Bei der Unfall­auf­nah­me wur­de bekannt, dass der Fah­rer des Audi lebens­not­wen­di­ge Medi­ka­men­te für einen Pati­en­ten in Thü­rin­gen trans­por­tier­te. Die­se konn­ten dann auch im Wrack gefun­den wer­den, wur­den von einer hin­zu geru­fe­nen Strei­fe der Thü­rin­ger Poli­zei abge­holt und so noch recht­zei­tig zum Pati­en­ten gebracht. Die bei­den Unfall­au­tos sind nur noch Schrott, der Scha­den liegt bei ca. 70.000 Euro. Die B 85 war wäh­rend der Unfall­auf­nah­me und der Ber­gung der ver­un­fall­ten Autos über meh­re­re Stun­de in bei­de Rich­tun­gen total gesperrt, der Ver­kehr wur­de umgeleitet.

Peu­geot-Fah­re­rin bei Auf­fahr­un­fall verletzt

Kro­nach: In der Thü­rin­ger Stra­ße in Gun­dels­dorf kam es am Mitt­woch­nach­mit­tag gegen 15:55 Uhr zu einem Ver­kehrs­un­fall mit Per­so­nen­scha­den. Eine 57-jäh­ri­ge Peu­geot-Fah­re­rin befuhr die Orts­durch­fahrt von Gun­dels­dorf in Fahrt­rich­tung Stock­heim und muss­te hier­bei ver­kehrs­be­dingt ihr Fahr­zeug bis zum Still­stand abbrem­sen. Ein ihr nach­fol­gen­der Ssan­gYong-Fah­rer erkann­te die Situa­ti­on zu spät und fuhr mit sei­nem Pkw fron­tal auf den Peu­geot hin­ten auf. Durch den Auf­fahr­un­fall wur­de die Peu­geot-Fah­re­rin leicht ver­letzt. Bei­de Unfall­fahr­zeu­ge muss­ten abge­schleppt wer­den. Es ent­stand ein Gesamt­scha­den in Höhe von rund 12.000,- Euro.

Unbe­kann­ter fährt gegen VW Golf

Kro­nach: Auf den Kun­den­park­platz eines Ein­kaufs­mark­tes in der Wei­ßen­brun­ner Stra­ße kam es am Mitt­woch­vor­mit­tag zwi­schen 09:30 und 10:15 Uhr zu einem Ver­kehrs­un­fall mit Fah­rer­flucht. Die Fah­re­rin eines grau­en VW Golf hat­te ihr Fahr­zeug zu die­ser Zeit geparkt und bei ihrer Rück­kehr fest­stel­len müs­sen, dass der Pkw am lin­ken hin­te­ren Rad­lauf ange­fah­ren wur­de. Es ent­stand ein Scha­den in Höhe von rund 500,- Euro. Der bis­lang unbe­kann­te Scha­dens­ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich vom Unfall­ort, ohne sei­nen Pflich­ten als Unfall­ver­ur­sa­cher nachzukommen.

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