Forch­hei­mer Eidech­sen­mei­ler gestohlen

Die verschwundenen Eidechsenmeiler
Die verschwundenen Eidechsenmeiler. Foto: Stadt Forchheim

Das Stadt­pla­nungs­amt der Stadt Forch­heim schlägt Alarm: Auf einer der städ­ti­schen Aus­gleichs­flä­chen (Flur­num­mer 881 Gemar­kung Burk) wur­de im Lau­fe des ver­gan­ge­nen Jah­res eine grö­ße­re Men­ge Natur­stei­ne gestoh­len, haupt­säch­lich Sand­stei­ne, mit denen auf einer Wie­se Eidech­sen­mei­ler errich­tet wor­den waren.

Die Rep­ti­li­en­mei­ler aus auto­chtho­nem Sand­stein wur­den im Jahr 2013 aus Grün­den des Arten­schut­zes errich­tet. Grund für die Aus­gleichs­flä­che war ein Hal­len­neu­bau an ande­rer Stelle.

Nun stell­ten die Verwaltungsmitarbeiter*innen des Berei­ches Natur­schutz und Land­schafts­pfle­ge des Stadt­pla­nungs­am­tes bei einer jähr­li­chen Kon­trol­le den Ver­lust der Eidech­sen­mei­ler fest. Die Stadt wird bei der Poli­zei wegen Dieb­stahls von städ­ti­schem Eigen­tum eine Anzei­ge gegen Unbe­kannt erstat­ten, da zu befürch­ten ist, dass neu her­ge­stell­te Aus­gleichs­maß­nah­men wie­der zer­stört werden.

Dass es sich hier nicht nur um ein Kava­liers­de­likt han­delt, betont Ober­bür­ger­mei­ster Dr. Uwe Kirsch­stein: „Die Eidech­sen benö­ti­gen das Quar­tier als Hil­fe zum Über­win­tern und als Lebens­stät­te. Im schlimm­sten Fall könn­ten sie in der Win­ter­käl­te durch das Ent­fer­nen der Stei­ne gestört wor­den sein, was für die Tie­re lebens­be­droh­lich ist.“ Da die Lage des Grund­stücks von der B 470 aus eigent­lich gut ein­seh­bar ist, hofft die Stadt­ver­wal­tung, dass hier etwas beob­ach­tet wor­den ist, jemand den Abtrans­port bemerkt hat und Hin­wei­se ger­ne an das städ­ti­sche E‑Mail-Post­fach buergeranfrage@​forchheim.​de geben kann.

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