Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 02.11.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Meh­re­re Aus­ein­an­der­set­zun­gen in der Innenstadt

Über das ver­län­ger­te Wochen­en­de ereig­ne­ten sich in der Erlan­ger Innen­stadt meh­re­re hand­greif­li­che Aus­ein­an­der­set­zun­gen bei denen ins­ge­samt acht Per­so­nen ver­letzt wurden.

Für grö­ße­res Auf­se­hen sorg­te am Sams­tag­abend eine Aus­ein­an­der­set­zung am Bahn­hofs­vor­platz. Aus einer mehr­köp­fi­gen Grup­pe von Jugend­li­chen bzw. jun­gen Erwach­se­nen grif­fen min­de­stens drei Täter völ­lig grund­los einen 29-jäh­ri­gen Mann aus Nürn­berg an.

Die drei Angrei­fer schlu­gen auf das Opfer ein, wobei es auch Faust­schlä­ge gegen den Kopf gab. Der 29-Jäh­ri­ge lag bei Ein­tref­fen der Poli­zei­strei­fe am Boden und wur­de vom Ret­tungs­dienst in eine Kli­nik ein­ge­lie­fert. Im Zuge der umfang­rei­chen Fahn­dungs­maß­nah­men stell­ten die ein­ge­setz­ten Beam­ten über zwan­zig Jugend­li­che bzw. Her­an­wach­sen­de im Alter zwi­schen 14 bis 20 Jah­ren fest, die zu die­ser Täter­grup­pe zuge­hö­rig waren.

Auf­grund von Zeu­gen­hin­wei­sen gelang es drei Per­so­nen als Tat­ver­däch­ti­ge zu identifizieren.

Die­se drei jun­gen Män­ner sehen nun einem Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung entgegen.

Gegen die wei­te­ren Jugend­li­chen spra­chen die Poli­zei­be­am­ten einen Platz­ver­weis für die Erlan­ger Innen­stadt wäh­rend des rest­li­chen Wochen­en­des aus. In Abspra­che mit ihren Eltern durf­ten die Jugend­li­chen eigen­stän­dig nach Hau­se gehen, eini­ge wur­den von den Erzie­hungs­be­rech­tig­ten auch abgeholt.

Eine wei­te­re Kör­per­ver­let­zung trug sich am Sonn­tag­mor­gen gegen 4:45 Uhr am Huge­not­ten­platz zu. Für den Täter die­ser Aus­ein­an­der­set­zung ende­te die Nacht in der Arrest­zel­le der Polizei.

Der 20-jäh­ri­ge Mann aus Erlan­gen belei­dig­te sein Gegen­über und schlug ihn mehr­mals mit der Faust ins Gesicht. Der alko­ho­li­sier­te Angrei­fer zeig­te sich nach Ein­tref­fen der Poli­zei­strei­fen wei­ter­hin aggres­siv, so nah­men ihn die Beam­ten in Gewahr­sam. Sei­nen Rausch durf­te er in der Poli­zei­zel­le ausschlafen.

Am Mon­tag, kurz vor zwei Uhr, griff ein bis­lang unbe­kann­ter Täter eine jun­ge Frau an und trat ihr mit dem Fuß in den Bauchraum.

Die jun­ge Frau war­te­te mit ihren Beglei­te­rin­nen an der Bahn­un­ter­füh­rung zum Groß­park­platz auf ihren Chauf­feur, als der Angrei­fer sie grund­los attackierte.

Nach der Tat flüch­te­te der Angrei­fer in Rich­tung Nor­den. Beim Tat­ver­däch­ti­gen han­delt es sich um einen jun­gen Mann, ca. 170 cm groß und schlank. Er war mit einer beige-brau­nen Hose und einem bei­gen Ober­teil beklei­det, er führ­te einen Ruck­sack mit.

Hin­wei­se auf den bis­lang unbe­kann­ten Tat­ver­däch­ti­gen nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen­Stadt, Tel. 09131 / 760–114, entgegen.

Poli­zei­in­spek­tio­nen Erlan­gen-Land und Herzogenaurach

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Ver­kaufs­stand beschädigt

Röt­ten­bach: In der Hal­lo­ween­nacht von Sonn­tag ca. 21.00 Uhr bis Mon­tag ca. 12.00 Uhr besprüh­ten bis­lang unbe­kann­te Täter einen Kiosk in der Ring­stra­ße in Röt­ten­bach mit brau­ner Far­be. Zudem schlitz­ten sie die Pla­ne des angren­zen­den Pavil­lons auf. Es ent­stand ein Sach­scha­den von mind. 1000 Euro. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Höchstadt unter der Tele­fon­num­mer 09193/63940 in Ver­bin­dung zu setzen.

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