Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 01.11.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Hal­lo­ween-Strei­che

COBURG. Kurz vor 20.00 Uhr rief eine Anwoh­ne­rin des Kar­pa­ten­we­ges die Poli­zei, da Unbe­kann­te einen Farb­beu­tel gegen ihr Haus gewor­fen haben. Vor Ort stell­ten die Beam­ten dann fest, dass der Farb­beu­tel sich als Hüh­ner­ei her­aus­stell­te. Beim Auf­prall auf die Haus­ein­gangs­tü­re zer­brach das Ei und das Eiweiß lief beim Öff­nen der Haus­tü­re in den Ein­gangs­be­reich. Abge­se­hen von den Rei­ni­gungs­ar­bei­ten ist kein Scha­den am Gebäu­de entstanden.

COBURG. Auch in Wüsten­ahorn erlaub­ten sich Fei­ern­de einen übli­chen Scherz. Ein Bewoh­ner der Frö­bel­stra­ße ist auf­grund gesund­heit­li­cher Ein­schrän­kun­gen auf einem Lauf­trai­ner ange­wie­sen. Die­ser steht im Trep­pen­haus vor sei­ner Woh­nung in der 5. Eta­ge. In der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag fand in einer Nach­bar­woh­nung eine Par­ty mit zahl­rei­chen Gästen statt. Am Mor­gen stell­te der 26-Jäh­ri­ge dann fest, dass von sei­nem Trai­nings­ge­rät die schwar­zen Kunst­stoff­grif­fe fehlten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Hof

Unter Alko­hol am Steuer

Hof, Ködi­tz. Am Sonn­tag­abend wur­de ein 45 Jäh­ri­ger aus Lud­wigs­burg im Bereich des Hofer Hal­len­ba­des gegen 22:30 Uhr einer Kon­trol­le durch Hofer Poli­zi­sten unter­zo­gen. Die­ser befand sich bei sei­nem gepark­ten Pkw. Da die Poli­zi­sten bei der Kon­trol­le Alko­hol­ge­ruch fest­stell­te, wur­de ein Atem­al­ko­hol­test durch­ge­führt. Die­ser zeig­te einen deut­li­chen Wert, sodass an eine Wei­ter­fahrt nicht zu den­ken war.

Gegen Mit­ter­nacht wur­de der­sel­be Pkw durch ande­re Hofer Poli­zi­sten im Bereich Ködi­tz wie­der­um einer Kon­trol­le unter­zo­gen. Hier­bei stell­te sich her­aus, dass wie­der­um der 45 Jäh­ri­ge am Steu­er saß. Auf­grund deut­li­chem Alko­hol­ge­ruch wur­de noch­ma­lig ein Atem­al­ko­hol­test durch­ge­führt. Die­ser ergab einen Wert von 0,9 Pro­mil­le, sodass sich der 45 Jäh­ri­ge nun mit einem emp­find­li­chen Buß­geld und einem Fahr­ver­bot kon­fron­tiert sieht. Auf­grund der vor­he­ri­gen War­nung auf dem Hal­len­bad­park­platz könn­te es sogar sein, dass ihm eine vor­sätz­li­che Tat vor­ge­wor­fen wird, was zu einer Ver­dop­pe­lung der Geld­bu­ße führt.

Raub von Süßigkeiten

Hof. Eine Grup­pe von drei Kin­dern im Alter von 10–13 Jah­ren waren in anläss­lich Hal­lo­ween zum Süßig­kei­ten sam­meln unter­wegs. Gegen 20 Uhr wur­de die­se Grup­pe in der Wil­helm­stra­ße von 6–8 Jugend­li­chen umringt, die droh­ten, sie wür­den die­se mit Eiern bewer­fen, wenn sie die bereits ein­ge­sam­mel­ten Süßig­kei­ten nicht an sie aus­hän­di­gen wür­den. Ein­ge­schüch­tert lie­ßen die Kin­der zu, dass sich die Jugend­li­chen an den Süßig­kei­ten bedienten.

Was zuerst wie ein schlech­ter Scherz anmu­tet, wur­de nach Rück­spra­che mit der zustän­di­gen Jour-Staats­an­wäl­tin als Raub benannt.

Bei einer ange­lei­te­ten Fahn­dung konn­ten drei der Täter erwischt wer­den, dabei han­delt es sich um zwei 14 und einen 12 jäh­ri­gen Syrer.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Nach zwei Unfäl­len geflüchtet

(Kro­nach) Am gest­ri­gen Mor­gen, gegen 05:30 Uhr, fan­den Zeu­gen einen erheb­lich unfall­be­schä­dig­ten Pkw in der Kro­nacher Stra­ße im Stadt­teil Neu­ses neben der Stra­ße auf. Der Klein­wa­gen, ein Renault Twin­go, war im Bereich einer leich­ten Kur­ve von der Fahr­bahn abge­kom­men, hat­te hier­bei einen mas­si­ven, auf dem Geh­weg platz­ier­ten Stein vor sich her gescho­ben und sich dadurch die Ölwan­ne auf­ge­ris­sen. Das Fahr­zeug war unbe­setzt, der Fah­rer hat­te sich offen­bar von der Unfall­stel­le ent­fernt. Das ver­un­fall­te Auto wur­de des­halb zur Spu­ren­si­che­rung abge­schleppt. Bei den anschlie­ßen­den Fahn­dungs­maß­nah­men konn­te dann der Hal­ter die­ses Autos in sei­ner Woh­nung in Kro­nach schla­fend ange­trof­fen wer­den. Die­ser räum­te hier­bei auch ein, mit dem Auto gefah­ren zu sein und den Unfall ver­ur­sacht zu haben. Nach­dem bei ihm mas­si­ver Alko­hol­ein­fluss fest­ge­stellt wur­de, ver­an­lass­ten die Beam­ten eine Blut­ent­nah­me und stell­ten den Füh­rer­schein des Man­nes sicher. Im Ver­lauf der Unfall­auf­nah­me mel­de­te sich dann noch ein wei­te­rer Geschä­dig­ter. Die­ser hat­te sei­nen Pkw, ein Sko­da Okta­via, in der Alten Lud­wigs­städ­ter Stra­ße in Kro­nach ord­nungs­ge­mäß geparkt und stell­te, als er am Vor­mit­tag zu sei­nem Auto zurück­kam, fest, dass im Lau­fe der Nacht ein unbe­kann­tes Fahr­zeug gegen sein Auto gesto­ßen war, die­ses erheb­lich beschä­dig­te und dann geflüch­tet war. Der Scha­den am Sko­da beträgt etwa 4000 Euro. Auch die­ser Scha­den konn­te dann im Rah­men der Unfall­auf­nah­me auf­grund ein­deu­ti­ger Spu­ren dem unfall­flüch­ti­gen Peu­geot-Fah­rer zuge­ord­net werden.

Auf­fahr­un­fall mit hohem Sachschaden

(Markt­ro­dach) Ein Auto­fah­rer, der gestern Nach­mit­tag der auf der Bun­des­stra­ße B173 in Markt­ro­dach in nörd­li­che Rich­tung fuhr, woll­te an einer Tank­stel­le nach links abbie­gen, hat­te sich hier­zu ein­ge­ord­net und war­te­te die Durch­fahrt des Gegen­ver­kehrs ab. Ein hin­ter ihm fah­ren­des Auto hielt des­halb eben­falls an. Der drit­te, hin­ter die­sem Auto fah­ren­de Pkw-Fah­rer erkann­te die Situa­ti­on jedoch aus Unacht­sam­keit zu spät und fuhr mit hoher Geschwin­dig­keit auf das vor ihm hal­ten­den Fahr­zeug auf. Bei­de Autos wur­den im Anstoß­be­reich mas­siv beschä­digt, der Gesamt­scha­den beträgt etwa 20.000 Euro. Die betei­lig­ten Autos muss­ten abge­schleppt wer­den. Der Fah­rer des hal­ten­den Autos begab sich mit Kopf­schmer­zen in ärzt­li­che Behandlung.

Schwarz­ang­ler gestellt

(Kro­nach) Ein Fische­rei­auf­se­her ertapp­te am gest­ri­gen Nach­mit­tag am so genann­ten Auto­bahn­wei­her, an den Bahn­glei­sen west­lich des Kro­nacher Stadt­teils Neu­ses, einen jun­gen Mann, der mit einer Hand­an­gel drei klei­ne Fische gefan­gen hat­te, die er dann auch wie­der zurück in den Teich ent­ließ. Eine Fische­rei­be­rech­ti­gung konn­te er aller­dings auf Ver­lan­gen nicht vor­zei­gen, des­halb ver­stän­dig­te der Auf­se­her die Poli­zei. Der Ang­ler war erst vor kur­zem aus Rumä­ni­en zuge­zo­gen und gab an, ihm sei nicht bekannt gewe­sen, dass in Deutsch­land ein soge­nann­ter Angel­schein zum Fischen erfor­der­lich ist. Der Mann wur­de ange­zeigt, sei­ne Angel von der Poli­zei sichergestellt.

Unfall­flucht wäh­rend Fußballspiel

(Küps) Eine Auto­fah­re­rin park­te gestern Nach­mit­tag, gegen 15:00 Uhr ihren schwar­zen Hunday ord­nungs­ge­mäß in der Kir­chen­stra­ße in Johan­nis­thal. Als sie wenig spä­ter, gegen 16:30 Uhr, wie­der zu ihrem Auto zurück kam, stell­te sie fest, dass ein unbe­kann­tes Fahr­zeug gegen ihre vor­de­re Stoß­stan­ge gefah­ren und geflüch­tet war. Der Scha­den am gepark­ten Auto beträgt ca. 1000 Euro. Wer einen sol­chen Unfall, der sich im Ver­lauf des in Johan­ni­stahl statt­ge­fun­de­nen Fuß­ball­spiels zuge­tra­gen haben muss, beob­ach­tet hat, möge sich mit der Poli­zei in Kro­nach in Ver­bin­dung setzen.

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