Bam­berg: DJK-Damen behaup­ten sich gegen Schluss­licht Heidelberg

symbolbild basketball

Äußerst müh­sam taten sich die Zweit­li­ga-Damen der DJK Don Bos­co Bam­berg am Sams­tag­nach­mit­tag. In einer äußerst umkämpf­ten Par­tie ran­gen sie der nie auf­stecken­den zwei­ten Mann­schaft des USC Hei­del­bergs einen 54:48-Sieg ab.

Das noch sieg­lo­se Schluss­licht der 2. Toyo­ta Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga über­rasch­te die Gast­ge­be­rin­nen zu Beginn vor allem aus der Distanz und ging schnell mit 11:2 in Füh­rung. Danach besan­nen sich die DJK­le­rin­nen auf ihre Stär­ken, punk­te­ten sowohl beim Zug zum Korb als auch von der Drei­er­li­nie. Doch das USC-Team hat­te immer wie­der eine Ant­wort parat, sodass zum Sei­ten­wech­sel es nur zu einer Bam­ber­ger 26:25-Führung reichte.

Zu Beginn des drit­ten Vier­tels schien das Pen­del nach einem 7:2‑Lauf schon zu Gun­sten der Don-Bos­co-Damen aus­zu­schla­gen. Doch die Damen vom Neckar fan­den immer wie­der ihre frei­en Spie­le­rin­nen, die ein­fa­che Kör­be unter dem Korb mach­ten oder von den Ober­frän­kin­nen durch Fouls gestoppt wer­den konn­ten. Die ein­zi­ge zwei­stel­li­ge Füh­rung hol­ten sich die Dau­er-Schütz­lin­ge kurz nach Beginn des Schluss­ab­schnitts (47:37). Doch die war bin­nen Minu­ten wie­der zusam­men­ge­schmol­zen (38. Minu­te: 48:46). Einer von ins­ge­samt sechs ver­wan­del­ten Micu­n­o­vic-Drei­ern brach­te zwei Minu­ten vor Schluss die Vor­ent­schei­dung (51:46). Danach mach­te Kate Hill von der Frei­wurf­li­nie den Sack zu.

Bam­bergs Cen­te­rin Tori Wald­ner war neben ihrem Dou­ble-Dou­ble (10 Punkte/​16 Rebounds) vor allem in der Abwehr wie­der ein­mal der Fels in der Bran­dung und block­te sechs Wür­fe ihrer Geg­ne­rin­nen. Vier wei­te­re füg­te Kate Hill hinzu.

Stef­fen Dau­er sag­te nach dem Spiel. „Das war wie­der ein hart erkämpf­ter Sieg nach einer Kräf­te zeh­ren­den Woche gegen ein Team, das klar bes­ser ist als der Tabel­len­platz aus­sagt. So wur­de es wie­der ein sehr enges und span­nen­des Spiel, bei dem wir den Anfang ver­schla­fen, aber dann gut zurück gekämpft haben.. Das Wich­tig­ste ist, die zwei Punk­te ein­ge­fah­ren zu haben.“

Wei­ter geht es für die Bam­ber­ge­rin­nen nach einem feri­en­be­dingt redu­zier­ten Trai­nings­pen­sum am kom­men­den Sonn­tag ver­mut­lich letzt­mals im Geor­gen­damm gegen den ASC The­re­sia­num Mainz, die am Sams­tag etwas über­ra­schend gegen die Fal­cons Bad Hom­burg gewan­nen und am Mon­tag gegen den jet­zi­gen Bam­ber­ger Geg­ner Hei­del­berg antre­ten müssen.

Bam­berg: Micu­n­o­vic (22 Punkte/​6 Drei­er), För­ner (13/1), Wald­ner (10), Hill (5), Barth (4), Sach­nov­ski (0), T. Hidal­go Gil (0), T. Hidal­go Gil (0), Hum­mel (0), Spie­gel (0);

Hei­del­berg: Lum­mer (13), Meu­sel (10/1), Steins (10/1), Chatzi­theo­do­ros (7/1), Lin­der (5/1), Wro­blew­ski (3/1), Zehen­der (0), Boh­ne­berg (0), Klei­nert (0), Tewes.

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