Stu­dio­büh­ne Bay­reuth spielt DAS ORI­GI­NAL von Ste­phen Sachs in der Insze­nie­rung von Marie­lui­se Müller

„Ist das Kunst oder kann das weg?“

„Das Original“ © Studiobühne Bayreuth

„Das Ori­gi­nal“ © Stu­dio­büh­ne Bayreuth

Die arbeits­lo­se Bar­da­me Man­dy Koschin­sky ist sich sicher: Bei dem „häss­li­chen Ding“, das sie für drei Dol­lar im Trö­del­la­den erstan­den hat, han­delt es sich um ein Werk Jack­son Pol­locks, dem Erfin­der des Action-Pain­tings. Ein Ori­gi­nal – mit Mil­lio­nen­wert. Lio­nel Per­cy, ein berühm­ter Kunst­kri­ti­ker soll ihr hel­fen. Für die Echt­heits­prü­fung ist er in die Pro­vinz gereist, sitzt ange­wi­dert bei der auf­ge­reg­ten Man­dy und braucht nicht lang für sein ver­nich­ten­des Urteil: Es kann sich nur um eine Fäl­schung han­deln. Doch Man­dy gibt nicht auf, ihr geht es nicht ums Geld, son­dern um ihre Wür­de. Aus dem seriö­sen Gut­ach­ter­ter­min wird ein wil­der Schlag­ab­tausch über das Schö­ne, Ech­te und Außer­ge­wöhn­li­che im Leben.

Ste­phen Sachs (*1959 in San Fran­cis­co) stu­dier­te an der Thea­ter­aka­de­mie des Los Ange­les City Col­le­ge. Im Lau­fe sei­ner Kar­rie­re arbei­te­te er als Schau­spie­ler und Regis­seur an ver­schie­de­nen Thea­tern und war Mit­be­grün­der des Foun­tain Theat­re in Los Ange­les, an dem er bis heu­te als künst­le­ri­scher Lei­ter, Regis­seur und Dra­ma­ti­ker tätig ist. „Das Ori­gi­nal“ wur­de 2011 in Los Ange­les urauf­ge­führt und 2012 mit dem Elli­ot Nor­ton Award in der Kate­go­rie bestes neu­es Stück prämiert.

Der Autor holt das schein­bar eli­tä­re The­ma der Kunst und des Kunst­mark­tes gekonnt aus dem Elfen­bein­turm. Bis zuletzt über­rascht sein Stück das Publi­kum mit unvor­her­seh­ba­ren Wendungen.

Zwei Men­schen – ein Bild – und der Kampf um die wah­ren Wer­te ihres Lebens.

„Das Ori­gi­nal“ von Ste­phen Sachs

  • Spiel­dau­er 70 Minu­ten. Kei­ne Pause.
  • 4., 19., 20., 24., 30. November
    3., 7., 27., 28. Dezem­ber 2021
    22. Janu­ar 2022 jeweils um 20.00 Uhr
  • 23. Janu­ar um 17.00 Uhr
  • Regie: Marie­lui­se Müller
  • Bühne/​Kostüme: Juli­us Theo­dor Semmelmann
  • Lichtgestaltung/​Ton: Ronald Kropf
  • Mas­ke: Andrea Ferri
  • Es spie­len: Frank Ambro­si­us, Bir­git Franz

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