Bam­berg: Sieg zum Rück­run­den­start gegen den FC Sand mit 6:0 – „Sieg in die­ser Höhe verdient“

Symbolbild Fussball

Mit einem Sieg ist der FC Ein­tracht Bam­berg in die Rück­run­de der Fuß­ball Bay­ern­li­ga Nord gestar­tet. Die Dom­rei­ter sieg­ten am Sams­tag­nach­mit­tag (30. Okto­ber) zu Hau­se gegen den 1. FC Sand mit 6:0 (3:0). Mit jetzt 42 Punk­ten belegt der FCE den zwei­ten Tabel­len­platz, auf Rang eins steht wei­ter­hin die SpVgg Ans­bach (44).

Der Spiel­ver­lauf: Es war der erwar­te­te Sieg des FC Ein­tracht Bam­berg gegen die Unter­fran­ken. Aller­dings hat­ten die Gäste in den ersten 30 Minu­ten gut dage­gen gehal­ten und dafür gesorgt, dass die Gast­ge­ber gedul­dig sein muss­ten. Im Detail. Bereits nach 52 Sekun­den lag der Ball zum ersten Mal im Netz des Gäste­to­res, auf­grund einer Abseits­po­si­ti­on wur­de der Tref­fer jedoch nicht aner­kannt. Kurz dar­auf hat­ten die Gast­ge­ber gro­ßes Glück, als nach einer Her­ein­ga­be von der rech­ten Sei­te Kieb­ler im Fal­len am zwei­ten Pfo­sten an Ball vor­bei­grätsch­te. Das war eine gro­ße Chan­ce für die Gäste, es soll­te auch die ein­zi­ge blei­ben. Dann aller­dings hat­ten die Dom­rei­ter Pech, als Tran­zis­ka nur den Pfo­sten traf (9.). Die Gast­ge­ber domi­nier­ten die Par­tie, der FC Sand jedoch stand an sich gut im Abwehr­ver­bund. So gelang den Haus­her­ren aus dem Spiel her­aus kein Tref­fer. Und wenn das so ist, muss halt eine Akti­on nach einem ruhen­den Ball wei­ter­hel­fen. Nach einem Eck­ball des Tabel­len­drit­ten köpf­te Kett­ler ins lan­ge Eck zur Bam­ber­ger Füh­rung (31.). Durch­at­men bei den Dom­rei­tern. Dann ging es Schlag auf Schlag. Tran­zis­ka war mit einem Schuss ins lan­ge Eck erfolg­reich zum 2:0 (36.), und erneut Tran­zis­ka erhöh­te wie­der per Schuss und wie­der ins lan­ge Eck zum 3:0 (40.) – das war der Halb­zeit­stand. Den 524 Zuschau­ern dürf­te klar gewe­sen sein, dass mit die­sem Ergeb­nis und der Bam­ber­ger Domi­nanz mehr als nur eine klei­ne Vor­ent­schei­dung gefal­len war. Auf jeden Fall spie­gel­te das Ergeb­nis das Spiel wie­der. Nach der Pau­se hat­te der FC Ein­tracht Bam­berg die Par­tie wei­ter gut im Griff, von Sand kam nichts mehr. Vor allem in der Offen­si­ve gab es kei­ne gro­ßen Aktio­nen, Tor­wart Deller­mann hat­te einen sehr ruhi­gen Nach­mit­tag. Die Gast­ge­ber nutz­ten auch ihre wei­te­ren Chan­cen und erhöh­ten durch einen Schuss vom Stro­mer aus 16 Metern auf 4:0 (53.). Und kurz dar­auf ver­wer­te­te Tran­zis­ka aus kur­zer Distanz eine fei­ne Vor­ar­beit von Hack, der von der rech­ten Außen­po­si­ti­on den Ball nach innen brach­te, zum 5:0 (55.). In die­ser Pha­se wur­de das Spiel dann rup­pi­ger mit der Fol­ge, dass es gel­be Kar­ten gab und zwei­mal gar gelb/​rot. Bei Sand muss­ten vor dem Schluss erst Zeiß (62), dann Tho­mann (85.) vor­zei­tig das Feld ver­las­sen. Den Schluss­punkt setz­te dann Hack in der Nach­spiel­zeit, als er auf dem rech­ten Flü­gel mit rich­tig Tem­po gen Straf­raum zog und mit einem Flach­schuss ins lan­ge Eck das hal­be Dut­zend voll mach­te zum 6:0 (90.+1).

Das sagt Trai­ner Juli­an Kol­beck: „Es war unter dem Strich ein ver­dien­ter Sieg, ich den­ke auch in die­ser Höhe. Wir hat­ten über die gesam­te Zeit viel Spiel­kon­trol­le und haben unse­re Chan­cen auch genutzt. Ich hät­te mich gefreut, wenn wir die Mög­lich­kei­ten, die wir zusätz­lich noch hat­ten, auch eis­kalt ver­wer­tet und zuge­schla­gen hät­ten. Aller­dings hat­ten wir in der ersten Halb­zeit auch ein biss­chen Glück, als Sand einen Kon­ter ansetz­te und dann nur knapp die Füh­rung ver­passt. Es war aber auch, mei­ner Ansicht nach, die ein­zi­ge gute Chan­ce für den Geg­ner. Ich bin sehr stolz auf die Mann­schaft. Den Der­by­sieg gegen Don Bos­co Bam­berg vor einer Woche konn­ten wir gegen Sand ver­gol­den mit so einer Lei­stung. Das ist auch ein Ausrufezeichen.“

Die Tore: 1:0 Kett­ler, (31.) 2:0 Tran­zis­ka (36.), 3:0 Tran­zis­ka (40.), 4:0 Stro­mer (53.), 5:0 Tran­zis­ka (55.), 6:0 Hack (90+1).

Zuschau­er: 524

Der FCE spiel­te mit: Deller­mann – Koll­mer (ab 62. Ljev­sic), Stoh­mer (ab 71. Reck), Schmitt, Tran­zis­ka (ab 62. Hel­mer), Val­dez, Hack, Reisch­man, Kau­be (ab 46. Popp), Kett­ler (ab 56. Lang), Schmittschmitt.

Die näch­sten Spie­le: Wei­ter geht es für den FC Ein­tracht Bam­berg am 6. Novem­ber bei der SpVgg Bay­ern Hof, am 13. Novem­ber zu Hau­se gegen den SV Seli­gen­por­ten, am 21. Novem­ber beim TSV Groß­bar­dorf und zum Abschluss des Jah­res am 27. Novem­ber zu Hau­se gegen den TSV Abtswind. Tickets für die Heim­spie­le des FCE gibt es im Kar­ten­vor­ver­kauf unter ande­rem beim bvd Kar­ten­ser­vice Bam­berg (Lan­ge Stra­ße 39/41), am Kar­ten­ki­osk Bam­berg an der Bro­se Are­na (Forch­hei­mer Stra­ße), bei Lot­to Hüm­mer Hall­stadt (Emil-Kem­mer-Stra­ße 19), im Rei­se­bü­ro Ebern (Rit­ter-von-Schmitt-Stra­ße 8), in Annett´s Rei­se­bü­ro Hirschaid (Kirch­platz 5) oder online im Ticket­shop des FC Ein­tracht Bamberg.

Zu guter Letzt: Der FC Ein­tracht Bam­berg wirft den Blick zurück auf das Der­by vor einer Woche gegen die DJK Don Bos­co Bam­berg. Das Spiel gegen den Riva­len aus Wil­den­sorg wird allen Bam­ber­ger Fuß­ball­fans noch lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben. Fast 2.000 Zuschau­er sorg­ten für einen tol­len Rah­men und eine fan­ta­sti­sche Stim­mung. Vor­stands­vor­sit­zen­der Jörg Schmal­fuß: „Was im Fuchs-Park in fast zwei Stun­den ablief, war ein deut­li­ches State­ment in Sachen Nor­ma­li­tät! Ich bit­te aber auch zu beden­ken: Dies war nur mög­lich, weil wir uns kurz­fri­stig wegen der hohen Nach­fra­ge nach Tickets dazu ent­schie­den haben, die 3‑G-plus-Regel anzu­wen­den, also nur Zuschau­er ins Sta­di­on zu las­sen, die geimpft, gene­sen oder PCR-gete­stet sind. Ich weiß, dass eini­ge Fans mit unse­rer Ent­schei­dung nicht ein­ver­stan­den waren, weil Nicht-Geimpf­te nun einen PCR-Test vor­le­gen muss­ten. Hier sage ich ganz klar: Es wäre wirt­schaft­lich und stim­mungs­be­dingt völ­lig unsin­nig gewe­sen, den Besuch auf 1.000 Zuschau­er zu deckeln!“

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