Sel­ber Wöl­fe holen kei­ne Punk­te in Dresden

„Eislöwen“ gegen „Wölfe“. Foto: Mario Wiedel
„Eislöwen“ gegen „Wölfe“. Foto: Mario Wiedel

Dresd­ner Eis­lö­wen vs. Sel­ber Wöl­fe 6:2 (1:1; 3:0; 2:1)

Am 9. Spiel­tag rei­ste das Team um Wöl­fe-Rou­ti­nier Slave­tin­sky, der heu­te sein 800. Zweit­li­ga­spiel absol­vier­te, nach Sach­sen zu den Dresd­ner Eis­lö­wen. Wäh­rend Kry­vorut­s­kyy, Nau­mann und Men­ner wie­der zurück im Kader waren, muss­te man wei­ter­hin auf Ham­mer­bau­er und seit letz­tem Wochen­en­de auch auf Wolt­mann ver­zich­ten, zudem fiel Aquin kurz­fri­stig aus. Die Gast­ge­ber bestimm­ten über wei­te Strecken das Spiel­ge­sche­hen. Einen Drei-Tore-Rück­stand aus dem zwei­ten Drit­tel konn­ten unse­re Jungs nicht mehr auf­ho­len und muss­ten sich mit 6:2 bei den Eis­lö­wen geschla­gen geben.

Gast­ge­ber machen Druck

In allen acht Spie­len vor die­ser Begeg­nung erziel­ten jeweils unse­re Wöl­fe den ersten Tref­fer – nicht so in der heu­ti­gen Par­tie bei den Dresd­ner Eis­lö­wen: In der vier­ten Minu­te stand Walt­her gefähr­lich vor Wenin­ger und erziel­te auf Zuspiel von Knack­stedt die frü­he Füh­rung für die Sach­sen. Die Haus­her­ren übten das gan­ze erste Drit­tel über viel Druck aus und gaben deut­lich mehr Schüs­se auf das geg­ne­ri­sche Tor ab als unse­re Jungs. Doch die Wöl­fe-Defen­si­ve block­te eini­ge Schüs­se und auch Goa­lie Wenin­ger war wie­der mit eini­gen star­ken Para­den zur Stel­le, sodass man wei­te­re Tref­fer der Eis­lö­wen erst­mals noch ver­hin­dern konn­te. Grund zum Jubeln hat­ten vier Minu­ten vor Ende des Anfangs­drit­tels hin­ge­gen unse­re knapp 200 mit­ge­rei­sten Fans, die das Team laut­stark anfeu­er­ten: Im Power­play zog Miglio nach schö­nem Zuspiel von Slave­tin­sky ein­fach mal ab und netz­te zum Aus­gleich ein.

Drei Tref­fer für die Eislöwen

Auch im Mit­tel­ab­schnitt waren die Haus­her­ren vor allem offen­siv die bes­se­re Mann­schaft. Nach­dem man dem Druck der Eis­lö­wen bis in die 29. Minu­te zwar wei­ter stand­hal­ten konn­te, rutsch­te die Schei­be aus einer unüber­sicht­li­chen Situa­ti­on zur erneu­ten Füh­rung der Dresd­ner ins Tor. Knap­pe vier Minu­ten spä­ter ver­wan­del­ten Drews zudem einen Abpral­ler zum 3:1, kurz nach­dem Kry­vorut­s­kyy nach einem unglück­li­chen Zusam­men­prall das Eis vor­über­ge­hend ver­letzt ver­las­sen muss­te. Und es kam noch schlim­mer für die Mann­schaft von Wöl­fe-Coach Hohen­ber­ger: vier Sekun­den vor der Pau­sen­si­re­ne erhöh­te Filin sogar noch auf 4:1 – ein denk­bar ungün­sti­ger Zeit­punkt! Hit­zi­ger Schluss­ab­schnitt In den Schluss­ab­schnitt muss­ten unse­re Jungs mit drei Toren Rück­stand star­ten, Hohen­ber­ger setz­te noch­mal ein Zei­chen und wech­sel­te in der Drit­tel­pau­se den Tor­hü­ter. Gleich zu Beginn des letz­ten Drit­tels gelang unse­ren Wöl­fen auch der Anschluss­tref­fer durch Boi­ar­chi­nov – aber­mals in Unter­zahl, als Ross wegen eines Ban­den­checks auf der Straf­bank Platz neh­men muss­te. Wei­ter­hin gab es auf bei­den Sei­ten Chan­cen, für unse­re Far­ben soll­te jedoch kein Tor mehr fal­len. Statt­des­sen erhöh­te Walt­her in der 59. Minu­te für Dres­den auf 5:2. Zum Abschluss wur­de es noch­mal hit­zig, meh­re­re Spie­ler waren in einem Faust­kampf betei­ligt und es hagel­te noch­mal eini­ge Straf­zei­ten – Ross kas­sier­te unter ande­rem eine Spiel­dau­er­dis­zi­pli­nar­stra­fe. 28 Sekun­den vor Schluss konn­te Suvan­to mit einem wei­te­ren Tref­fer dann den End­stand von 6:2 fest­ma­chen, sodass unse­re Mann­schaft die Rück­fahrt aus Sach­sen ohne Punk­te im Gepäck antre­ten musste.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

  • Dresd­ner Eis­lö­wen: Schwen­de­ner (Huf­sky) – Karls­son, Man­nes, Kolb, Schmitz, Suvan­to, Upleg­ger, Fla­de – Knack­stedt, Walt­her, Filin, Porsber­ger, Kruminsch, And­res, Mra­zek, Drews, Knob­loch, Peter­sen, Kuh­ne­kath, Kiedewitz
  • Sel­ber Wöl­fe: Wenin­ger (ab 41.Minute Wei­de­kamp) – Slave­tin­sky, Ross, Böh­rin­ger, Wal­ters, Sil­ber­mann, Ondrusch­ka, Gim­mel – Boi­ar­chi­nov, Thomp­son, Miglio, Nau­mann, Gel­ke, Deeg, Klug­hardt, Gare, Hechtl, Kry­vorut­s­kyy, Menner
  • Tore: 4. Min. 1:0 Walt­her (Filin, Schmitz); 17. Min. 1:1 Miglio (Slave­tin­sky, Thomp­son); 29. Min. 2:1 Schmitz (Filin, Kolb); 33. Min. 3:1 Drews (Knob­loch, Mra­zek); 40. Min. 4:1 Filin (Knack­stedt, Walt­her); 41. Min. 4:2 Thomp­son (Böh­rin­ger, Miglio; 4/5); 59. Min. 5:2 Walt­her (Knob­loch, Kolb); 60. Min 6:2 Suvan­to (Kruminsch, Knack­stedt; 5/4)
  • Straf­zei­ten: Dres­den 18; Selb 22 + 5 Minu­ten +Spiel­dau­er­dis­zi­pli­nar­stra­fe gegen Ross
  • Schieds­rich­ter: Apel, Naust (Eng­lisch, Paulick)
  • Zuschau­er: 1637

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