FCE-Bam­berg-Auf­sichts­rats­mit­glied Chri­stoph Star­ke: „Jungs strot­zen vor Selbstvertrauen“

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FC Ein­tracht Bam­berg am Sams­tag gegen den 1. FC Sand

Nach der Vor­run­de in der Fuß­ball Bay­ern­li­ga Nord steht der FC Ein­tracht Bam­berg auf dem drit­ten Tabel­len­platz. Die Mann­schaft von Trai­ner Juli­an Kol­beck hat die mei­sten Tore geschos­sen, die wenig­sten Gegen­tref­fer bekom­men und ist aus­wärts noch unge­schla­gen. Über die aktu­el­le Situa­ti­on spricht Chri­stoph Star­ke, ehe­ma­li­ger Trai­ner des FCE und jet­zi­ges Auf­sichts­rats­mit­glied des Vereins.

Fra­ge: Du kennst die Bay­ern­li­ga seit Jah­ren und Jahr­zehn­ten aus dem Eff­eff. Wie siehst du das bis­her Erreichte?
Chri­stoph Star­ke: „Grund­sätz­lich möch­te ich an die­ser Stel­le erst ein­mal ein Lob des Auf­sichts­ra­tes an die Ver­eins­spit­ze um Jörg Schmal­fuß und Sascha Dorsch sowie die ande­ren Ver­ant­wort­li­chen aus­spre­chen. Da sind mei­ne Kol­le­gen Klaus Mad­lin­ger, Uli Debus, Heinz Kunt­ke, Wolf­gang Heyder und ich abso­lut einig. Da wird exzel­lent und weit­sich­tig gear­bei­tet. Die Mann­schaft habe ich in der Vor­run­de als extrem talen­tiert – auch in Ver­gleich mit ande­ren Mann­schaf­ten, die ich ken­ne und schon erlebt habe – erlebt. Und als Auf­sichts­rat darf man ja auch immer Namen nen­nen, des­we­gen auch ein­mal Rie­sen­lob an Chri­sto­pher Kett­ler. Nicht, weil er frü­her selbst ein Spie­ler von mir war, son­dern weil er ein­fach defen­siv den „Laden
zusam­men­hält“ und noch ein­mal her­aus­sticht. Dazu kommt mit Juli­an Kol­beck ein eben­falls noch jun­ger und talen­tier­ter Trai­ner. Die­se Sym­bio­se aus Talent im Team und auf dem Trai­ner­stuhl, aber auch den ein oder ande­ren mitt­ler­wei­le eta­blier­ten Spie­lern, das macht für mich den aktu­el­len Erfolg aus. Und eines glau­be ich übri­gens auch nicht, weil ich das nun schon öfter gehört habe: die Mann­schaft wirkt für mich viel zu gefe­stigt, als dass dem­nächst ein­mal der „gro­ße Ein­bruch“ kommt.“

Fra­ge: Wie siehst du die Rol­le der Mann­schaft in der Rück­run­de? Was müs­sen aus dei­ner Sicht nun die näch­sten Schrit­te in den näch­sten Mona­ten und viel­leicht sogar Jah­ren sein, damit der FC Ein­tracht wei­ter sei­nen erfolg­rei­chen Weg gehen kann?
Chri­stoph Star­ke: „Ich sehe eine posi­ti­ve Rück­run­de: die Jungs strot­zen vor Selbst­ver­trau­en und dre­hen zum Bei­spiel vor einer Rie­sen­ku­lis­se noch einen Rück­stand auf sou­ve­rä­ne Art und Wei­se. Da ist eine gro­ße Mentalität
vor­han­den. Für die Zukunft müs­sen wir als Ver­ein natür­lich damit rech­nen, dass uns der ein oder ande­re Spie­ler „nach oben“ ver­lässt – dafür haben eini­ge zu stark auf­ge­spielt. Aber das haben wir als Auf­sichts­rat auch immer mit­ge­tra­gen und gefor­dert, dass wir Talen­te aus­bil­den. Auf der ande­ren Sei­te: eine wei­te­re Ent­wick­lung wird über kurz oder lang nun dann mög­lich sein kön­nen, wenn auch der Ver­ein sich und sein Umfeld wei­ter­ent­wickelt. Das heißt für mich vor allem auch wei­te­re Spon­so­ren und Finanz­quel­len erschlie­ßen, um z.B. in Sachen Infra­struk­tur den näch­sten Schritt zu machen.“

Den näch­sten Schritt machen zum Punk­ten kann der FC Ein­tracht Bam­berg am Sams­tag, 30. Okto­ber, unter­neh­men. Am ersten Spiel­tag der Rück­run­de erwar­ten die Dom­rei­ter den 1. FC Sand. Dort spielt mit Johan­nes Bech­mann ein ehe­ma­li­ger und lang­jäh­ri­ger Spie­ler des FC Ein­tracht, der unter ande­rem auch unter Chri­stoph Star­ke das FCE Tri­kot getra­gen hat. Wie wür­de Star­ke denn die Bam­ber­ger Offen­siv­kräf­te Franz Hel­mer und Jakob Tran­zis­ka vor dem Spiel ein­stel­len, um gegen Bech­mann zu bestehen? „Joe ist ein her­aus­ra­gen­der eins gegen eins Spie­ler, mit gro­ßen Kopf­ball­qua­li­tä­ten und tol­lem Stel­lungs­spiel. Ich wür­de ihnen raten, mit gegen­glei­chen Bewe­gun­gen zu arbei­ten. Einer von bei­den muss ihn aus dem Zen­trum her­aus­zie­hen, damit dahin­ter auch Räu­me ent­ste­hen. Die kann der ande­re dann mit einem Tie­fen­lauf nut­zen. Wenn Joe steht und das Spiel vor sich hat, wird es schwer, an ihm vor­bei­zu­kom­men. Inso­fern gilt es auch dann, ihn mög­lichst in Lauf­du­ell in die Tie­fe zu zwin­gen. Hier sehe ich bei unse­ren Jungs Geschwin­dig­keits­vor­tei­le, die es zu nut­zen gilt.“

Nut­zen soll­ten die Zuschau­er den Kar­ten­vor­ver­kauf, denn für das Spiel am Sams­tag gegen den 1. FC Sand wird nur die Haupt­tri­bü­ne geöff­net. Die zuläs­si­ge Zuschau­er­zahl liegt bei etwa 1000. Dafür fin­det die 3‑G-Regel (geimpft, gene­sen, gete­stet) kei­ne Anwen­dung. Auch eine Kon­takt­da­ten­er­fas­sung ist nicht erfor­der­lich. Kar­ten gibt es im Vor­ver­kauf beim bvd Kar­ten­ser­vice Bam­berg (Lan­ge Stra­ße 39/41), am Kar­ten­ki­osk Bam­berg an der Bro­se Are­na (Forch­hei­mer Stra­ße), bei Lot­to Hüm­mer Hall­stadt (Emil-Kem­mer-Stra­ße 19), im Rei­se­bü­ro Ebern (Rit­ter-von-Schmitt-Stra­ße 8), in Annett´s Rei­se­bü­ro Hirschaid (Kirch­platz 5) oder online im Ticket­shop des FC Ein­tracht Bam­berg unter www​.fce2010​.de.

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