Banz: Online-Vor­trag „Arme See­len und Hei­li­ge Leiber“

Symbolbild Religion

Online-Vor­trag „Arme See­len und Hei­li­ge Lei­ber“. Foto: Privat

Banz – Der Geschichts­ver­ein Col­lo­qui­um Histo­ri­cum Wirsber­gen­se (CHW) lädt für Sonn­tag, 31. Okto­ber, 18 Uhr, zu einem Online-Vor­trag ein. Unter dem Titel „Arme See­len und Hei­li­ge Lei­ber“ refe­riert der ober­frän­ki­sche Bezirks­hei­mat­pfle­ger Prof. Dr. Gün­ter Dip­pold über den Umgang mit mensch­li­chen Gebei­nen in Kirch­hof und Kir­che. Da die Kirch­hö­fe als übli­cher Begräb­nis­platz sehr beengt waren, ent­stan­den Bein­häu­ser, um die wich­tig­sten Ske­lett­tei­le auf­zu­neh­men. Der erste Teil des Kurz­vor­trags han­delt über die Gestalt die­ser in Fran­ken nur ver­ein­zelt, in Bay­ern und Öster­reich dage­gen häu­fi­ger erhal­te­nen Bau­ten. Wei­ter­hin geht es um die kör­per­li­chen Reste von Hei­li­gen, die ihren Platz in der Kir­che fan­den. Ein beson­de­rer Fokus liegt auf den Hei­li­gen Lei­bern, einem typisch barocken Phä­no­men: Kom­plet­te Ske­let­te aus römi­schen Kata­kom­ben wur­den in katho­li­schen Stifts- und Klo­ster­kir­chen präch­tig ver­ziert aus­ge­stellt, bei­spiels­wei­se in der Kir­che von Banz. Zu den vier Hei­li­gen Lei­bern von Banz kann der Refe­rent mit völ­lig neu­en Erkennt­nis­sen aufwarten.

Der Vor­trag ist öffent­lich. Er ist kosten­frei und ohne Vor­anmel­dung zugäng­lich. Die Zugangs­da­ten sind auf der Home­page des CHW unter dem Ter­min ange­ge­ben: www​.chw​-fran​ken​.de. Dort ist auch Infor­ma­ti­on über die wei­te­re Ver­eins­ar­beit zu finden

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