Streu­obst-Akti­on in Oberhaid

Impression der Streuobst-Aktion in Oberhaid. Foto: Alexandra Klemisch / KV für Gartenbau und Landespflege Bamberg
Impression der Streuobst-Aktion in Oberhaid. Foto: Alexandra Klemisch / KV für Gartenbau und Landespflege Bamberg

Bei strah­len­dem Son­nen­schein ver­an­stal­te­te der Kreis­ver­band für Gar­ten­bau und Lan­des­pfle­ge Bam­berg am 10. Okto­ber 2021 eine Streu­obst-Akti­on für Groß und Klein auf der Bür­ger­wie­se und im Kreis­lehr­gar­ten Oberhaid.

Rai­ner Giel, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Kreis­ver­bands, freu­te sich über den regen Besu­cher­ver­kehr, den der Kreis­ver­band mit Unter­stüt­zung des Obst- und Gar­ten­bau­ver­eins Ober­haid coro­na-kon­form über eine Zugangs­re­ge­lung abwickel­te. Auch stell­ver­tre­ten­der Land­rat Bru­no Kell­ner und Bür­ger­mei­ster Car­sten Jon­ei­tis brach­ten in ihren Gruß­wor­ten ihre Unter­stüt­zung für das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Bür­ger vor Ort und der vie­len Gar­ten­bau­ver­ei­ne im Land­kreis zum Aus­druck, die trotz der Schwie­rig­kei­ten der ver­gan­ge­nen zwei Jah­re ihren Ein­satz für Natur, Land­schaft und Gar­ten­kul­tur wei­ter führen.

Mehr als 80 Sor­ten Äpfel und Bir­nen gab es in der gro­ßen Sor­ten­aus­stel­lung aus dem „Obst­pa­ra­dies Bam­ber­ger Land“ zu bestau­nen – mehr, als man jemals in einem Super­markt fin­den wird. Dass die­se und noch wesent­lich mehr Sor­ten im frän­ki­schen Raum übli­cher­wei­se auf Streu­obst­wie­sen ange­baut wur­den, ist ein Zeug­nis der außer­ge­wöhn­li­chen Obst­bau­kul­tur, die sich in Ober­fran­ken bis heu­te erhal­ten hat. Ziel des Kreis­ver­bands ist es, die­se Sor­ten­viel­falt zu erhal­ten, denn der gro­ße gene­ti­sche Pool unter­schied­li­cher Sor­ten­ei­gen­schaf­ten ist wich­tig für die Zukunft des Obstbaus.

Natür­lich haben die vie­len unter­schied­li­chen Äpfel und Bir­nen auch ganz kon­kre­te Vor­zü­ge, die alle Inter­es­sier­ten am Stand des Kreis­ver­bands anhand von rund 20 Apfel­sor­ten im Ver­kauf testen konn­ten: Von süß bis sau­er, vom Back­ap­fel bis zum saf­ti­gen Tafel­obst, konn­ten die alten Sor­ten mit ihrer Fül­le unter­schied­li­cher Aro­men und Ver­wen­dungs­ei­gen­schaf­ten überzeugen.

Der Apfel­kund­ler Wolf­gang Sub­al stand im Kreis­lehr­gar­ten unter­des­sen allen Besu­chern und Besu­che­rin­nen für Fra­gen zur Sor­ten­her­kunft ihrer eige­nen Obst­bäu­me zur Ver­fü­gung: Wer Früch­te aus dem eige­nen Gar­ten mit­ge­bracht hat­te, konn­te die Sor­ten­be­stim­mung in Anspruch neh­men – ein beson­de­rer Ser­vice, auf den vie­le Men­schen hoff­ten, wie die lan­ge Schlan­ge am Arbeits­tisch des Pomo­lo­gen bewies.

Der Kreis­ver­band bedankt sich für die Gast­freund­schaft und die her­vor­ra­gen­de Unter­stüt­zung durch die Akti­ven des Obst- und Gar­ten­bau­ver­eins Ober­haid, die den Kreis­lehr­gar­ten Ober­haid zu einem Aus­hän­ge­schild für die Freu­de am natur­na­hen Gar­ten gemacht haben.

Im kom­men­den Jahr wird am 2. Sonn­tag im Okto­ber der bereits mehr­mals ver­scho­be­ne Apfel­markt in Mem­mels­dorf stattfinden.

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