Selb: „Sechs-Punk­te-Wochen­en­de ein­ge­fah­ren“ – Sel­ber Wöl­fe vs. Eis­pi­ra­ten Crim­mit­schau 3:2 (2:0; 1:2; 0:0)

Am Ende hatte Selb die "Nase vorn" / Foto: Mario Wiedel

Am Ende hat­te Selb die „Nase vorn“ / Foto: Mario Wiedel

Unse­re Wöl­fe haben alle Erwar­tun­gen an die­sem Wochen­en­de über­trof­fen und sicher­ten sich auch die­se drei Punk­te in der hei­mi­schen NETZSCH-Are­na. Sowohl Spie­ler als auch Fans waren bereit zum Entern der Geg­ner aus Sachsen.

Unter­zahl bringt Torjubel

Das erste Drit­tel begann sehr schwung­voll, die Eis­pi­ra­ten grif­fen direkt an, aller­dings kamen sie nicht weit. Unse­re #47 kon­ter­te direkt, Schnei­der im Crim­mit­schau­er Tor ließ jedoch nichts anbren­nen. In den ersten bei­den Minu­ten lie­ßen unse­re Wöl­fe schon eini­ge Chan­cen auf dem Eis lie­gen. Als Hechtl wegen Haken für zwei Minu­ten die Straf­bank drücken muss­te und Crim­mit­schau sei­ne Chan­ce im Power­play sah, pas­sier­te es:

Gel­ke ver­wan­del­te auf Zuspiel von Miglio das 1:0 für sei­ne Far­ben. Unser Goa­lie Wenin­ger hielt in der 7. Minu­te den ersten ernst­zu­neh­men­den Tor­schuss der Eis­pi­ra­ten. In den dar­auf­fol­gen­den Aktio­nen wirk­te Crim­mit­schau etwas unsor­tiert, jedoch schaff­ten sie es, Gel­ke, der im Allein­gang auf Tor der Piraten
zustürm­te, zu stop­pen. Die­ser fuhr unbe­irrt in der näch­sten Unter­zahl wie­der auf den Goa­lie der Crim­mit­schau­er zu, Schnei­der konn­te nicht abweh­ren und so zap­pel­te der Puck zum 2:0 im geg­ne­ri­schen Tor.

Eis­pi­ra­ten dre­hen den Spieß um

Unse­re Gäste hat­ten anschei­nend eini­ges an Power in der Pau­se getankt, die Eis­pi­ra­ten waren wesent­lich mehr in unse­rer Ver­tei­di­gungs­zo­ne prä­sent. Unse­re Jungs taten sich zuneh­mend schwe­rer, dem Ansturm der Sach­sen Stand zu hal­ten. Hechtl ver­such­te im Mit­tel­ab­schnitt mehr­fach einen Tref­fer zu erzie­len, wur­de jedoch immer bei Schuss gestört. Crim­mit­schau nut­ze im Gegen­zug einen Feh­ler unse­rer Wöl­fe in Per­son von Schlen­ker, um den Puck hin­ter Wenin­ger ein­zu­net­zen. Das lie­ßen unse­re Cracks nicht auf sich sit­zen und Boi­ar­chi­nov stell­te in der 37. Minu­te den alten Abstand wie­der her. Die Gäste kon­ter­ten aller­dings sofort und ver­kürz­ten wie­der­um auf 3:2 erneut durch Kapi­tän Schlen­ker kurz vor Ende des Mittelabschnittes.

Kampf bis zur letz­ten Sekunde

Cruncht­i­me im Schluss­ab­schnitt. Crim­mit­schau setz­te noch ein­mal alles auf eine Kar­te, um das Spiel noch zu dre­hen. Doch unser Wolfs­ru­del stand wie eine Ein­heit zusam­men und ver­tei­dig­te mit Glück und Geschick. Auch das Publi­kum stand geschlos­sen hin­ter sei­nen Spie­lern und trieb die­se immer wie­der laut­stark an. Tore soll­ten kei­ne mehr Fal­len, auch wenn Crim­mit­schau noch ein­mal den Tor­wart zog. So ende­te das Spiel mit einem ver­dien­ten Erfolg für unse­re Sel­ber Wölfe.

Mann­schafts­auf­stel­lun­gen und Statistik

Sel­ber Wöl­fe: Wenin­ger (Wei­de­kamp) – Slave­tin­sky, Ross, Wal­ters, Böh­rin­ger, Ondrusch­ka, Silbermann,
Gim­mel – Miglio, Thomp­son, Boi­ar­chi­nov, Aquin, Gel­ke, Deeg, Hechtl, Gare, Klug­hardt, Christmann

Eis­pi­ra­ten Crim­mit­schau: Schnei­der (Grac­nar) – Oll­eff, Wis­hart, Walsh, Scal­zo, Tho­mas, Heyer – Lemay,
Timmins, Reis­necker, Schlen­ker, Rudert, Feser, Wey­rauch, Schiet­zold, Glä­ser, Demmler

Tore: 4. Min. 1:0 Gel­ke (Miglio, Slave­tin­sky; 4/5); 13. Min. 2:0 Gel­ke (Slave­tin­sky; 4/5); 34. Min. 2:1 Schlenker
(Timmins); 37. Min. 3:1 Boi­ar­chi­nov (Thomp­son, Miglio); 38. Min. 3:2 Schlen­ker (Feser, Scalzo)

Straf­zei­ten: Selb 10; Crim­mit­schau 4

Schieds­rich­ter: Alt­mann, Kan­nen­gie­ßer (Zettl, Züchner)

Zuschau­er: 2.274

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