FC Ein­tracht Bam­berg: Franz Hel­mer im Gespräch

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„Ich füh­le mich extrem wohl in die­ser Mannschaft“

Im Som­mer wech­sel­te Franz Hel­mer vom SC Reich­manns­dorf zum Fuß­ball Bay­ern­li­gi­sten FC Ein­tracht Bam­berg. Dort hat er sich nicht nur einen Stamm­platz erkämpft, mit zehn Toren gehört er zu den fünf besten Tor­schüt­zen der Liga. Der Schü­ler aus dem Kader des Tabel­len­drit­ten im Gespräch:

Fra­ge: Du bist Mit­te Sep­tem­ber beim Spiel in Ammer­thal unglück­lich mit einem Gegen­spie­ler zusam­men­ge­prallt und hast Dir einen Nasen­bein­bruch zuge­zo­gen. Des­halb zuerst die wich­tig­ste Fra­ge: Wie geht’s Dir?
Franz Hel­mer: „Ich füh­le mich inzwi­schen wie­der sehr gut, dan­ke der Nach­fra­ge! Der Hei­lungs­pro­zess ver­läuft so, wie er sein soll. Die Ärz­te sind zufrie­den. Nur beim Fuß­ball muss ich zum Schutz des Gesich­tes in näch­ster Zeit noch eine Mas­ke tra­gen. Die stört mich nicht aber nicht sonderlich.“

Fra­ge: Mas­ke ist gleich das rich­ti­ge Stich­wort: Wegen ihr wirst Du von Fans der­zeit lie­be­voll „das Phan­tom“ genannt. Und das „Phan­tom“ hat beim ersten Pflicht­spiel nach der Ver­let­zung vor zwei Wochen in Neu­markt gleich den ent­schei­den­den Tref­fer zum 4:2‑Sieg in der Nach­spiel­zeit gemacht. Die Tor­ma­schi­ne läuft also schon wie­der heiß, oder?
Franz Hel­mer: „Kann man so sagen, ja (lacht). Ich bin froh, das Ver­trau­en vom Trai­ner bekom­men zu haben. Dass mir dann gleich so schnell wie­der der erste Tref­fer gelun­gen ist, freut mich natür­lich umso mehr!“

Fra­ge: Du bist in Neu­markt ja erst in der 79. Minu­te ein­ge­wech­selt wor­den. Zu die­sem Zeit­punkt hat­te Dein Sturm­part­ner Jakob Tran­zis­ka bereits zwei­mal getrof­fen. Zuvor hat­te „Jacky“ eine län­ge­re Flau­te. Prompt bist Du wie­der mit dabei, läuft’s anschei­nend bei Euch bei­den. Braucht Jakob den Franz und Franz den Jakob, um das Tore­kon­to zu fül­len – so wie zum Start der neu­en Saison?
Franz Hel­mer: „Ich glau­be, es war nur eine Fra­ge der Zeit, bis „Jacky“ wie­der trifft. Dass dies dann pünkt­lich zu mei­nem Come­back pas­siert, war wohl eher ein pas­sen­der, aber schö­ner Zufall! Grund­sätz­lich ist es natür­lich immer schön, gemein­sam mit „Jacky“ auf dem Platz zu stehen.“

Fra­ge: Blei­ben wir gleich beim The­ma „auf dem Platz ste­hen“: In der ver­gan­ge­nen Sai­son bist Du noch für den SC Reich­manns­dorf in der Kreis­li­ga auf­ge­lau­fen – jetzt gehörst Du mit zehn Tref­fern zu den Top-Tor­jä­gern in der Bay­ern­li­ga Nord. Und das mit gera­de ein­mal 20 Jah­ren. Wie gehst Du mit die­sem unglaub­lich schnel­len Erfolg um?
Franz Hel­mer: „Naja, ich habe natür­lich schon etwas Zeit gebraucht, um das alles zu ver­ar­bei­ten. Ich will mir da aber gar kei­nen gro­ßen Kopf machen. Ich habe ein­fach Rie­sen­spaß am Kicken, das steht immer im Vor­der­grund – der Rest kommt dann schon von alleine …“

Fra­ge: … in Eurer extrem jun­ge Trup­pe. Selbst Euer Trai­ner Juli­an Kol­beck zählt ja auch erst 27 Len­ze. Vie­le Spie­ler kom­men aus der Nach­wuchs­schmie­de des FCE, Du bist sozu­sa­gen ein Exter­ner. Aber wenn man Euch auf und neben dem Platz so sieht, hat man den Ein­druck, Du gehörst schon immer mit dazu …
Franz Hel­mer: „ Ja, das stimmt abso­lut! Ich füh­le mich extrem wohl in die­ser Mann­schaft. Die Che­mie passt ein­fach bei uns allen. Abseits des Plat­zes haben sich auch rich­tig gute Freund­schaf­ten ent­wickelt, auf die ich nicht mehr ver­zich­ten möchte.“

Fra­ge: Was war bis­her Dein sport­li­cher Höhepunkt?
Franz Hel­mer: „Mein sport­li­cher Höhe­punkt war tat­säch­lich das Tor vor kur­zem gegen Neu­markt, direkt nach der Ver­let­zung. Die­se Bom­ben-Stim­mung, die die Fans das gan­ze Spiel über gemacht haben, und der Jubel am Ende mit der gesam­ten Mann­schaft – des­halb lie­ben wir den Fuß­ball. Die­ser Moment wird mir wohl noch etwas län­ger in Erin­ne­rung bleiben!“

Fra­ge: Bleibt natür­lich die Fra­ge, die vie­le Fans der­zeit bewegt: Wie sehen Dei­ne Zukunfts­plä­ne mit dem FC Ein­tracht aus?
Franz Hel­mer: „Ich will indi­vi­du­ell wei­ter wach­sen – und wir wol­len als Mann­schaft wei­ter wach­sen. Und dann schau­en wir ein­fach mal, was zum Ende der Sai­son nach oben hin alles mög­lich ist.“

Sein näch­stes Spiel bestrei­tet der FC Ein­tracht Bam­berg am kom­men­den Frei­tag­abend, 22. Okto­ber, wenn Franz Hel­mer mit sei­ner Mann­schaft im hei­mi­schen Fuchs-Park-Sta­di­on auf den Stadt­ri­va­len DJK Don Bos­co Bam­berg trifft. Spiel­be­ginn ist um 19:00 Uhr. Für das Der­by wird die Gegen­ge­ra­de geöff­net. Kar­ten gibt es im Vor­ver­kauf beim bvd Kar­ten­ser­vice Bam­berg (Lan­ge Stra­ße 39/41), am Kar­ten­ki­osk Bam­berg an der Bro­se Are­na (Forch­hei­mer Stra­ße), bei Lot­to Hüm­mer Hall­stadt (Emil-Kem­mer-Stra­ße 19), im Rei­se­bü­ro Ebern (Rit­ter-von-Schmitt-Stra­ße 8), in Annett´s Rei­se­bü­ro Hirschaid (Kirch­platz 5) oder online im Ticket­shop des FC Ein­tracht Bam­berg unter www​.fce2010​.de.

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