Jazz mit dem Gil­bert Paeff­gen Trio in Stadtsteinach

Die Kul­tur­in­itia­ti­ve „Die Wüste lebt e.V.“ lädt in Zusam­men­ar­beit mit dem Fran­ken­wald­thea­ter Stadt­stein­ach das ein­zig­ar­ti­ge Jazz­trio rund um den Wahl­schwei­zer Gil­bert Paeff­gen am Sams­tag, den 13. Novem­ber um 20 Uhr in die Alte Schu­le, Staf­fel 2 nach Stadt­stein­ach ein: Clau­de Mei­er, Rapha­el Loher und Gil­bert Paeff­gen ver­mi­schen auf indi­vi­du­el­le Wei­se Jazz, Avant­gar­de Rock, Cel­tic Music, Anlei­hen aus Drum&Bass, Jung­le und Ambi­ent zu einem geschmacks­si­che­ren und unver­wech­sel­ba­ren Trio-Sound. Der Jazz­lieb­ha­ber geht auf Welt­rei­se, wähnt sich im Alpen­län­di­schen, in Nepal oder Fin­nisch-Lapp­land. Je nach­dem, was er aus den sphä­ri­schen Arran­ge­ments des Gil­bert Paeff­gen Tri­os am stärk­sten heraushört.

Die enorm facet­ten­rei­che Musik des Tri­os reißt mit – mal wähnt man sich in einer rät­sel­haf­ten Traum­spi­ra­le, mal in einem Schnell­zug ohne Not­brem­se. Paeff­gen kom­po­niert die mei­sten sei­ner Trio-Stücke auf sei­nem Zweit­in­stru­ment, dem Hack­brett. So unter­schei­den sich die­se Stücke deut­lich vom „cou­rant nor­mal“ das Kla­vier­trio-Jazz. Die Stücke Paeff­gens oszil­lie­ren auf fas­zi­nie­ren­de Wei­se zwi­schen folk­lo­ri­sti­scher Ein­gän­gig­keit und moder­ni­sti­scher Abstrak­ti­on – und las­sen sich letzt­lich kei­nem Gen­re ein­deu­tig zuord­nen. Man weiß nicht, was man mehr bewun­dern soll: Den trick­rei­chen Umgang mit ver­track­ten Groo­ves, die klang­ma­le­ri­sche Raf­fi­nes­se oder das traum­wand­le­ri­sche Zusammenspiel.

Das Gil­bert Paeff­gen Trio hegt und pflegt mit ver­ein­ten Kräf­ten und maxi­ma­ler Empa­thie ein ein­zig­ar­ti­ges Trio-Kon­zept. Dass auf den vier bis­lang erschie­ne­nen Alben ins­ge­samt nur weni­ge Fremd­kom­po­si­tio­nen – das geht von sel­ten gespiel­ten Stücken eines Charles Min­gus oder einer Abbey Lin­coln über ein Volks­lied aus Lapp­land bis zu einer Bear­bei­tung eines Oli­vi­er Mes­sia­en-Werks – auf­tau­chen, ist kein Zufall. Paeff­gen agiert als glei­cher­ma­ssen sen­si­bler und impul­si­ver „Pri­mus inter pares“: Er prägt den wun­der­bar trans­pa­ren­ten Bandsound nicht nur durch sein außer­or­dent­lich fein­ner­vi­ges und viel­far­bi­ges Schlag­zeug­spiel, son­dern auch durch die hyp­no­ti­schen Ton­kas­ka­den, die er dem Hack­brett ent­lockt – nicht sel­ten ver­schmel­zen Kla­vier und Hack­brett zu iri­sie­ren­den Klang­flä­chen. Hier sind kei­ne Jazzpu­ri­sten am Werk, son­dern welt­of­fe­ne Musi­ker, in deren Schaf­fen sich For­schungs­drang und Form­be­wusst­sein die Waa­ge hal­ten. Mit Rapha­el Loher am Pia­no sowie dem Bas­si­sten Clau­de Mei­er hat der in Würz­burg gebo­re­ne Jaz­zer zwei Musi­ker dabei, die mit Klar­heit und Über­blick für einen Schwe­be­zu­stand zwi­schen Tran­ce, Traum und Tanz sorgen.

Der Ein­tritt zu die­sem einigar­ti­gen Kon­zert­ge­nuss im heu­er 200-jäh­ri­gen Schul­haus in Stadt­stein­ach erfolgt auf frei­wil­li­gem Unko­sten­bei­trag zwi­schen 12 & 18 € – da es begrenz­te Plät­ze auf­grund der aktu­el­len Hygie­ne- und Schutz­maß­nah­men (3‑G-Rege­lung) gibt, heißt es schnell zum Ein­lass ab 19:00 Uhr vor Ort sein!

Gil­bert Paeff­gen Trio

Eine sphä­ri­sche Welt­rei­se mit dem Schwei­zer Jazz-Trio

  • Clau­de Mei­er – Acou­stic Bass
  • Rapha­el Loher – Piano
  • Gil­bert Paeff­gen – Drums / Ham­me­red Dul­ci­mer (Hack­brett)

Sams­tag, den 13.11.2021, 20:00 Uhr

  • Ein­tritt: frei­wil­li­ger Unkostenbeitrag
  • Alte Schu­le, Staf­fel 2, Stadtsteinach
  • Ver­an­stal­ter: Kul­tur­in­itia­ti­ve „Die Wüste lebt e.V.“ in Zusam­men­ar­beit mit dem Fran­ken­wald­thea­ter Stadtsteinach

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