„Ein Jahr­hun­dert segens­rei­ches Wir­ken“ – Bam­ber­ger Erz­bi­schof Schick gra­tu­liert zu 100 Jah­ren Com­bo­ni-Mis­si­on in Deutschland

Symbolbild Religion

Bamberg/​Ellwangen. Der Bam­ber­ger Erz­bi­schof Lud­wig Schick hat den Com­bo­ni-Mis­sio­na­ren zu ihrem 100-jäh­ri­gen Bestehen im deutsch­spra­chi­gen Raum gra­tu­liert. Am Sonn­tag, dem Gedenk­tag des hei­li­gen Dani­el Com­bo­ni, fei­ert der Orden die Eröff­nung der ersten deut­schen Nie­der­las­sung der Com­bo­ni-Mis­sio­na­re in Ell­wan­gen. Damit dür­fe die Ordens­ge­mein­schaft auf ein Jahr­hun­dert segens­rei­ches Wir­ken in Deutsch­land zurück­schau­en, so Schick in einem Brief. Die Com­bo­ni-Mis­sio­na­re hiel­ten nach den Wor­ten des Erz­bi­schofs in Deutsch­land den Mis­si­ons­auf­trag und das Evan­ge­li­sa­ti­ons­ver­ständ­nis leben­dig. Sie bräch­ten die Fro­he Bot­schaft und letzt­lich Jesus Chri­stus zu den Men­schen, beton­te Schick. „Dafür spre­che ich Ihnen und allen ver­stor­be­nen Mit­glie­der der Gemein­schaft gro­ße Aner­ken­nung aus und sage: Vergelt’s Gott!“ Die Com­bo­ni-Mis­sio­na­re vom Her­zen Jesu (MCCJ) wur­den 1867 vom hei­li­gen Dani­el Com­bo­ni gegrün­det. Sie leben nach dem Vor­bild ihres Grün­ders, der zu den gro­ßen Mis­sio­na­ren Afri­kas zählt, und wid­men sich beson­ders der Mis­si­on. Die Nähe zu den Men­schen, beson­ders den Armen, ist eine wich­ti­ge Quel­le ihrer Spi­ri­tua­li­tät. Die erste deut­sche Nie­der­las­sung wur­de 1920 in Ell­wan­gen eröff­net. Das Pro­vin­zi­a­lat der Com­bo­ni-Mis­sio­na­re für den deutsch­spra­chi­gen Raum befin­det sich in Nürnberg.

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