Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 08.10.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Streit eska­liert – mit Fla­sche gegen Kopf geschlagen

Am Don­ners­tag­abend gegen 21 Uhr eska­lier­te ein Streit in einem Mehr­par­tei­en­haus in der Draus­nick­stra­ße. An der zunächst ver­ba­len Aus­ein­an­der­set­zung waren sechs Per­so­nen betei­ligt. Die Grup­pe fei­er­te zusam­men in einer Woh­nung. Der Streit eska­lier­te. Drei Per­so­nen wur­den handgreiflich.

Zwei Män­ner im Alter von 37 und 40-Jah­ren trak­tier­ten sich gegen­sei­tig mit Faust­schlä­gen. Der 40-Jäh­ri­ge griff schließ­lich zu einer Glas­fla­sche und schlug sie sei­nem Kon­tra­hen­ten mit vol­ler Wucht gegen den Kopf. Das Glas zer­brach dar­auf­hin. Als die bei­den Streit­häh­ne zu Boden stürz­ten, griff auch noch eine 36-Jäh­ri­ge Frau in das Gesche­hen ein. Sie trat mit Füßen auf die bei­den Män­ner am Boden ein.

Der 37-Jäh­ri­ge Mann muss­te nach der Attacke mit der Fla­sche in ein Kran­ken­haus gebracht wer­den. Der 40-Jäh­ri­ge Haupt­tä­ter wur­de von den alar­mier­ten Poli­zi­sten in Gewahr­sam genom­men. Die betei­lig­ten Per­so­nen stan­den unter Alkoholeinfluss.

Der kon­kre­te Sach­ver­halt bedarf wei­te­rer Auf­klä­rung. Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung wur­den eingeleitet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Schwein ver­ur­sacht Unfall

Herolds­berg – Am Nach­mit­tag des 07.10.2021 ver­ur­sach­te ein Schwein einen Unfall, durch den eine Herolds­ber­ger Land­wir­tin in die Not­auf­nah­me der Chir­ur­gie Erlan­gen ein­ge­lie­fert wer­den muss­te. Die 38-Jäh­ri­ge sor­tier­te geern­te­te Kar­tof­feln auf einem Anhän­ger, als sich das neu­gie­ri­ge Tier über die Umzäu­nung sei­nes Stalls lehn­te. Hier­bei stieß es eine schwe­re Eisen­lei­ter an, die nach vor­ne umfiel und die Frau am Kopf traf. Die­se ging mit einer Platz­wun­de zu Boden und ver­lor durch den Stoß gegen den Kopf kur­ze Zeit das Bewusstsein.

Glück­li­cher­wei­se stell­ten die hin­zu­ge­ru­fe­nen Ret­tungs­kräf­te und der Not­arzt nur eine leich­te Ver­let­zung fest, die im Kran­ken­haus zu Vor­sicht begut­ach­tet wer­den soll­te. Wel­ches der bei­den in dem Stall gehal­te­nen Schwei­ne für die Ver­let­zung ver­ant­wort­lich war und ob die­se nun das Schick­sal ihrer Namen ereilt – die Tie­re hei­ßen „Schnit­zel“ und „Schäu­fer­la“ – war zur poli­zei­li­chen Auf­nah­me unklar.

Hilfs­be­rei­te Anwohner

Ecken­tal – Am Abend des 07.10.2021 wur­den Poli­zei­be­am­te der PI Erlan­gen-Land nach Ecken­tal in die Lau­fer Stra­ße beor­dert, wo ein unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer Schot­ter von einem Anhän­ger ver­lo­ren hat­te. Die Ver­un­rei­ni­gung, die für Motor­rad­fah­rer durch­aus gefähr­lich wer­den kann, maß eine Flä­che von rund 3 x 2 m. Auf­grund der vor­an­ge­schrit­te­nen Uhr­zeit hät­te eine Besei­ti­gung durch einen Stra­ßen­rei­ni­gungs­dienst län­ge­re Zeit auf sich war­ten las­sen, daher beschlos­sen die Poli­zi­sten selbst den Besen in die Hand zu neh­men und die Stra­ße frei­zu­keh­ren. Unauf­ge­for­dert gesell­te sich ein Anwoh­ner mit einem Besen hin­zu und begann beim Rei­ni­gen der Stra­ße zu hel­fen. Nach kur­zer Zeit bot dann noch ein nahe woh­nen­der Pas­sant an, Schau­fel und Eimer zu holen. Mit ver­ein­ten Kräf­ten konn­te so die Ein­mün­dung der Lau­fer in die Schnaitt­a­cher Stra­ße nach weni­gen Minu­ten – nun wie­der gesäu­bert – frei­ge­ge­ben wer­den. Die Poli­zei möch­te sich noch ein­mal aus­drück­lich bei den bei­den Ecken­ta­lern für ihre tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung bedanken!

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Sach­be­schä­di­gung in Herzogenaurch

Eine noch unbe­kann­te Per­son schüt­te­te irgend­wann im Zeit­raum zwi­schen dem 24.09.2021 und 26.09.2021, mög­li­cher­wei­se im Zusam­men­hang mit dem Festi­val „hin & her­zo“, eine grö­ße­re Men­ge Fri­teu­sen­fet­t/-öl gegen die Haus­wand des Anwe­sens Haupt­stra­ße 35 in Her­zo­gen­au­rach. Das flüs­si­ge Fett wur­de vom Sand­stein­sockel des Gebäu­des regel­recht auf­ge­so­gen, so dass sich die Rei­ni­gung der Haus­wand sehr auf­wen­dig und kost­spie­lig gestal­ten dürf­te. Hin­wei­se zu dem oder der Täter/-in nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach ger­ne per­sön­lich oder tele­fo­nisch unter Tel.: 09132/7809–0 entgegen.

Betrun­ke­ner lag im Grünstreifen

Ein zunächst nicht ansprech­ba­rer 34-jäh­ri­ger lag in Heß­dorf neben sei­nem Fahr­rad im Grün­strei­fen. Die zwei Zeu­gen, die ihn dort so vor­ge­fun­den hat­ten, konn­ten ihn dann aber doch noch wecken. Da der Mann offen­sicht­lich nur sei­nen Rausch hat­te aus­schla­fen woll­te und nicht sturz- oder ver­let­zungs­be­dingt im Grün­strei­fen lag, konn­te der vor­sichts­hal­ber hin­zu­ge­ru­fe­ne Ret­tungs­dienst wie­der abrücken. Der 34-jäh­ri­ge setz­te schließ­lich sei­nen Heim­weg nicht mit dem Fahr­rad, son­dern im Lini­en­bus fort.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Fahr­übun­gen mit fata­len Folgen

Der Wunsch eine Fahr­erlaub­nis zu erwer­ben war am Frei­tag nach Mit­ter­nacht für einen 25jährigen Anlass für Fahr­übun­gen auf dem Park­platz eines Schnell­re­stau­rants in Höchstadt. Sein 21jähriger Arbeits­kol­le­ge stell­te dafür sei­nen Pkw zur Ver­fü­gung und beglei­te­te die Fahrt sogar noch als Bei­fah­rer, aller­dings nicht ange­gur­tet wie auch der Fah­rer selbst. Das Vor­ha­ben stell­te sich dann als gro­ßer Feh­ler her­aus, als der Üben­de die Kon­trol­le über den Wagen ver­lor und gegen das Gebäu­de fuhr. Bei­de Insas­sen ver­letz­ten sich bei dem Unfall zwar nur leicht, aber an dem Pkw ent­stand Total­scha­den und auch das Gebäu­de des Schnell­re­stau­rants wur­de beschä­digt. Die Poli­zei schätz­te den Gesamt­scha­den vor­ab mit 3000 Euro. Sogar die Feu­er­wehr muss­te noch aus­rücken, um aus­tre­ten­de Flüs­sig­kei­ten von dem Pkw abzu­bin­den. Das Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis, wie es im Gesetz heißt, ist sowohl für den Fah­rer, als auch für den befreun­de­ten Hal­ter des ver­wen­de­ten Pkws straf­bar und wur­de von Beam­ten der Poli­zei Höchstadt angezeigt.

Kat­ze brach­te Unglück

Eine que­ren­de Kat­ze führ­te am Don­ners­tag­abend bei Adels­dorf auf einem Feld­weg zum Sturz eines Rad­fah­rers, der in Rich­tung Oes­dor­fer Weg unter­wegs war. Der 55jährige Rad­ler hat einen leich­ten Scha­den am Rad zu bekla­gen und zog sich Schür­fun­gen und viel­leicht sogar einen Bruch zu, was aber im Kran­ken­haus erst abge­klärt wer­den muss. Wie es der Kat­ze nach dem Zusam­men­stoß ging und wel­che Far­be die Kat­ze hat­te, ist nicht bekannt.

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