Bam­ber­ger Feu­er­wehr mit Gerä­te­wa­gen Gefahr­gut ausgestattet

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Aus­ge­rü­stet für beson­de­re Einsätze

„Das moder­ne und lei­stungs­fä­hi­ge Feu­er­wehr­fahr­zeug ist eine Ersatz­be­schaf­fung für den in die Jah­re gekom­me­nen Vor­gän­ger. Es ist ein wich­ti­ger Bau­stein bei der tech­ni­schen Aus­stat­tung unse­rer Feu­er­wehr“, sag­te Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke bei der Über­ga­be des Gerä­te­wa­gens vor dem Rat­haus am Maxplatz.

An der Sei­te des Feu­er­wehr­fahr­zeugs prangt deut­lich sicht­bar die Bam­ber­ger Stadt-Sil­hou­et­te. Wenn die­ser knall­ro­te LKW durch Bam­berg rauscht ist klar: Jetzt ist „unse­re“ Feu­er­wehr unter­wegs. Wie auch beim neu­en Trans­por­ter der Jugend­feu­er­wehr fällt bei der gro­ßen Schwe­ster das Erschei­nungs­bild posi­tiv auf. Auf­merk­sam­keit garan­tiert. So schau­en auf dem Max­platz auch eini­ge Pas­san­ten genau­er hin, als die Feu­er­wehr auf­läuft: Bei einem Orts­ter­min prä­sen­tie­ren die Feu­er­wehr­be­am­ten der Stän­di­gen Wache zusam­men mit Stadt­brand­rat Flo­ri­an Kai­ser, Stadt­brand­in­spek­tor Ewald Pfän­der und Amts­lei­ter Andre­as Seh­rig den neu­en „Gerä­te­wa­gen Gefahr­gut“. Sie schil­der­ten Stadt­käm­me­rer Bert­ram Felix, Sicher­heits­re­fe­rent Chri­sti­an Hin­ter­stein und Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke die gan­ze Band­brei­te der Einsatzmöglichkeiten.

Beim Ortstermin auf dem Maxplatz am neuen „GW-G“: Oberbürgermeister Andreas Starke (vorne) mit Mitgliedern der Bamberger Feuerwehr, der Stadtverwaltung und einer Wachabteilung der Ständigen Wache. Foto: Pressestelle/Anna Lienhardt

Beim Orts­ter­min auf dem Max­platz am neu­en „GW‑G“: Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke (vor­ne) mit Mit­glie­dern der Bam­ber­ger Feu­er­wehr, der Stadt­ver­wal­tung und einer Wach­ab­tei­lung der Stän­di­gen Wache. Foto: Pressestelle/​Anna Lienhardt

Der „GW‑G“, so die offi­zi­el­le Kurz­be­zeich­nung, ist ein Feu­er­wehr­fahr­zeug mit Son­der­aus­stat­tung. Das ergibt sich schon wegen des nicht gera­de all­täg­li­chen Ein­satz­be­rei­ches: Die Gefahr­gut­ein­sät­ze for­dern beson­de­re Vor­sicht und spe­zi­el­les Mate­ri­al. Die Feu­er­wehr­leu­te haben mit gif­ti­gen Dämp­fen oder ätzen­der Flüs­sig­keit zu tun. Che­mi­ka­li­en­schutz­an­zü­ge gehö­ren zum Stan­dard. Wich­tig ist in sol­chen „beson­de­ren Ein­satz­la­gen“ nicht nur die Geschwin­dig­keit der Mann­schaft. „Die größ­te Gefahr sind Über­mitt­lungs­feh­ler. Man muss vor­her genau geklärt haben, wel­cher Stoff aus­ge­tre­ten ist“, sagt Ste­phan Groh, stell­ver­tre­ten­der Wach­ab­tei­lungs­lei­ter I. Sobald das fest­steht, geht es zackig. Denn dank der spe­zi­el­len und kom­pak­ten Roll­con­tai­ner aus dem neu­en Fahr­zeug kön­nen sich die Feu­er­wehr­leu­te mit der pas­sen­den Aus­rü­stung direkt zum Ein­satz­ort bewe­gen. Rund 436.000 Euro hat der neue „GW‑G“ geko­stet, 295.000 Euro über­nimmt der Frei­staat Bayern.

Stadt­brand­rat Flo­ri­an Kai­ser erklärt: „Die näch­sten Fahr­zeu­ge die­ser Art gibt es erst in Coburg, Erlan­gen, Schwein­furt oder Bay­reuth. Unser Gerä­te­wa­gen Gefahr­gut wird selbst­ver­ständ­lich auch in den Nach­bar­ge­mein­den im Land­kreis Bam­berg ein­ge­setzt.“ Damit die Hand­grif­fe sit­zen, fin­det regel­mä­ßig eine inten­si­ve Aus­bil­dung der haupt­be­ruf­li­chen Kräf­te zusam­men mit den ehren­amt­li­chen Feu­er­wehr­dienst­lei­sten­den im Gefahr­gut­zug der Stadt Bam­berg statt.

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