75 Jah­re The­re­sia­num Bam­berg: State­ment der Staats­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml

MdL Melanie Huml © melanie-huml.de
MdL Melanie Huml © melanie-huml.de

Gruß­wort für die Fest­schrift zum 75. Jubi­lä­um des The­re­sian­ums Bamberg

Sehr geehr­te Damen und Herren,
lie­be Schulfamilie!

“Bil­dung ist etwas Wun­der­ba­res. Doch soll­te man sich von Zeit zu Zeit dar­an erin­nern, dass wirk­lich Wis­sens­wer­tes nicht gelehrt wer­den kann.“ Oscar Wil­de hat dies ein­mal gesagt und trifft damit den Kern des­sen, was “unser“ The­re­sia­num Bam­berg so beson­ders macht. Hier ler­nen Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne weit mehr ken­nen als Lehr­buch­wis­sen. Die Freu­de an der Gemein­schaft, Mit­mensch­lich­keit und Soli­da­ri­tät sind zen­tra­le Wer­te, die hier nicht nur ver­mit­telt, son­dern gelebt werden.

Als staat­lich aner­kann­tes Spät­be­ru­fe­nen­gym­na­si­um und eines von nur sechs Kol­legs in Bay­ern kommt dem The­re­sia­num eine gro­ße Bedeu­tung in der baye­ri­schen Bil­dungs­land­schaft zu. Aus ganz unter­schied­li­chen Grün­den geht nicht jeder Schü­ler den direk­ten Weg. Hier im The­re­sia­num erhal­ten jun­ge Men­schen eine wei­te­re Chan­ce, die Hoch­schul­rei­fe zu erlan­gen. Des­halb ist es enorm wich­tig, die­se beson­de­re Schul­form für die Zukunft zu sichern.

Domkapitular Dr. Clemens Bieber (Caritas der Diözesanverband Würzburg, Träger der Schule), Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Erzbistum Bamberg), Staatsministerin Melanie Huml (Landtagsabgeordnete für die Region Bamberg) und Pater Roland Hinzer O.Carm (Schulleiter).

Dom­ka­pi­tu­lar Dr. Cle­mens Bie­ber (Cari­tas der Diö­ze­san­ver­band Würz­burg, Trä­ger der Schu­le), Erz­bi­schof Dr. Lud­wig Schick (Erz­bis­tum Bam­berg), Staats­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml (Land­tags­ab­ge­ord­ne­te für die Regi­on Bam­berg) und Pater Roland Hin­zer O.Carm (Schul­lei­ter).

Wir kön­nen nun das 75. Jubi­lä­um fei­ern, doch waren erst vor weni­gen Jah­ren erheb­li­che Anstren­gun­gen not­wen­dig, um die dro­hen­de Schlie­ßung des The­re­sian­ums abzu­wen­den. Ich bin nach­hal­tig dank­bar, dass dies gelun­gen ist. Mit den Cari­tas-Schu­len Würz­burg konn­te ein neu­er Schul­trä­ger gefun­den wer­den, der sowohl die­ses wich­ti­ge Bil­dungs­an­ge­bot als auch den beson­de­ren Geist die­ser Schu­le erhal­ten möchte.

Das The­re­sia­num hat sich stets durch einen sehr sen­si­blen Umgang mit sei­nen Schü­lern aus­ge­zeich­net. Basis des­sen ist das ideel­le Erbe der Hei­li­gen The­re­sia von Lisieux, die Patro­nin und Namens­ge­be­rin die­ser Schu­le. Ihre Bot­schaft kann uns auch heu­te noch stär­ken und in ihrem Sin­ne des „klei­nen Wegs“ kön­nen wir ganz ein­fach damit begin­nen: “Ein Lächeln ist ein Licht, das Leben und Hoff­nung sicht­bar macht.“

Freu­en wir uns gemein­sam dar­über, das 75-jäh­ri­ge Bestehen die­ser wun­der­ba­ren Schu­le fei­ern zu kön­nen. Alles Gute für die Zukunft und wei­ter­hin viel Freu­de am wert­schät­zen­den Mit­ein­an­der wün­sche ich der gesam­ten Schulfamilie.

Ihre
Mela­nie Huml
Land­tags­ab­ge­ord­ne­te für die Regi­on Bamberg
Baye­ri­sche Staats­mi­ni­ste­rin für Euro­pa­an­ge­le­gen­hei­ten und Internationales

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