Aus der Gos­ber­ger Leser­post: Nach­le­se zur Wahl

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Poli­ti­ker und Reprä­sen­tan­ten der Öffent­lich­keit neh­men sich Pila­tus als Vor­bild und waschen ihre Hän­de in Unschuld. Doch selbst das Vor­bild ist hin­ter sei­nen Mög­lich­kei­ten zurück­ge­blie­ben, er war schlicht zu fei­ge, das Übel an der Wur­zel zu fassen.

So auch unse­re Poli­tik: Vor der Kli­ma­kri­se waren die Kli­ma­sün­der, vor einer Ent­gif­tung steht die Ver­gif­tung. Daher soll­te künf­tig das Ver­ur­sa­cher­prin­zip gel­ten: Weg von der Pri­va­ti­sie­rung der Gewin­ne und gleich­zei­ti­ger Ver­ge­sell­schaf­tung der Verluste.

Zudem darf nicht jede Kli­ma­ver­bes­se­rung öko­no­misch betrach­tet werden.

Die Kli­ma­wen­de muss zwi­schen­mensch­lich begin­nen. Denn solo (frei nach Mer­kel) schaf­fen wir es nicht.

Jeder kann sei­nen Bei­trag lei­sten und sei­nen Ego­is­mus zurück stel­len, um des gro­ßen Gan­zen und Guten willen.

Alfons Eger, Gosberg

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