Col­lo­qui­um Histo­ri­cum Wirsber­gen­se bie­tet Online-Vor­trag „Insze­nier­tes Mittelalter“

Symbolbild Heimatkunde

Der Geschichts­ver­ein Col­lo­qui­um Histo­ri­cum Wirsber­gen­se (CHW) lädt für den kom­men­den Diens­tag, 5. Okto­ber, 19 Uhr, zu einem Online-Vor­trag ein. Unter dem Titel „Insze­nier­tes Mit­tel­al­ter“ refe­riert der Kunst­hi­sto­ri­ker Robert Schä­fer, Hirschaid, über Bur­gen­ro­man­tik des 19. und 20. Jahr­hun­derts in Franken.

Jagdschloss Holzberg bei Bischofsheim in der Rhön. Die Südfassade wurde 1909 bis 1911 errichtet (Foto: Robert Schäfer)

Jagd­schloss Holz­berg bei Bischofs­heim in der Rhön. Die Süd­fas­sa­de wur­de 1909 bis 1911 errich­tet (Foto: Robert Schäfer)

Ende des 18. Jahr­hun­derts ent­deck­ten die frü­hen Roman­ti­ker die oft nur als Rui­nen erhal­te­nen Bur­gen des Mit­tel­al­ters für sich. Im Zuge der soge­nann­ten Bur­gen­re­nais­sance wur­den noch vor­han­de­ne Bau­ten wie­der­her­ge­stellt, ande­re Bur­gen gar völ­lig neu errich­tet. Über eini­ge Zeug­nis­se die­ser Bur­gen­re­nais­sance in Fran­ken berich­tet der Vor­trag – von künst­li­chen Rui­nen über auf­wen­di­ge Restau­rie­run­gen bis hin zu ver­meint­li­chen Bur­gen, die sich bei nähe­rem Hin­se­hen auch schon mal als Gast­stät­te oder Was­ser­werk ent­pup­pen können.

Der Vor­trag ist öffent­lich. Er ist kosten­frei und ohne Vor­anmel­dung zugäng­lich. Die Zugangs­da­ten sind auf der Home­page des CHW unter dem Ter­min ange­ge­ben: www​.chw​-fran​ken​.de. Dort ist auch Infor­ma­ti­on über die wei­te­re Ver­eins­ar­beit zu finden.

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